
Im Fußballverband Niederrhein (FVN) dürfen sich auch nach Ablauf der Saison 2025/26 wieder zahlreiche Klubs über den Aufstieg aus der Kreisliga A in die Bezirksliga freuen. Wie sich die Aufstiegsplätze auf die 12 Kreise verteilen, wer vom vermehrten Aufstieg profitiert und warum es 19 statt 18 fixe Aufstiegsplätze gibt.
Mindestens 18 Mannschaften steigen nach aktuellem Status Quo jährlich aus der Kreisliga A in die Bezirksliga Niederrhein auf. Weniger können es nicht werden, entsprechend ist der Gang in den überkreislichen Fußball nicht negativ an die Auf- und Absteiger aus höheren Ligen gekoppelt.
Bis zu vier Teams können allerdings vom vermehrten Aufstieg profitieren – FuPa erklärt die Ausgangslage. Grevenbroich-Neuss darf sich besonders freuen, die Vizemeister aus Duisburg-Dinslaken-Mülheim dagegen weniger.
Im Fußballverband Niederrhein gibt es den sogenannten "vermehrten Aufstieg", der im Fünf-Jahres-Plan des FVN festgelegt hat. In der Reihenfolge Grevenbroich-Neuss, Rees-Bocholt, Düsseldorf und Duisburg-Dinslaken-Mülheim könnte es insgesamt noch vier weitere Aufsteiger geben.
Wie viele Teams noch aufsteigen dürfen, hängt primär davon ab, wie viele Klubs aus der Regionalliga West vom Niederrhein in die Oberliga absteigen, denn hieraus resultieren Folgen für die Oberliga, Landesliga und sonach auch für die Bezirksliga. Während die Aussichten für den Fußballkreis Grevenbroich-Neuss nahezu exzellent sind, brauchen die Vizemeister der Kreisliga A Duisburg-Dinslaken-Mülheim nicht auf die Bezirksliga hoffen. Das liegt allein daran, dass es aktuell sehr wahrscheinlich so aussieht, als würde mindestens eine Mannschaft (SSVg Velbert oder Wuppertaler SV) aus der Regionalliga absteigen. Nur wenn kein Niederrhein-Regionalligist absteigt, erhält Duisburg seinen dritten Aufstiegsplatz.
Kurios: Der FVN sieht in seinem Auf- und Abstiegsplan gar keinen Fall "18+0", also ohne zusätzlichen Aufsteiger, vor. Auch heißt es: "Nach dem Fünf-Jahres-Plan können in den Fällen 1 bis 4 die Kreise Grevenbroich-Neuss, Rees-Bocholt, Düsseldorf und Duisburg-Mülheim-Dinslaken je einen Zusatzaufsteiger erhalten." Demnach kann der Fußballkreis Grevenbroich-Neuss mit insgesamt drei Aufstiegsplätzen zur Bezirksliga planen, weil es im Regelwerk nur insgesamt vier Fälle gibt:

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