Eine Generalprobe mit Wettkampfcharakter: Sieben Tage vor dem jeweiligen Auftaktspiel in der Bayernliga Nord respektive Landesliga Mitte bekommen der ASV Cham und der SV Schwandorf-Ettmannsdorf nochmal eine echte Nagelprobe vor die Nase gesetzt. Im Duell gegeneinander geht es am morgigen Samstag um den Einzug in die erste Hauptrunde des Bayerischen Totopokals. Die Partie im Rahmen der 3. Pokal-Qualifikationsrunde stellt für beide Teams den Pflichtspielauftakt in die Saison 24/25 dar. Anstoß ist um 16 Uhr in Ettmannsdorf.
Beim ASV Cham ist alles auf den 20. Juli ausgerichtet. Da startet die Maloku-Truppe mit einem Heimspiel gegen Fortuna Regensburg in die neue Spielzeit der Bayernliga Nord. Bevor es soweit ist, gibt es in Form des etablierten Landesliga-Topteams aus Schwandorf noch einen richtigen Gradmesser. „Ettmannsdorf sehe ich als Topkandidaten für die Meisterschaft in der Landesliga. Für uns ist das eine Nagelprobe, der Gegner wird uns auf Herz und Nieren testen. Hier sehen wir, wo wir tatsächlich stehen“, erwartet ASV-Trainer Faruk Maloku alles andere als einen Spaziergang. „Nichtsdestotrotz haben wir in diesem Pflichtspiel die Favoritenrolle inne. Das müssen wir meistern.“ Ziel der Gäste ist freilich der Einzug in die erste Hauptrunde des Pokals. Auf wen man dort treffen würde, entscheidet sich bei der Auslosung nächsten Freitag (19. Juli) in der Spielbank Bad Kötzting.
Auch ein Fazit über die zurückliegende Vorbereitung kann Faruk Maloku bereits ziehen. Er hat positive Erkenntnisse gesammelt: „Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns. Die Jungs ziehen alle super mit, wir sind von schweren Verletzungen verschont geblieben. In den zwei Tests gegen Regionalligisten konnten wir wichtige Erfahrungswerte sammeln, was wichtig für das Mindset ist.“ In Sachen Personal sieht es beim Bayernligisten so aus, dass Björn Zempelin und Konstantin Landstorfer krankheitsbedingt passen müssen. Auch Michael Lamecker war erkrankt, bei ihm könnte es aber für einen Platz im Spieltagskader reichen. Verzichten muss Cham weiterhin auf die verletzten Paul Hansen und Jakub Hrudka (Aufbautraining).