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Foto: TSV Mühlhausen / FuPa-Grafik
Foto: TSV Mühlhausen / FuPa-Grafik

Cüneyt Cakir: Sechserpack zum Sieg – Spieler der Woche glänzt im Sturm

FuPa präsentiert Woche für Woche den "MVP" für Württemberg!

FuPa Württemberg präsentiert den "MVP" – den wertvollsten Spieler – der vergangenen Woche. Nicht nur Tore sind hier entscheidend, auch unsere Community trägt dazu ihren Teil bei: Stimmen für die Akteure, die in den einzelnen Spielberichten abgegeben werden können, fließen in die Bewertung ein ⭐.

Nach einem überragenden Spiel gegen den SV Prag II, in dem Cüneyt Cakir vom TSV Mühlhausen/Stuttgart II sechs Tore erzielte, ist der 39-jährige Stürmer der FuPa-Spieler der Woche.

Ein Stürmer in Hochform

Es war ein Tag zum Erinnern für Cüneyt Cakir, den 39-jährigen Stürmer des TSV Mühlhausen/Stuttgart II. Beim 8:3-Heimsieg gegen den SV Prag II war er der Mann des Spiels. Mit sechs Treffern führte er sein Team nicht nur zu einem beeindruckenden Sieg, sondern sicherte sich auch den Titel Spieler der Woche. „Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Man weiß ja nie, was die anderen Spieler auf dem Platz leisten“, gesteht Cakir.

Sechs Tore in Unterzahl

Was diesen Erfolg noch bemerkenswerter macht: Cakir und seine Mannschaft spielten nach 20 Minuten in Unterzahl. „Wir haben nicht aufgehört, Fußball zu spielen, obwohl wir in Unterzahl waren“, erinnert sich der Routinier. Doch anstatt sich zurückzuziehen, suchte das Team weiter den Weg nach vorne – mit Erfolg. „Wir haben weiter versucht, Tore zu schießen, und das ist uns geglückt.“ Sechs Tore steuerte Cakir bei, was auch für einen erfahrenen Spieler wie ihn eine außergewöhnliche Leistung darstellt. Besonders beeindruckend: „Am liebsten mache ich die schweren Chancen. Die fallen mir irgendwie leichter“, erklärt er mit einem Lächeln.

TSV Mühlhausen/Stuttgart: Eine besondere Gemeinschaft

Für Cakir ist der TSV Mühlhausen/Stuttgart mehr als nur ein Fußballverein. „Es gibt hier eine freundschaftliche Mentalität, und jeder ist willkommen“, beschreibt er die familiäre Atmosphäre. Nach einigen Jahren Pause fühlte sich seine Rückkehr an, als sei er nie weg gewesen. „Trotz ein paar Jahren Pause war es, als ob ich nie weg gewesen wäre“, erzählt Cakir, der nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes eine tragende Rolle spielt.

Stürmer mit Leidenschaft

Seine bevorzugte Position ist klar: „Stürmer ist meine Position, bei der ich mich am wohlsten fühle.“ Kein Wunder, dass er sich dort zu Hause fühlt – mit seiner langjährigen Erfahrung hat Cakir nicht nur die Übersicht, sondern auch die Fähigkeit, schwierige Chancen in Tore zu verwandeln. Mit einem Augenzwinkern ergänzt er: „Im Profi-Fußball habe ich keinen bestimmten Lieblingsspieler, aber von meinem Sohn bin ich jetzt schon der größte Fan.“ Sein fünfjähriger Sohn zeigt bereits großes Potenzial, und Cakir ist überzeugt, dass er ihn vielleicht eines Tages übertreffen wird.

Ambitionen und Teamziele

Der TSV Mühlhausen/Stuttgart II steht aktuell auf dem fünften Tabellenplatz der Kreisliga B5 Stuttgart/Böblingen. Für Cakir und sein Team ist klar: „Unser Ziel ist, jedes Spiel zu gewinnen und unser Bestes zu geben. Am besten noch die oberen Mannschaften zu ärgern.“ In einer ausgeglichenen Liga ist das keine leichte Aufgabe, aber die jüngsten Erfolge zeigen, dass das Team das Potenzial hat, auch die stärkeren Mannschaften herauszufordern.

Langfristige Ziele und persönliche Pläne

Für Cakir selbst steht jedoch nicht nur der kurzfristige Erfolg im Vordergrund. Mit 39 Jahren denkt er auch an die Zeit nach dem aktiven Fußball. „Da ich nicht mehr der Jüngste bin, heißt es für mich, fit und verletzungsfrei zu bleiben und so lange es geht, Fußball zu spielen.“ Für den routinierten Angreifer ist es entscheidend, jede Saison bewusst anzugehen, solange es seine Fitness erlaubt. „Was danach passiert, weiß ich selber noch nicht“, sagt er, ohne jedoch konkrete Pläne für die Zeit nach seiner aktiven Karriere zu haben.

Familie und Beruf: Der Ausgleich abseits des Platzes

Neben seiner Leidenschaft für den Fußball widmet Cakir seine Zeit vor allem seiner Familie. „Außerhalb vom Fußball sind meine zwei Kinder das größte und einzigste Hobby, das ich brauche“, erzählt er mit einem breiten Lächeln. Beruflich ist er in einem ganz anderen Bereich tätig: „Ganz unspektakulär. Ich bin Elektriker in der Instandhaltung“, erklärt der bescheidene Fußballer. Mit dieser Bodenständigkeit und seiner Erfahrung ist er nicht nur auf dem Platz ein Vorbild für seine Mitspieler, sondern auch abseits des Spielfelds.

Ein Vorbild für die Mannschaft

Cüneyt Cakir ist das Paradebeispiel eines leidenschaftlichen Amateurfußballers. Mit seiner Torgefahr, seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft und seiner Gelassenheit bleibt er ein wertvolles Mitglied seines Teams. „Unser Ziel ist es, immer das Beste zu geben“, fasst er seine Philosophie zusammen. Mit dieser Einstellung und seinen herausragenden Leistungen hat er sich den Titel Spieler der Woche mehr als verdient.

Aufrufe: 023.10.2024, 08:00 Uhr
hesAutor