2024-04-16T09:15:35.043Z

Allgemeines
Markus Eberl (l., TSV Rohrbach) hat am Wochenende mit seiner Mannschaft einen Punkt geholt. Bernhard Ahammer (M., SV Sulzemoos) hat mit seiner Elf verloren. Steven Zepeda (r., FC Schwabing) konnte die vollen drei Punkte einfahren.
Markus Eberl (l., TSV Rohrbach) hat am Wochenende mit seiner Mannschaft einen Punkt geholt. Bernhard Ahammer (M., SV Sulzemoos) hat mit seiner Elf verloren. Steven Zepeda (r., FC Schwabing) konnte die vollen drei Punkte einfahren. – Foto: Fupa

BZL Nord 🗣: Sulzemoos "verpennt" Beginn – SV Nord verliert "bitter"

Stimmen zum 19. Spieltag

Max Dörfler freut sich über den Sieg der Reserve des VfB Eichstätt gegen den ASV Dachau. Für Eichstätt sind es wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Auch Matthias Koston hat mit seiner Elf, der SpVgg Kammerberg, zufriedenstellend gegen Eching gewonnen. Rohrbach und Eching hadern mit der Chancenverwertung. Die Reaktionen der Bezirksliga Nord zum 19. Spieltag.

Spiele am Freitag

Max Dörfler, Cheftrainer des VfB Eichstätt II: »In einem intensiven, aber chancenarmen Spiel lagen die Vorteile über weite Strecken der Spielzeit auf unserer Seite.
90 Minuten lang haben wir eigentlich keinen gegnerischen Torschuss zugelassen und hätten das Spiel früher entscheiden können. So mussten wir in der Nachspielzeit dann doch noch zwei brenzlige Situationen überstehen, bei denen wir aber mit Glück den Ausgleich verhindern konnten. Dadurch durften wir uns über einen für uns wichtigen Sieg freuen.«

Bozo Peric, Cheftrainer ASV Dachau: »Ein intensives und 'wildes' Spiel fand in Eichstätt II letztlich den verdienten Sieger. Wir konnten nicht im Ansatz an unsere starken Leistungen der Vorbereitung anknüpfen. Wir waren fahrig und haben gegen eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft nie Ruhe und Kontrolle reinbringen können und hatten bis zur 90. Minute nur eine einzige Torchance, im Gegenzug macht Eichstätt aus einem berechtigten Elfer das Tor des Tages. Durch einen Zweiten, nicht gegebenen fälligen Elfmeter, und einer Chance kurz vor Schluss hätten sie das Spiel entscheiden können/müssen. So bekamen wir in der Nachspielzeit zwei Chancen zum Ausgleich, die wir leider vergaben. Ein bitterer Abend, der uns in eine noch schwierigere Situation bringt. Es gilt sich zu sammeln, schütteln, hart zu arbeiten, um den Turnaround zu schaffen.«

Enes Mehmedovic, Cheftrainer BC Attaching: »Es war ein chancenarmes Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit eine 100-prozentige Chance, aber machen das Tor nicht. Aschheim hatte gar keine Chance. In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, aber kein schönes Spiel. In der zweiten Halbzeit gab es auch wenige Chancen. Das Tor spielen wir super heraus. Am Ende mussten wir viele hohe Bälle verteidigen, was wir sehr gut gemacht haben. Der Sieg für uns geht auf jeden Fall in Ordnung.«

Spiele am Samstag

Alexander Schmidbauer, Cheftrainer SE Freising: »Wenn man über 90 Minuten zu Hause kein Tor macht, hat man nichts verdient. Waldeck hat das konzentriert gemacht und verdient gewonnen. Wir haben unsere wenigen Angriffe sehr schwach zu Ende gespielt. Aktuell ist bei uns klar der Wurm drin. Glückwünsche nach Waldeck. Für uns heißt es jetzt Zähne zusammen beißen und weiter arbeiten. Momentan ist uns die Leichtigkeit abhandengekommen. Nächste Woche in Manching erwartet uns die stärkste Truppe der Liga. Auch wenn wir langsam auf dem Zahnfleisch daherkommen, haben wir dort nichts zu verlieren.«

