
Wenn beim Endspiel die Halle noch fast bis auf den letzten Platz gefüllt ist, spricht das für die Qualität einer Veranstaltung. Der SAR-Cup des FC Dingolfing hat sich zu dem Hallenturnier in der Region entwickelt, das begeistert. Am Dreikönigstag war bei der 18. Auflage wieder einiges geboten und am Ende hatte - wie schon im Vorjahr - das Hausherrenteam die Nase vorne.
In einem packenden Finale hielten die BMW-Städter den SV Schalding-Heining erst im Neunmeterschießen nieder. Nach der regulären Spielzeit stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel. "Die beiden besten Mannschaften des Tages standen im Endspiel. Schalding war richtig stark. Gut mit dem Ball und extrem diszipliniert im Spiel gegen den Ball. In der Halle braucht man auch das berühmte Quäntchen Glück und das hatten wir", resümierte Dingolfings Coach Thomas Seidl, der sich vor allem auf die Treffsicherheit von Maximilian Wilhelm verlassen konnte. Der Linksfuß wurde mit sechs Einschüssen Torschützenkönig. "Für Max freut es mich ganz besonders, denn er war ein Jahr lang komplett außer Gefecht, hat eine sehr harte Zeit hinter sich und ist ein 110-prozentiger Fußballer. Mit seinen Fähigkeiten ist er ein prädestinierter Hallenspieler und das hat er eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unsere ganze Mannschaft hat es aber sehr gut gemacht", betonte Seidl.
Der SV Schalding-Heining stellte mit Mohamed Bekaj den Akteur, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Eine gewohnt gute Figur machte auf dem Parkett Christian Brückl. Der 35-Jährige erzielte im Endspiel einen Doppelpack, der dennoch nicht für den Sieg reichte. "Schade, dass es nicht ganz gelangt hat. Wir haben uns jedoch hervorragend präsentiert und es hat großen Spaß gemacht. Für mich war es die erste Teilnahme am SAR-Cup und ich muss sagen, dass das ein absolut geiles Turnier ist", bilanzierte der Routinier. Einen Schockmoment gab es für die Grün-Weißen im zweiten Gruppenspiel, denn Stürmer Simon Dorfner verletzte sich am Knie und konnte nicht mehr weiterspielen. "Ich habe die Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm ist, werde aber auf alle Fälle eine MRT-Untersuchung machen lassen", ließ der Blondschopf wissen.
