2024-03-04T12:27:13.471Z

Ligabericht
Christian Schoissengeyr (l.) überzeugte in seinem ersten Auftritt in der BGL Ligue
Christian Schoissengeyr (l.) überzeugte in seinem ersten Auftritt in der BGL Ligue – Foto: paul@lsn.sarl

BGL: alle Stars im Einsatz, Spitzenreiter mit Kantersieg

7:0 des FCD gegen Racing, der Abstiegskampf beginnt quasi auf Platz 5 - mit Video-Interview vom Topspiel!

Nach zehn Minuten hätte es bereits 0:1 stehen müssen, als Zenadji einen von Scheidweiler nicht festgehaltenen Ball frei weit über das Tor schoss. Nur kurz darauf hatte Corral auf der anderen Seite die Führung auf dem Fuß, zielte aber knapp rechts neben den Kasten.

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Nach rund einer halben Stunde wurden die Gäste besser. Nach einem Kopfball von Alen Agovic, der knapp vorbeiging, machte es sein Mitspieler Teixeira kurz vor der Pause besser, als er nach einer Flanke von links Höhe Elfmeterpunkt heran gerauscht kam und per Kopf das 0:1 machte (44.‘). Nach der Pause neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Die grösste Gelegenheit ging auf das Konto der Gäste, als Zenadji in der 75.‘ an Scheidweiler scheiterte.

Nach einer insgesamt schwachen ersten Halbzeit sollte die Entscheidung zwischen Mondorf und Monnerich erst in den Schlussminuten der Begegnung fallen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Gäste etwas Übergewicht, konnten aus den wenigen sich bietenden Halbchancen aber keinen Nutzen ziehen. Nach rund einer Stunde konnten die Hausherren die Geschichte wieder ausgeglichen, aber keineswegs besser gestalten.

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Als man schon von einem torlosen Remis ausging, traf Benamra nach kurzer Ablage von Oliveira aus rund sechzehn Metern per Aufsetzer zum 1:0 unten links ins Eck (90.‘). Als Monnerich in der Nachspielzeit einen Ball im Aufbau vertändelte, schaltete die USM schnell um, De Sousa setzte Kumbi auf halblinks in Szene, der den Deckel drauf machte (2:0, 90.‘+6).

Differdingen fand nach einem Kopfballtor von D’Anzico früh in das Topspiel (1:0, 5.‘), doch bis Mitte der ersten Hälfte hatte Racing durchaus auch Torchancen, so z.B. ein Kopfball von Buch oder wenig später durch Gashi, der knapp drüber zielte. Zwischen beiden Aktionen der Gäste hatte Nagera auf der anderen Seite eine Ablage von Lamas zum 2:0 genutzt (19.‘). Nach einer halben Stunde musste Racing seinen angeschlagenen Torhüter Do Rego durch Olm ersetzen. Noch vor dem Dreh vollendete Nagera einen perfekten Konter zum 3:0 (36.‘) und in der Nachspielzeit staubte Costa Monteiro einen parierten Kopfball von Neuzugang Schoissengeyr zum 4:0 ab (45.‘+1).

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Nach einem Lattentreffer aus kürzester Distanz von Costa Monteiro (50.‘) ließ der FCD die zweite Halbzeit zunächst etwas gemächlicher angehen, doch nun half Racing fleißig mit, als Unglücksrabe Olm nach einer Stunde einen Ball an der Sechzehner Grenze nicht richtig traf und Nagera sich mit seinem Hattrick zum 5:0 ins offene Tor bedankte (60.‘). In der Schlussphase erhöhte Costa Monteiro nach Foul an ihm selbst per Elfmeter auf 6:0 (79.‘) und am Ende durfte der eingewechselte Neuzugang Artur Abreu, passend mit der Nummer 7 ausgestattet, das siebte Differdinger Tor nach einem Angriff über halblinks machen (7:0, 83.‘).

