
Am kommenden Montag (15. Juni) wird der Krombacher Westfalenpokal 2026/27 ausgelost. Wie im vergangenen Jahr werden zunächst vier Lostöpfe nach regionalen Gesichtspunkten gebildet, die dann nach der zweiten Runde aufgelöst werden. Heißt: Im Achtel- und Viertelfinale wird „frei“ gelost. Bis hierhin haben alle klassenniedrigen Vereine Heimrecht. Die Halbfinal-Paarungen werden zu einem späteren Zeitpunkt separat gezogen.
Laut Rahmenterminkalender soll die 1. Runde zwischen dem 30. Juli und dem 2. August ausgetragen werden. Zwischen dem 18. August und dem 10. September ist die 2. Runde geplant. Das Achtelfinale (bis 15. Oktober) und Viertelfinale (bis 19. November) sollen ebenfalls noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.
Im Fußball-Kreis Dortmund musste ein Los über den zweiten Kreispokal-Teilnehmer entscheiden, da sich zahlreiche Mannschaften über die Ligaplatzierung qualifizierten. Westfalenligist BSV Schüren hatte das Glück und darf als Kreispokal-Viertelfinalist teilnehmen. Satte sieben Mannschaften aus Dortmund nehmen insgesamt teil.
Im Fußball-Kreis Hochsauerland wurde das Finale abgebrochen. Die Entscheidung am Grünen Tisch steht noch aus. Da der Abbruch vermeintlich auf eine Tätlichkeit eines Spielers des SV Schmallenberg/Frebeburg zurückzuführen ist, ist davon auszugehen, dass Gegner SV Brilon am Westfalenpokal teilnehmen wird.
Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga wird der SC Preußen Münster nach zweijähriger Abstinenz wieder am Krombacher Westfalenpokal teilnehmen. Der Drittligist zählt neben Ligakonkurrent und Titelverteidiger SC Verl zu den Top-Favoriten. Der klassentiefste Verein ist in diesem Jahr A-Ligist SV Blau-Weiß Rixbeck-Dedinghausen aus dem FLVW-Kreis Lippstadt, der davon profitierte, dass sich die Kreis-Konkurrenten SV Lippstadt 08 und SuS Bad Westernkotten bereits über die Liga qualifizierten.
FuPa Westfalen zeigt euch nochmal alle möglichen Qualifikationswege auf:
Alle Mannschaften ab der Regionalliga brauchen an den Kreispokal-Wettbewerben nicht teilnehmen, da sie direkt für den Westfalenpokal qualifiziert sind. Dies sind Zweitliga-Absteiger SC Preußen Münster, Drittligist SC Verl sowie die Regionalligisten SV Rödinghausen, SC Wiedenbrück, FC Gütersloh, Sportfreunde Siegen und Sportfreunde Lotte.
Hier waren automatisch die Top 6 der Abschlusstabelle der Saison 2025/26 qualifiziert. Wichtig ist zu wissen, dass 2. Mannschaften nicht startberechtigt sind, so dass der SC Preußen Münster II oder der DSC Arminia Bielefeld II aus der Wertung fielen. Entsprechend rückten dahinter platzierte Mannschaften nach.
Qualifiziert haben sich: SV Westfalia Rhynern, SG Wattenscheid 09, ASC 09 Dortmund, SV Lippstadt 08, 1. FC Gievenbeck, TSV Victoria Clarholz
Westfalenliga 1: SC RW Maaslingen
Westfalenliga 2: DJK TuS Hordel
Landesliga 1: SC Herford
Landesliga 2: SuS Bad Westernkotten
Landesliga 3: FC Roj
Landesliga 4: Lüner SV
Bezirksliga 1: TuS GW Pödinghausen
Bezirksliga 2: Spvg Steinhagen
Bezirksliga 3: TBV Lemgo
Bezirksliga 4: SG Bödefeld/Henne-Rartal
Bezirksliga 5: RW Hünsborn
Bezirksliga 6: Kirchhörder SC
Bezirksliga 7: SVE Heessen
Bezirksliga 8: SG Massen
Bezirksliga 9: FC 96 Recklinghausen
Bezirksliga 10: SV Westrich
Bezirksliga 11: TSV Raesfeld
Bezirksliga 12: SC Münster 08
Hinweis: Die 29 Kreispokalsieger sind automatisch qualifiziert. Vier Nachrücker-Plätze gab es, die an die Zweitplatzierten der größten Fußball-Kreise verteilt wurden. Dies waren in dieser Reihenfolge: Dortmund, Bochum, Recklinghausen und Ahaus/Coesfeld.
