2024-02-22T15:00:42.116Z

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Das bisherige Trainergespann des TSV Bobingen, Sebastian Jeschek (links)  und  Christopher Detke, hört zum Saisonende auf.
Das bisherige Trainergespann des TSV Bobingen, Sebastian Jeschek (links) und Christopher Detke, hört zum Saisonende auf. – Foto: Elmar Knöchel

Der TSV Bobingen braucht neue Trainer

Beim Landesligisten kündigen Sebastian Jeschek und Christopher Detke ihren Abschied an

Seine Überraschung will Marco Di Santo nicht verheimlichen. Der Abteilungsleiter des abstiegsgefährdeten Südwest-Landesligisten TSV Bobingen hatte nicht damit gerechnet, dass das Trainerduo Sebastian Jeschek und Christopher Detke am Ende dieser Saison aufhören würden.

Die Entscheidungen haben rein private Hintergründe, der zeitliche Aufwand sei speziell in der Landesliga sehr groß. Dies sei für Detke, der beruflich selbstständig ist, schwer zu stemmen. Und auch Jeschek habe erklärt, dass er nach vielen Jahren als Spieler und zuletzt als Trainer des TSV Bobingen, einfach einmal eine Pause brauche.

„Das ist zwar schade“, so Di Santo, „denn sportlich und menschlich waren wir mit unserem Trainergespann hochzufrieden. Aber diese Entscheidung müssen wir natürlich akzeptieren.“ Die Mannschaft wurde mit der Nachricht einen Tag vor der Abfahrt ins Wintertrainingslager überrascht und sei durchaus betroffen gewesen. Denn die beiden Trainer hätten durch ihre emphatische Art und ihre sportliche Expertise einen hervorragenden Draht zu den Spielern.

Klare Kriterien bei der Bobinger Trainersuche

Im Trainingslager haben die Spieler dann aber hervorragend gearbeitet. „Die Motivation ist nach wie vor gut. Vielleicht noch besser, weil die Truppe ihren beiden scheidenden Trainern zum Abschied gerne den Klassenerhalt schenken möchte“, sagte Marco Di Santo. In Sachen Nachfolger sei noch nichts. Wichtig sei, dass der neue Trainer menschlich und sportlich zum Verein passe. Zudem seien die finanziellen Möglichkeiten in Bobingen beschränkt.

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Aufrufe: 012.2.2024, 14:47 Uhr
Schwabmünchner Allgemeine / Elmar Knöchel, redAutor