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Allgemeines

Dem Niederrheinpokalfinale droht eine Terminverlegung

Sollte der MSV Duisburg am Ende der Saison den dritten Platz in der 3. Liga belegen, droht ein knackiges Programm. Es droht die Verlegung des Niederrheinpokalfinals.

von Marcel Eichholz · 02.04.2026, 16:00 Uhr · 0 Leser
Das Niederrheinpokalfinale könnte verlegt werden.
Das Niederrheinpokalfinale könnte verlegt werden. – Foto: Marcel Eichholz

Zwei Dinge, die beide durchweg als positiv angesehen werden können, könnten sich nun als echte Herausforderung für den MSV Duisburg, den SC St. Tönis und den Fußballverband Niederrhein herausstellen. Durch den Finaleinzug der Zebras im Niederrheinpokal und die gleichzeitige - durchaus realistische - Möglichkeit, die Saison in der 3. Liga auf einem Relegationsplatz zu beenden, könnte es terminlich eng werden.

Am großen "Finaltag der Amateure" findet seit einigen Jahren die Endspiele der jeweiligen Verbandspokale statt, bevor am Abend im Berliner Olympiastadion der Sieger im DFB-Pokal ermittelt wird. In diesem Jahr ist das am 23. Mai der Fall. In den Tagen davor und danach stehen aber auch die Relegationsspiele im Rahmenterminkalender, die für den Aufstieg in die 3. Liga, die 2. Bundesliga und die 1. Bundesliga verantwortlich sind. Immer wieder gab es diesbezüglich Überschneidungen, sodass Spiele verlegt werden mussten. Dieses Szenario droht in diesem Jahr am Niederrhein.

Relegation hat Vorrang

Am vergangenen Samstag hat der MSV Duisburg sein Halbfinale gegen den 1. FC Bocholt mit 2:0 nach Verlängerung gewonnen und sich damit für das Endspiel qualifiziert. In diesem geht es gegen den Oberligisten SC St. Tönis. Sollte der MSV aber die Saison in der 3. Liga auf dem dritten Platz abschließen, wäre eine Austragung am eigentlich geplanten Termin ausgeschlossen, da die von der DFL veranstaltete Relegation Vorrang hätte. Das Hinspiel gegen den Drittletzten aus der 2. Bundesliga würde am Freitag, den 22. Mai, ausgetragen werden. Duisburg hätte da zwar Heimrecht, doch trotz alledem wäre ein Endspiel nur 16 Stunden später nicht möglich.

Auf Anfrage dieser Redaktion teilt der FVN mit: "Sollte es zu einer Terminkollision kommen, werden die Relegationsspiele wie geplant durchgeführt und man wird für das Verbandspokalfinal einen Alternativtermin prüfen." Das heißt, das Finale um den Niederrheinpokal würde definitiv verlegt werden. Denkbar wäre die Austragung eine Woche später. Die Zebras wären mit der Relegation durch, hätten ein paar Tage zur Regeneration und könnten dann Ende Mai in die Sommerpause starten. St. Tönis hätte allerdings ein Spiel, was am möglichen Ausweichtermin, dem Wochenende um den 30. Mai, angesetzt ist. Auswärts ginge es zum SV Sonsbeck. Hier wäre es denkbar, die Partie eine Woche nach vorn zu verlegen und eine unnötige Verzögerung oder Beeinflussung im Saisonendspurt zu vermeiden. Entschieden ist noch nichts, die Gespräche im Hintergrund laufen aber zwischen dem Verband und den beiden Finalisten. Auch der Spielort ist noch nicht final festgelegt, am Duisburger Wedaustadion dürfte jedoch kein Weg vorbeiführen.

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