
Thomasstadt Kempen hat den Klassenerhalt in der Bezirksliga Niederrhein bei zehn Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz fast sicher. Passend dazu bleibt der Großteil des Kaders ligaunabhängig zusammen - und der Verein setzt weiter auf sein Leitmotiv: Kempener für Kempen.
Nach dem bereits verkündeten Zugang von Niklas Beenen, der in Kempen bestens bekannt ist, gibt es bei Thomasstadt Kempen weitere positive Nachrichten. Der Aufsteiger, der in seiner ersten Saison in der Bezirksliga Niederrhein eine gute Rolle spielt, kann auch in der kommenden Spielzeit auf den Großteil seiner aktuellen Mannschaft bauen. Nach Vereinsangaben bleiben Spieler und Staff ligaunabhängig an Bord, lediglich bei zwei bis drei Akteuren sei die Situation noch nicht abschließend geklärt.
Damit setzt sich der Weg fort, den der Verein bereits im Jahr 2020 eingeschlagen hat. Seitdem stehen Nachhaltigkeit, regionale Verbundenheit und eine klare Identifikation mit dem Klub im Mittelpunkt. Zwei Aufstiege und die bislang erfolgreiche Bezirksliga-Saison zeigen, dass dieses Modell auch sportlich funktioniert. Aktuell belegt Thomasstadt Kempen mit 34 Punkten Rang zehn. Bei noch zwölf zu vergebenden Zählern beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz zehn Punkte, sodass der Klassenerhalt praktisch greifbar ist.
In der Vereinsmeldung wird dieser Ansatz deutlich formuliert: „Die Botschaft ist klar: Kempener für Kempen.“ Genau darin liegt die Besonderheit dieses Kaders. Die Spieler haben entweder ihre fußballerischen Wurzeln in der Thomasstadt, wohnen dort oder wurden über persönliche Verbindungen vom Projekt überzeugt. Einige nehmen Woche für Woche längere Fahrten aus ihren Studienorten auf sich, um für ihren Heimatverein auf dem Platz zu stehen.
Für die Mannschaft der Trainer André Meier und Pascal Tepaß geht es in den verbliebenen Wochen der Saison nun darum, den Klassenerhalt auch rechnerisch endgültig abzusichern. Dass der Aufsteiger überhaupt in dieser komfortablen Lage ist, spricht für die Entwicklung der vergangenen Jahre und die Arbeit rund um den 2025 umbenannten Jordan Beyer Familiensportpark an der Berliner Allee.
„Dass dieses Modell derzeit für leistungsorientierten Amateurfußball steht, ist ein Zeichen der guten Arbeit, die seit Jahren rund um den Jordan Beyer Familiensportpark an der Berliner Allee geleistet wird“, heißt es in der Vereinsmeldung. Der Satz fasst zusammen, worauf Kempen setzt: nicht auf kurzfristige Effekte, sondern auf Kontinuität, Identifikation und eine Mannschaft, die bewusst zusammengehalten wird.
Sollte der Klassenerhalt in den kommenden Wochen endgültig gelingen, wäre das nächste Kapitel dieses Weges geschrieben. Gefeiert werden soll der Abschluss der ersten Bezirksliga-Saison Ende Juni auf Mallorca. Dann reist Thomasstadt Kempen nach Vereinsangaben mit einer 45 Personen starken Gruppe an den Ballermann - als Aufsteiger, der sich sportlich behauptet hat und personell bereits früh ein klares Zeichen für die Zukunft setzt.
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