2026-04-23T13:43:33.969Z

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"Deshalb war die Entscheidung weiterzumachen auch nicht schwer."

Nach wenigen Monaten beim FC Walsede verlängert Björn Mickelat seine Zusage. Ausschlaggebend sind für ihn das Umfeld, die Mannschaft und weiteres Entwicklungspotenzial.

von FuPa Rotenburg · Heute, 13:40 Uhr · 0 Leser
Symbolbild FC Walsede
Symbolbild FC Walsede – Foto: Lennart Blömer

Seit Januar steht Björn Mickelat beim FC Walsede zusammen mit Michel Müller an der Seitenlinie, zunächst mit einer Zusage bis zum Saisonende. Inzwischen ist klar, dass der Trainer seinen Weg beim Kreisligisten fortsetzen wird. Ausschlaggebend dafür waren für ihn vor allem das Umfeld, die Mannschaft und die Arbeit im Verein.

„Das Umfeld und das gesamte Team drumherum funktionieren unheimlich gut.“ Mickelat beschreibt einen Verein, in dem vieles eng abgestimmt werde und die Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen stimme. Besonders die tägliche Arbeit mit der Mannschaft habe ihn überzeugt. Die Spieler seien lernwillig, engagiert und mit hoher Trainingsbeteiligung dabei. Für Mickelat ein entscheidender Faktor.

Auch die Unterstützung rund um den Verein spielt für ihn eine wichtige Rolle. „Wir haben viele Unterstützer von außen und für diese Liga eine sehr gute Fanbasis. Die Identifikation mit dem Verein und dem Dorf spielt eine große Rolle.“ Diese Verbindung kenne er bereits aus seiner Zeit in Heeslingen. Zusammenhalt, Identifikation und ein funktionierendes Kabinenleben seien wichtige Grundlagen, die er nun auch in Walsede wiedererkenne.

Großen Anteil an seiner Entscheidung hatte zudem das Trainerteam, das nahezu komplett ebenfalls zugesagt hat. „Was Michel da zusammengestellt hat, ist wirklich gut“, lobt Mickelat seinen Trainerkollegen. Müller habe eine Struktur erschaffen, in der jeder seinen Aufgabenbereich habe und fachlich Qualität einbringe. Der regelmäßige Austausch innerhalb des Teams sei eng und konstruktiv. „Deshalb war die Entscheidung weiterzumachen auch nicht schwer“, verriet Mickelat.

Nach den ersten Monaten sieht Mickelat trotz bereits angestoßener Prozesse noch reichlich Möglichkeiten. In der Mannschaft stecke weiterhin viel Potenzial, der eingeschlagene Weg sei noch lange nicht abgeschlossen.

Rückkehr auf den Platz gegen den Spitzenreiter

Am vergangenen Sonntag stand Mickelat nicht nur an der Seitenlinie, sondern auch selbst wieder auf dem Rasen. Beim 2:2 gegen Spitzenreiter FC Wörpetal feierte er nach langer Zwangspause sein Comeback. „Für mich persönlich war es nach langer Verletzung natürlich ein schönes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen.“

Eigentlich habe er noch nicht mit einem Einsatz gerechnet, wurde dann aber doch überredet. In der vierten Minute der Nachspielzeit kam Mickelat ins Spiel und half mit, das Remis über die Zeit zu bringen. „Ich hatte ein paar Ballkontakte, auch wenn es nur ein Kurzeinsatz war, um etwas Zeit von der Uhr zu nehmen.“

Ob es in den kommenden Wochen weitere Einsätze des Trainers geben wird, ließ Mickelat offen. Er arbeite daran, nach rund einem Jahr ohne Spielpraxis wieder fit zu werden. Gleichzeitig ist der Kader aktuell personell angespannt. „Der Kader ist aktuell nicht besonders groß, dazu kommen einige Verletzungen und Sperren. Deshalb kann es gut sein, dass ich noch das eine oder andere Mal auf dem Platz stehen werde.“

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