2024-05-24T11:28:31.627Z

Allgemeines
Wie Aufstieg und Abstieg in der Bezirksliga funktionieren.
Wie Aufstieg und Abstieg in der Bezirksliga funktionieren. – Foto: Andreas Bornewasser

Bezirksliga: So funktionieren der Aufstieg und Abstieg 2023/24

Wie der Aufstieg in die Landesliga, der Abstieg in die Kreisliga A und der Aufstieg zur Bezirksliga funktionieren, erfahrt ihr hier - Entscheidungsspiele sind möglich.

FuPa Niederrhein erklärt: So funktionieren der Aufstieg und der Abstieg in der Bezirksliga Niederrhein 2023/2024. Der Aufstieg in die Landesliga ist klar, der Abstieg in die Kreisliga A auch, doch beim Aufstieg in die Bezirksliga wird es verzwickter. Überall sind Entscheidungsspiele möglich.

Der Aufstieg in die Landesliga

In der Landesliga könnte es zu einer Aufstiegsrelegation zur Oberliga Niederrhein kommen, in der Bezirksliga ist die Aufstiegsfrage aber die simpelste am gesamten Niederrhein: Nur die Meister der sechs Gruppen steigen am Saisonende auch auf. Sprich: Es gibt auch nur sechs Aufsteiger in die Landesliga.

Der Abstieg in die Kreisliga

Der Abstieg aus der Bezirksliga zurück in die jeweilige Kreisliga A ist ebenfalls einfach geregelt, denn aus den sechs Gruppen steigen die jeweils vier letzten Mannschaften ab. Das hat zur Folge, dass es garantierte 24 Absteiger geben wird. In der Bezirksliga, Gruppe 5, stehen die ersten drei Absteiger auch schon fest: GlückAuf Möllen und der langjährige Oberligist TV Jahn Hiesfeld haben ihre Erstvertretungen zurückgezogen und nehmen am laufenden Spielbetrieb nicht mehr teil. im Frühjahr zog der SC Ayyildiz Remscheid (Gruppe 2) nach.

Der Aufstieg in die Bezirksliga

18 Mannschaften steigen garantiert von der Kreisliga A in die Bezirksliga auf. Im günstigsten Fall werden es sogar 21 Teams, das hängt aber unter anderem davon ab, wie viele Mannschaften aus der Regionalliga West in die Oberliga absteigen. Denn das hat wiederum zur Folge, wie viele Klubs aus der Landesliga in die Bezirksliga absteigen müssen.

Zusätzliche Aufstiegsplätze möglich

Die Bezirksliga wird auch 2024/25 wieder mit 108 Vereinen an den Start gehen, bedeutet: Es wird wieder sechs Gruppen mit jeweils 18 Teams geben. Aus der Landesliga können zwischen neun und zwölf Mannschaften absteigen, sonach ergibt sich folgendes Rechenspiel für die Anwärter aus der Kreisliga A im zusätzlichen Aufstiegsfall:

  • 9 Absteiger aus der Landesliga = 18+3 Aufsteiger aus der Kreisliga A (Kempen-Krefeld + Oberhausen-Bottrop + Wuppertal-Niederberg)
  • 10 Absteiger aus der Landesliga = 18+2 Aufsteiger aus der Kreisliga A (Kempen-Krefeld + Oberhausen-Bottrop)
  • 11 Absteiger aus der Landesliga = 18+1 Aufsteiger aus der Kreisliga A (Kempen-Krefeld)
  • 12 Absteiger aus der Landesliga = 18+0 Aufsteiger aus der Kreisliga A

Die 18 Aufstiegsplätze aus der Kreisliga A in die Bezirksliga verteilen sich wie folgt

  • Duisburg, Dinslaken, Mülheim: 2
  • Düsseldorf: 2
  • Essen: 2
  • Grevenbroich und Neuss: 2
  • Kempen und Krefeld: 1
  • Kleve und Geldern: 1
  • Moers: 1
  • Mönchengladbach und Viersen: 1
  • Oberhausen und Bottrop: 1
  • Rees und Bocholt: 2
  • Remscheid: 1
  • Solingen: 1
  • Wuppertal und Niederberg: 1
  • Gesamt: 18

Entscheidungsspiele möglich

Wer den besonderen Nervenkitzel liebt, darf immerhin noch hoffen: Der Fußballverband Niederrhein (FVN) hat zur Saison 2023/24 im Auf- und Abstiegsfall die Entscheidungsspiele wieder eingesetzt, sofern Teams punktgleich sind. Der direkte Vergleich zählt dann nicht mehr. Somit sind Entscheidungsspiele - oder sogar Entscheidungsrunden - zur Landesliga, um den Klassenerhalt und auch im Aufstiegsrennen zur Bezirksliga möglich. Da so viele Teams und Ligen betroffen sind, scheint es fast schon unwahrscheinlich, dass es keine Entscheidungsspiele rund um die Bezirksliga geben wird.

Spieltage der Entscheidungsspiele

Für die Saison 2023/2024 hat der Verband auch schon die möglichen Termine für die Entscheidungsspiele festgelegt:

Aufrufe: 012.3.2024, 17:33 Uhr
André NückelAutor