
Wiesbaden. Die SG Germania Wiesbaden macht in Sachen Kaderplanung weiter Fortschritte. Der Club von der Waldstraße rüstet sich für einen möglichen Aufstieg in die Gruppenliga. Ein Direktaufstieg via Meisterschaft ist angesichts des noch ausstehenden Topspiels gegen die Freien Turner noch drin oder zumindest via Aufstiegsspiele realistisch. Nach einem Transfer-Doppelpack aus der Vorwoche meldet der Verein nun einen weiteren vielversprechenden Zugang.
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Denn Khaled Abou Daya wird zur neuen Saison für die Germanen auflaufen. Der Angreifer wechselt vom derzeitigen Verbandsliga-Schlusslicht VfB Bodenheim in die hessische Landeshauptstadt. Es ist das erste Engagement im Aktivenbereich für Abou Daya auf der rechten Rheinseite. Und das, obwohl Abou Daya rechts des Rheins, nämlich in Kostheim, wohnt.
In den älteren Nachwuchsjahrgängen beim SV Gonsenheim und dem TSV Schott ausgebildet, spielte er zunächst für Schott Mainz in Oberliga und Regionalliga, ehe Abou Daya anschließend zum SV Gonsenheim ging und dort mehrere Jahre in der Oberliga spielte. Weitere Engagements in der Verbandsliga Südwest folgten, beim FC Basara, der TSG Pfeddersheim sowie nun dem VfB Bodenheim folgten. Auch aufgrund des Kontakts zu Damir Bektasevic, der ebenfalls aus Bodenheim zur Germania wechselt, sei der Transfer zustande gekommen, berichtet Germanias Vorsitzender Vassily Anagnostakis. "Er hat Lust auf die Aufgabe, wir wollen hier schließlich ein bisschen was erreichen in den nächsten Jahren", sagt der Clubchef.