2024-02-28T09:51:25.667Z

Spielbericht
– Foto: FuPa Lüneburg

Derby-Erfolg: Oste/Oldendorf schafft wichtigen Sieg

Bezirksliga Lüneburg im Überblick: Bokels Gegner tritt nicht an +++ Tabellenführer siegt in Stotel

Mit einem Derbysieg gelang dem FC Oste/Oldendorf ein Schritt in Richtung Klassenerhalt. Spitzenreiter VSV Hedendorf/Neukloster nahm auch die schwere Hürde in Stotel souverän. Hammah setzte sich in Immenbeck durch.

„Als ich vor der Saison auf den Spielplan geschaut habe und wusste, dass wir im November nach Stotel müssen, schwante mir Böses. Denn ein tiefer Platz plus die Kampfkraft der TSVer könnten Probleme bereiten“, analysierte VSV-Trainer Björn Stobbe. Und so kam es dann auch. Es wurde das erwartet schwere Spiel für den Spitzenreiter, der alles geben musste, um die Punkte an Land zu ziehen.

Die Leistung beim 2:0-Erfolg gefiel dem Trainer außerordentlich gut: „Wie die Truppe diese Aufgabe dann gemeistert hat, verdient höchste Anerkennung.“

Die VSVer beschließen das Jahr 2023 mit einem Heimspiel am Samstag gegen Mulsum/Kutenholz.

  • Tore: 1:0 (41.) Scheppeit, 2:0 (58., FE) Maschmann

Beide Vereine sind die momentanen Dauerbrenner in der Bezirksliga 4, kein anderes Team ist konstant so lange beheimatet in dieser Spielklasse als dieses Duo. Der FC Oste/Oldendorf ist seit 2011/12 dabei, hat derzeit aber akute Abstiegssorgen. Im Derby wurde jetzt ein gewichtiger Schritt zur Besserung gemacht, denn die Gäste entführten einen verdienten 2:1-Sieg.

Früh forderte O/O einen Elfmeter nach Attacke von Mu/Ku-Keeper Hendrik Meyer an Kelvin Elfers, den gab es aber erst zwei Minuten später, als der Keeper diesmal Philipp Elfers von den Beinen holte. Jonas Hammann verwandelte sicher.

Der Gast erhöhte nach guter Kombination auf 2:0, das Kelvin Elfers besorgte. Entschieden war die Sache damit allerdings nicht, denn wenig später schafften die Hausherren den Anschlusstreffer, als der just eingewechselte Gian-Luca Sabban per Kopf erfolgreich abschloss.

Zeit genug besaß Mu/Ku für eine Wende, aber trotz erhöhten Drucks blieben echte Chancen Mangelware, nur Joker Amirhossein Qasemi verpasste noch eine gefährliche Szene. Gastgeber-Trainer Martin Gerken war dementsprechend enttäuscht: „Erste Halbzeit war das gar nichts, nach der Pause wurde zumindest gefightet. Aber O/O war das engagiertere Team und hat verdient die Punkte mitgenommen.“

Eine gute Note verdiente sich bei den Hausherren Fabian Müller, der diverse Angriffe über die linke Seite einleitete.

Große Freude natürlich bei den Gästen nach dem hart erkämpften 2:1-Erfolg unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Daniel Ballin (TSV Etelsen). Die Mannschaft präsentierte sich als einsatzfreudige Einheit und wurde belohnt. In der Abwehr war Patrick Hitzwebel herausragend in puncto Zweikampfverhalten, im Mittelfeld war Janko Buck auffällig gut und vorne heimste Kelvin Elfers aufgrund seiner Laufbereitschaft Pluspunkte ein.

Trainer Arne Hees strahlte: „Ein enorm wichtiger Sieg für uns, den wir durch einen couragierten Auftritt verdient einfahren konnten. Der Kontakt zur Konkurrenz ist hergestellt und jetzt wollen wir gegen Stinstedt gerne nachlegen.“

  • Tore: 0:1 (10., FE) Hammann, 0:2 (66.) K. Elfers, 1:2 (69.) Sabban

In Hammah hatten die Immenbecker einen 5:1-Hinspiel-Triumpf gefeiert, auf eigener Anlage mussten sie eine 0:1-Niederlage quittieren. Dem Gast reichte ein Treffer von Jan Michel zum Sieg, bei dem sich insbesondere Torhüter Casper Litfin bei seinem ersten Einsatz ein Sonderlob verdiente. MTV-Trainer Hannes Schulz war zufrieden: „Mit unserem letzten Aufgebot war die kämpferische Leistung ausgezeichnet und die Grundlage zum Sieg.“

TSV-Trainer Michael Rump trauerte einigen vergebenen Großchancen nach: „In der umkämpften Partie waren wir gleichwertig, konnten aber unsere Gelegenheiten nicht nutzen. Einen Punkt hätten wir absolut verdient gehabt.“

Die Eintracht hat im letzten Spiel des Jahres Heimrecht gegen Cuxhaven II, Hammah gastiert nächste Woche auswärts bei Harsefeld II.

  • Tor: 0:1 (51.) Michel. GelbRot: Bente (90., TSV)

Die Gäste traten nicht an.

Die frühe 2:0-Führung der Gastgeber deutete auf einen klaren Heimsieg hin, aber diese Annahme entpuppte sich als Irrtum. Geversdorf kam im weiteren Verlauf immer besser ins Spiel und belohnte sich mit den Treffern zum 2:2-Unentschieden. Apensens Trainer Sönke Ungeheuer bilanzierte:

„Kein guter Auftritt von uns und ein enttäuschendes Endresultat. Letztlich ist aber die engagierte Leistung der Gäste anzuerkennen, die sich den einen Punkt zu Recht geholt haben.“

Nächste Woche soll in der Heimpartie gegen Bokel mehr herausspringen.

  • Tore: 1:0 (3.) Stubbe, 2:0 (23.) Meyn, 2:1 (31.) Seebeck, 2:2 (68.) Topcu
Aufrufe: 026.11.2023, 19:10 Uhr
TageblattAutor