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„Wenn es spielerisch nicht geht, kann man rennen und kämpfen“

„Unter der Woche war schon alles ein bisschen zerfahren“ erklärte Racing-Stürmer Andreas Buch nach dem Spiel. „Hugo (d.Red.: Torwart Do Rego) war leicht verletzt, wir wussten nicht, ob er spielen würde, Farid (d.Red.: Ikene) ist ebenfalls verletzt und Mura (d.Red. Muratovic) haben wir verloren. Wir wollen uns aber nicht beschweren. Wenn es spielerisch nicht geht, kann man rennen und kämpfen und das kann jeder.

Es fängt an mit den Standards, da hatten wir Zuteilungen, die nicht passten und dann kriegst du so dumme Tore. Dann sitzt du in der Kabine, es steht 4:0 und schaust dich an und fragst dich, was passiert ist. Wir kassierten drei Gegentore auf Standards, da waren wir nicht wach. Das resultiert daraus, dass man unter der Trainingswoche doch nicht so gut war, wie wir gedacht haben.“

„Das verleiht uns Selbstvertrauen“

„Wir haben die drei Punkte, das ist das Wichtigste. Das verleiht uns Selbstvertrauen, ein solcher Sieg ist schön. (…) Es hat vieles gut geklappt, doch es gibt auch noch Sachen, die wir verbessern können. Jetzt werden wir uns auf das kommende Spiel gegen Monnerich vorbereiten“ lautete das Fazit von Differdingens Trainer Pedro Resende.

FCD-Neuzugang Christian Schoissengeyr im Video-Interview

Düdelingen wurde seiner Favoritenrolle gegen Schlusslicht Fola gerecht und kann sich leicht von Swift Hesperingen absetzen. Nach einer Ecke von links köpfte Hadji nach 17 Minuten das 1:0 und legte kurz vor der Pause nach, als Moussaki Gästekeeper Da Costa den Ball von hinten abluchste, Hadji das Leder bekam und zum 2:0 ins offene Tor traf. Noch vor dem Dreh stocherte Stumpf den Ball am langen Pfosten und nach einem schnellen Düdelinger Angriff über links zum 3:0 ins Netz (45.'+2).

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Erst nach einer knappen Stunde tauchte Düdelingen in Person von Stumpf wieder vor dem Fola-Kasten auf, doch Da Costa behielt die Überhand. F91 war weiter überlegen und als Agovic Mitte des zweiten Abschnitts den nächsten schönen Düdelinger Angriff in der Mitte nach Zuspiel des kurz zuvor eingewechselten Van Lingen zum 4:0 nutzte, stand das Endergebnis fest, wodurch Neu-Trainer Lombardellis erstes Pflichtspiel ideal für ihn und sein Team endete.

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Der personell und tabellarisch stark angeschlagenen Jeunesse gelang gegen Wiltz ein erster Befreiungsschlag. Bereits in der 4.‘ drosch Larrière einen von Teixeira von rechts getretenen Freistoß zum 1:0 in die Maschen. Nur sechs Zeigerumdrehungen später legte er nach, als Mendes von einem Ballverlust der Gäste profitierte, auf Larrière abspielte, welcher unten links zum 2:0 traf. Der Rekordmeister hatte lange alles im Griff. Teixeira erhöhte nach einer guten halben Stunde mit einem sehenswerten Freistoß in den Winkel auf 3:0 (33.‘).

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Nach einer schwachen ersten Halbzeit zeigten die Gäste nach der Pause ein anderes Gesicht, Mmaee prüfte Halilovic im Jeunesse-Kasten nach einer knappen Stunde und nur zwei Minuten später gelang Romeyns das 3:1, als er schön von Biver auf die Reise geschickt wurde und den Escher Torwart tunnelte (61.‘). Da die Gastgeber aber schnell nach einem eklatanten Fehlpass von N’Guessan durch Mendes wieder auf 4:1 erhöhen konnten (67.‘), wurde es nicht wieder spannend. Zwar traf Wiltz per Handelfmeter ein zweites mal (4:2, 79.‘ Biver), doch in der letzten Minute der regulären Spielzeit machte Joker Luisi nach einem schönen Spielzug das abschließende 5:2 (90.‘).