Grundsätzlich gilt: Sollte sich ein Kreispokalsieger (oder auch ein qualifizierter Kreispokal-Vizesieger) über einen o. g. Weg bereits qualifizieren, rückt der Nächstplatzierte des jeweiligen Kreispokals nach.
Ahaus/Coesfeld (2): SpVgg Vreden (OL) und Finalist Eintracht Ahaus (WL)
Arnsberg: TuS Sundern (LL)
Beckum: RW Ahlen (OL, künftig WL)
Bielefeld: SC Peckeloh (WL)
Bochum (2): SG Wattenscheid 09 (OL, bereits über Oberliga qualifiziert) / Concordia Wiemelhausen (WL) als Finalist qualifiziert, TuS Harpen (LL) als Drittplatzierter qualifiziert
Detmold: Post TSV Detmold (LL)
Dortmund (2): Sieger FC Roj (LL, künftig WL, bereits als Meister qualifiziert), Finalist ASC 09 Dortmund (OL, bereits über Oberliga qualifiziert). Halbfinalist Türkspor Dortmund (OL), Halbfinalist Kirchhörder SC (BL, künftig LL, bereits als Meister qualifiziert).
Der Kreis Dortmund musste eine Entscheidung unter den vier unterlegenen Viertelfinalisten treffen. Das Los fiel auf den BSV Schüren (WL).
Gelsenkirchen: SSV Buer (WL)
Gütersloh: FC Kaunitz (WL)
Hagen: FC Hellas/Makedonikos Hagen (BL)
Herford: SG FA Herringhausen/Eickum (BL)
Herne: SpVgg Horsthausen (WL, künftig OL)
Hochsauerlandkreis: SV Schmallenberg/Fredeburg (LL)/SV Brilon (BL)
Höxter: SV Dringenberg (BL)
Iserlohn: FC Iserlohn (WL)
Lemgo: TuS Lipperreihe (BL)
Lippstadt: Sieger SV Lippstadt 08 (OL) bereits über Oberliga qualifiziert, Finalist SuS Bad Westernkotten (LL, bereits als Meister qualifiziert. BW Rixbeck-Dedinghausen (KLA) gewann das Spiel um Platz 3 gegen den FC Mönninghausen (KLA).
Lübbecke: FC Lübbecke (LL, künftig BL)
Lüdenscheid: RSV Meinerzhagen (WL)
Minden: SC RW Maaslingen (WL, künftig OL, bereits als Meister qualifiziert), Finalist SVKT 07 Minden (LL)
Münster: TuS Hiltrup (OL)
Olpe: SG Finnentrop/Bamenohl (OL)
Paderborn: SV Heide Paderborn (LL)
Recklinghausen (2): SpVgg Erkenschwick (OL), Finalist FC Recklinghausen (BL, künftig LL, bereits als Meister qualifiziert), FC Marl (LL) als Drittplatzierter
Siegen-Wittgenstein: TuS Erndtebrück (WL)
Soest: SF Ostinghausen (WL)
Steinfurt: FC Eintracht Rheine (OL)
Tecklenburg: Ibbenbürener SpVg (LL)
Unna/Hamm: Holzwickeder SC (WL) als Finalist qualifiziert, Sieger SG Massen (BL, künftig LL, bereits als Meister qualifiziert)
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3. Liga - 2
Regionalliga - 7
Oberliga - 10
Westfalenliga - 17
Landesliga - 21
Bezirksliga - 5
Kreisliga A - 1
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7 - Dortmund
5 - Gütersloh
4 - Münster, Bochum, Herford, Unna/Hamm
3 - Recklinghausen, Ahaus/Coesfeld, Lippstadt
2 - Siegen, Tecklenburg, Minden, Bielefeld, Lemgo, Arnsberg, Olpe
1 - Beckum, Soest, Herne, Höxter, HSK, , Paderborn, , Detmold, Gelsenkirchen, Hagen, Iserlohn, Lübbecke, Lüdenscheid, Steinfurt