Der SV Orsoy hat den Aufstieg in die Kreisliga A ausgelassen gefeiert. Doch ab jetzt geht es ans Eingemachte. Am vergangenen Dienstag ist die Mannschaft wieder ins Training eingestiegen. Das ist der Fahrplan bis zum Start der neuen Spielzeit.
Während Beris Vrebac, Trainer des SV Orsoy, der jüngst den Aufstieg in die Kreisliga A geschafft hat, die letzten Tage seines Urlaubs verbringt, haben seine Schützlinge am Gildenkamp wieder mit dem Training nach der Sommerpause und damit die Vorbereitungen auf eine strapaziöse Spielzeit mit 38 Meisterschaftsspielen begonnen. Die ersten Ballkontakte auf dem bestens hergerichteten Rasenplatz leitete deshalb Teammanager David Starzynski.
Allerdings war die Zahl der Teilnehmer, die die ersten Ballkontakte auf dem Grün absolvierten, eher überschaubar. Lediglich elf Akteure aus dem ursprünglich 22-köpfigen Kader tummelten sich auf dem Rasen.
„Der Rest muss arbeiten, ist im Urlaub oder liegt mit einer Grippe flach“, so Guido Eysenbrandt, Geschäftsführer der Fußball-Abteilung. Das erklärte Ziel der Mannschaft, die nach vier Jahren in der Kreisliga B wieder ins Kreisliga-Oberhaus zurückgekehrt ist, bleibt aufgrund der bescheidenen Mittel der Klassenerhalt. „Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte dafür holen“, sagt Eysenbrandt. Er liegt damit auf einer Welle mit Trainer Beris Vrebac.
Verabschiedet aus der Aufstiegsmannschaft der vergangenen Saison hat sich mit Mika Heckers der mit sechs Treffern zweitbeste Torschütze der Mannschaft. Ihn zieht es zum zukünftigen Orsoyer Klassenkonkurrenten Viktoria Alpen. Bereits vor längerer Zeit hat Kapitän Felix Hochstein erklärt, in Zukunft mit dem Fußball kürzerzutreten und steht dem SV Orsoy nur noch als Stand-by-Spieler zur Verfügung.
Wesentlich länger ist die Liste der Neuzugänge. Pawel Grzeska (SV Oppum), Miklos Bartha (Rumänien). Maximilian Henken (GSV Moers), Fadilj Murina (SV 08/29 Friedrichsfeld), Carsten Röll (VfL Repelen II), Jakub Karwoth (1. FC Lintfort) und Florian Hentschel (eigene zweite Mannschaft) werden in Zukunft für den SV Orsoy in der Kreisliga A spielen.
„Damit ist die Liste unserer Zugänge aber noch nicht abgeschlossen“, sagt Eysenbrandt. „Wir sind noch auf der Suche nach einem spielenden Co-Trainer“, so der Geschäftsführer weiter. Eine Sorge weniger allerdings hat Eysenbrandt. Sowohl Danjon Martin als auch Pascal Jetten haben ihre Bereitschaft erklärt, in der kommenden Spielzeit zwischen den Pfosten des Orsoyer Tores zu stehen.
Martin hatte ursprünglich nach seiner Wahl zum Fußball-Abteilungsleiter erklärt, seine aktive Laufbahn beenden zu wollen. „Jetzt will ich in der A-Liga noch einmal richtig zupacken“, sagt der 31-Jährige. Dennoch sieht Eysenbrandt in der Zukunft hier noch Bedarf. „Ein junger Nachwuchs-Torhüter würde uns gut zu Gesicht stehen“, sagt der Geschäftsführer der Fußball-Abteilung.
Am kommenden Samstag kehrt Trainer Vrebac aus seinem Urlaub zurück und steht dann einen Tag später auch wieder auf dem Fußballplatz. Dann empfangen er und seine Schützlinge um 15 Uhr die zweite Mannschaft des GSV Moers zu einem Testspiel. Die Moerser werden vom ehemaligen Orsoyer Coach Daniel Zvar betreut. Eine Woche später ist ein weiterer Test gegen den SV Issum, der in die Kreisliga A aufgestiegen ist, an gleicher Stelle geplant.
Höhepunkt der Orsoyer Vorbereitung sind die Spiele um die Rheinberger Stadtmeisterschaft. Mit dem SV Budberg II, Concordia Rheinberg und dem SV Millingen treffen die Orsoyer vom 26. bis 28. Juli gleich auf drei Mannschaften, mit denen sich die Grün-Weißen auch in der Meisterschaft auseinandersetzen müssen.
„Ich hoffe nur, dass wir ohne verletzte Spieler nach den drei Tagen dastehen werden“, sagt Eysenbrandt.