„Die Entscheidung, dass ich heute spielen würde fiel ganz spontan, nämlich erst am Sonntagmorgen“ kommentierte der junge Jeunesse-Torhüter Ailan Halilovic auf den sozialen Netzwerken des Vereins seine Nominierung in die Startelf. „Unter der Woche haben wir uns gut auf das Spiel vorbereitet. Wir wussten ja, dass Kevin (d.Red.: Sommer) ausfallen würde und wir haben uns mental darauf vorbereitet, Andrea (d.Red.: Amodio) und ich. Er erkrankte dann aber und ich musste einspringen.“

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Niederkorn führte in Mersch eine überlegene 1.Halbzeit und nach zwei vergebenen Gelegenheiten war es Jarmouni, der eine von Natami getretene Ecke per Kopf zum 0:1 nutzen konnte (22.‘). Nach einer guten Stunde erhöhte Bah auf 0:2, als er im Rücken der Merscher Abwehr übersehen wurde und freie Bahn über links hatte (63.‘) und mit einem satten Schuss traf. Als Bresch das sofortige Anschlusstor verpasste, kam von den Gastgebern nichts Zwingendes mehr. Am Ende lobbte Peugnet Moussima zum 0:3, der nach einer Kerze zu weit aus seinem Kasten gekommen war (87.‘).

Nabil Dirar spielte dann doch, trotz einer Erkrankung unter der Woche. Sein ordentlicher Auftritt wurde aber nur mit einem Punkt belohnt. Zwar brachte Besic die Hausherren per Elfmeter in Führung (1:0, 28.‘) und Soumah erhöhte über halblinks nach toller Vorarbeit von Caron schnell auf 2:0 (35.‘), am Ende wurden die Punkte aber geteilt.

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Nach einem temporeichen Angriff über links kam Rosports Steinbach am langen Pfosten an den Ball, legte in die Mitte auf Neuzugang El Idrissi, der mit seinem ersten Saisontor auf 2:1 verkürzen konnte (60.‘). Und nur sechs Minuten später – Star Dirar war in der Zwischenzeit ausgewechselt worden – schlug Steinbach einen Befreiungsschlag Richtung Anstoßpunkt, wo Bouché in der eigenen Hälfte lauerte, auf und davon zog und nach einem Sprint von fast fünfzig Metern zum 2:2 ausgleichen konnte (66.‘).

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase war es Mitte der 1.Hälfte Swift-Neuzugang Holzhauser, der die Hausherren per Elfmeter in Führung brachte (1:0, 23.‘). Bis zur halben Stunde hätte es sowohl 1:1 als auch 2:0 stehen können, da aber sowohl Benteke als auch Sarr nicht trafen, wurden die Seiten mit dem knappen Vorsprung für die Gastgeber gewechselt. Nach der Pause sollte es dann richtig rund gehen: Dupire konnte einen eigentlich harmlosen Schuss von der Petinger Neuverpflichtung Muratovic nicht festhalten, so dass Laukart nur abzustauben brauchte (1:1, 59.‘). Postwendend brachte Holzhauser mit einem von der rechten Außenlinie getretenen Freistoß über Dupire die Gastgeber wieder in Führung (2:1, 61.‘).

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Doch die Gäste blieben dran: nach einem Zuspiel von links glich der Minuten zuvor für Laukart eingewechselte Fuss aus rund zwölf Metern aus, Dupire sah abermals nicht gut aus (2:2, 69.‘). Und Fuss wollte mehr: nach einem hohen Ball in die Spitze, der vom FC Swift zu kurz geklärt wurde, zimmerte er das Spielgerät unhaltbar per Dropkick zum 2:3 in die Maschen (83.‘). Nachdem Merk in der Nachspielzeit nur den Pfosten traf und die Entscheidung verpasste warfen die Gastgeber alles nach vorne und kamen nach einem langen Ball und einer weiteren Dropkick-Abnahme zum am Ende schmeichelhaften Unentschieden (3:3, 90.‘+4 Morabet).

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Aufrufe: 012.2.2024, 13:30 Uhr
Paul KrierAutor