Beim TuS Langerwehe kann man bereits nach der ersten Halbserie sagen, dass der Weg, wieder jüngeren Spielern eine Chance zu geben, aufgeht. Im Schnitt stehen an den Spieltagen vier 19-Jährige in der Startformation. Über Rang sechs und 25 Punkten in der Fußball-Bezirksliga, Staffel drei, ist Sanjin Talic glücklich: „Mit der Platzierung sind wir sehr zufrieden. Der Umbruch ist gut gelungen“, sagt der TuS-Coach.
Auffällig ist, dass der TuS von den oberen Teams mit 31 Treffern die wenigsten Tore erzielt hat. „Fünf von acht Siegen haben wir mit 2:1 gewonnen. Die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben. Und wir haben aber auch die fünftbeste Abwehr“, braucht es für den Trainer nicht immer ein Offensivfeuerwerk.
Seine Mannschaft ist stark in die Saison gestartet und hat diese auch erfolgreich beendet – man holte jeweils drei Siege – dazwischen gab es aber ein Tief. Dies hatte nicht nur mit der Stärke der Gegner zu tun. „Wir waren personell arg gebeutelt, und auch das Spielglück hat gefehlt“, so Talic, der Statistiken liebt und vor jedem Spiel eine neue parat hat.
Sein Team hat einen besseren Punkteschnitt als in der vergangenen Hinrunde erreicht. Talic traut seiner Mannschaft in der Rückrunde erneut zu, in den Top sechs abzuschließen. Verzichten muss er dabei aber auf Kevin Mertens, der mit einem Kreuzbandriss länger ausfallen wird. Dafür wurde Brian Sklorz verpflichtet. Der 24-Jährige kennt die Bezirksliga noch bestens aus seiner Zeit bei der SG Voreifel. Zuletzt gehörte er Germania Erftstadt-Lechenich an, kam dort aber nicht zum Einsatz und ist sofort spielberechtigt.
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