Stefan Gutsmiedl, Cheftrainer des SV Waldeck Obermenzing: »Für uns war es toll, mal im Stadion zu spielen. Der Sieg ist aus meiner Sicht völlig verdient gewesen. Beide Mannschaften haben ein bisschen abgewartet. Keiner wollte einen Fehler machen, aber über die Gesamtstrecke sind wir dann mit einem sehr, sehr guten Angriff in Führung gegangen. Wir hatten Überlegenheit bei den Chancen.

In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass Freising mehr Wut hat und unbedingt treffen wollte. Wir wollten das irgendwie verteidigen, was auch ganz gut gelungen ist. Da müssen wir aber cleverer sein und den Sack zumachen. Wir hatten riesen, riesen Chancen, sodass wir schon viel früher mit 2:0 in Führung gehen müssen. Am Schluss hatten wir noch ein bisschen das glänzende Glück, dass wir das weg verteidigt haben. Der 2:0-Erfolg in Freising tut richtig gut, weil diese Liga für uns Neuland ist und alles sehr eng beieinander ist.«

Maximilian Zgud-Schoeppner, Cheftrainer TSV Eching: »Ich glaube, dass wir 60 Minuten die bessere Mannschaft waren. Sind in Unterzahl in der 58. geraten. Aus meiner Sicht dann auch noch wenig zugelassen. Zwei Standardtore haben gereicht. Beim 0:2 schauen wir sehr schlecht aus, kriegen den Ball einfach nicht geklärt. Beim ersten Tor ist ein direkter Freistoß. Unser direkter Freistoß klatscht an die Latte in der zweiten Halbzeit. Ich glaube, dass das momentan widerspiegelt, wo wir uns befinden. Haben dann auch fünfmal gewechselt und danach einen Muskelfaserriss, sodass wir das Spiel letztendlich zu acht beenden mussten. Ich glaube aber schon, dass wir insgesamt mehr vom Spiel hatten. Gerade in der ersten Halbzeit habe ich uns sehr stark gesehen, mit vielen Aktionen im letzten Drittel und haben aber dann leider wenig Chancen auch daraus kreiert. Ich glaube, das muss man auch sagen. Aber in Summe war es auf jeden Fall einer unserer besseren Spiele, wo ich schon sage, dass wir mindestens ein Unentschieden verdient gehabt hätten, wenn nicht sogar aufgrund der Spielanteile auch hätten in Führung gehen können.«

Matthias Koston, Cheftrainer der SpVgg Kammerberg: »Wir haben gegen Eching mit 2:0 durch zwei Standardsituationen gewonnen. Insgesamt war es ein durchschnittliches Bezirksligaspiel mit viel Kampf und mit vielen hohen Bällen, wie es typischerweise nach so einer Winterpause ist. Ich glaube, das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf schon gut wider.«

Markus Eberl, Cheftrainer Rohrbach: »Wir müssen uns heute selber vorwerfen, Grüne Heide unnötig in den entscheidenden Situationen am Leben gelassen zu haben. Nach 2:0-Führung hatten wir zweimal das 3:0 auf dem Fuß. Dann bekommen wir nach eigener Ecke einen Konter zum 1:2 und müssen dann noch froh sein, mit der Führung in die Pause zu kommen. Zweite Halbzeit Start sehr gut von uns – lassen leider wieder zwei Chancen zum 3:1 liegen. Bekommen das 2:2 und 3:3 nach Ecken, die wir einfach schlecht verteidigen! Nach 3:2 Führung wieder mehrfach die Möglichkeit den Deckel zuzumachen. Somit müssen wir heute mit dem Punkt zufrieden sein.«

Spiele am Sonntag:

Bernhard Ahammer, Cheftrainer SV Sulzemoos: »Wir haben die ersten 10 Minuten, Viertelstunde leider total verpennt, haben keinen Zugriff gehabt, haben die langen Bälle nicht gut verteidigt, somit haben wir immer wieder Ecken und Einwürfe gehabt, die wir verteidigen mussten. Deswegen waren wir auch noch acht Minuten mit 0:1 hinten, was auch nicht unverdient war. Wir sind dann mit dem Gegentor ein bisschen besser geworden und waren eigentlich ab der 20. Minute die bessere Mannschaft, haben in der 22., 24., 30. und 40. Minute Riesenchancen, den Ausgleich zu machen. Letztendlich ist er dann in der 44. gefallen, nicht unverdient aufgrund des Spielverlaufs. Wir hatten dann auch noch vor der Pause nochmal eine Riesenchance. Nach der Pause war Srbija wieder ein Stück besser im Spiel, wir haben ein bisschen abwartend reagiert. Das zweite Gegentor kassieren wir dann leider durch einen Fehlpass, den der Gegner eiskalt ausgenutzt hat. Nach dem 2-1 war es ein zerfahrenes, hektisches Spiel in dem aber keine der beiden Mannschaft nochmal richtige Chancen herausgespielt hat.«

Michael Westermair, Cheftrainer des SV Nord Lerchenau: »Es war für die Zuschauer ein Top-Spiel. Wir waren 1:0 hinten gelegen, haben dann das Spiel auf 2:1 gedreht. Nach der Pause führte der Gegner 3:2, in der 83. Minute haben wir dann 4:3 geführt. Letztendlich hat Manching 5:4 gewonnen. Beide Mannschaften haben sehr offensiv gespielt. Wir wussten um die Qualitäten in der Offensive von Manching. Wir haben ihre drei Stützen sehr gut in den Griff bekommen. Die Nummer 20, der Abdel Abou-Khalil, hatte heute allerdings einen Sahnetag mit vier Toren.

Er hatte zwei Wahnsinns-Treffer, die er in unsere Kiste reingeknallt hat. Aber insgesamt war es ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften haben mutig nach vorne gespielt. Ich glaube, für uns Trainer war es gerade in der Defensive nicht gut. Wir hatten viele individuelle Fehler drin. Vom Ergebnis war es in Ordnung, so wie es war. Es hätte auch 5:4 für uns ausgehen können. Das ist natürlich extrem bitter. Jetzt müssen wir schauen, dass wir gegen ASV Dachau stabiler stehen und ein besseres Ergebnis einfahren.«

Steven Zepeda, Cheftrainer des FC Schwabing: »Gaimersheim hat es uns nicht leicht gemacht. Wir haben die Kugel ordentlich laufen lassen, auch schon in der ersten Halbzeit. Sind auch zu vier guten Chancen gekommen. Wir waren aber nicht zwingend genug und können dann tatsächlich auch durch einen Standard, wenn es blöd läuft, in Rückstand geraten. Da sind wir zum Glück nicht. Wir sind dann aus der Halbzeit mit nochmal mehr Elan rausgekommen, haben uns weiter Chancen erspielt und waren dann auch wesentlich zielgerichteter vor dem Tor. Die 3:0-Führung war am Ende dann auch verdient. Was dann wieder ärgerlich war, ist, dass wir die letzte Viertelstunde einfach ein bisschen schleifen haben lassen, wodurch dann Gaimersheim auch nochmal mit einem Distanzschuss zum Anschlusstreffer gekommen ist. Das zeigt uns einfach nur wieder, dass wir, auch wenn wir schon vorne sind, einfach nicht vom Gas gehen können. Ein verdienter Sieg, aber wir sind nicht vollends zufrieden. Wir haben noch ein bisschen was zu tun.«

Aufrufe: 03.3.2024, 18:30 Uhr
Sarah GeorgiAutor