2026-06-17T14:51:57.883Z

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»Besonderes Flair«: Vilzing schuftet für außergewöhnliche Saison

Die DJK hat die Vorbereitung auf die neue Saison in der Regionalliga Bayern aufgenommen

von Mathias Willmerdinger · Heute, 09:00 Uhr · 0 Leser
Geht in seine zweite Saison mit der DJK Vilzing: Cheftrainer Thorsten Kirschbaum (re.). Auch Paul Grauschopf (li.) ist wieder mit dabei.
Geht in seine zweite Saison mit der DJK Vilzing: Cheftrainer Thorsten Kirschbaum (re.). Auch Paul Grauschopf (li.) ist wieder mit dabei. – Foto: Charly Becherer

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Die DJK Vilzing ist am Montag in die Vorbereitung gestartet. Die neue Saison in der Regionalliga Bayern wirft ihre Schatten voraus. Mit Tabellenplatz fünf hat der Oberpfälzer Dorfverein die Messlatte in der Vorsaison wieder durchaus hoch gelegt. Die gute Spielzeit 2025/26 gilt es nun zu bestätigen.

Dass es wieder bei null losgeht, das weiß freilich auch Cheftrainer Thorsten Kirschbaum, der ein erfolgreiches Premierenjahr am Huthgarten hinter sich hat und nun in seine zweite Saison mit der DJK geht. Der 39-jährige Ex-Profi hat mit Sebastian Brand einen neuen Co-Trainer an seiner Seite. Der bisherige Assistenzcoach Matthias Graf ist ab sofort zusammen mit Zoltan Ambrus hauptverantwortlich für die zweite Mannschaft der Vilzinger in der Kreisliga. Ansonsten halten sich die Personalbewegungen im Chamer Vorort in Grenzen. Mit Benedikt Auburger (vom TSV Landsberg), Max Meyer (SpVgg Greuther Fürth II), Ahmet Emir Altay (FC Gerolfing) und Benedikt Laumer, der aus der eigenen zweiten Mannschaft hochgezogen wird und eine Chance in der Regionalliga erhält, stehen bislang vier Neuzugänge fest.

Wird mit seiner Art Fußball zu spielen sicher fehlen: Turbodribbler Thomas Haas (Mitte) ist nicht mehr dabei.
Wird mit seiner Art Fußball zu spielen sicher fehlen: Turbodribbler Thomas Haas (Mitte) ist nicht mehr dabei. – Foto: Charly Becherer


Verlassen haben den Verein Thomas Haas (pausiert), Lukas Schröder (SV Fortuna Regensburg), Ersatzkeeper Johannes Herrnberger (zurück zum TB Roding) und Tobias Kordick (Ziel noch unbekannt). "Personell hat sich nicht allzu viel getan, sodass wir keinen Umbruch zu meistern haben. Die ersten Eindrücke sind sehr gut, jetzt heißt es, sich schnell wieder zu beschnuppern und zu einer Einheit zu werden", betont Coach Kirschbaum. Den Begriff "Einheit" verwendet der 39-Jährige auffallend häufig. Für ihn der Schlüssel zum Erfolg: "Das hat uns in der Vorsaison stark gemacht! Wir hatten einige heikle Phasen zu überstehen, in denen wir große personelle Probleme hatten. Aber wir sind dadurch noch enger zusammengerückt und konnten diese schwierigen Zeiten zusammen meistern."

Für Vilzing wird es primär zunächst wieder darum gehen, sich von der hinteren Tabellenregion fernzuhalten. Die Mischung aus ausgebufften Regionalliga-Spielern wie Andreas Jünger, Paul Grauschopf oder Felix Weber und hochtalentierten Youngsters wie Simon Sedlaczek oder Nik Leipold ist allerdings äußerst vielversprechend und die Fans am Huthgarten dürfen wieder auf attraktiven Viertligafußball hoffen. Eine vierte Liga, die zweifelsohne durch den Zwangsabstieg des TSV 1860 München in Sachen Aufmerksamkeit noch einmal auf ein neues Level gehoben wurde. "Klar, Sechzig versprüht natürlich noch einmal ein ganz besonderes Flair. Die Würzburger Kickers sind zwar weg, aber dafür ist Schweinfurt 05 wieder dabei. Es mischen also wieder einige Schwergewichte mit und deshalb freuen wir uns alle auf die neue Saison", betont Kirschbaum.



Gibt er sein langersehntes Debüt? Auch Kreuzbandpatient Markus Ziereis hat die Vorbereitung aufgenommen.
Gibt er sein langersehntes Debüt? Auch Kreuzbandpatient Markus Ziereis hat die Vorbereitung aufgenommen. – Foto: Harry Rindler


Läuft alles nach Plan, dann wird auch ein Neuzugang aus dem Sommer 2025 seinen Einstand in Vilzing geben. Stürmer Markus Ziereis arbeitet nach seinem Kreuzbandriss am Comeback, gleiches gilt für Abwehrchef Jakob Zitzelsberger. "Beide sind ins Training eingestiegen, beide gehen das Tempo, das sie gehen können. Wir wollen nichts überstürzen, da geht es auch viel um Belastungssteuerung. Beide bekommen die Zeit, die sie brauchen", so Kirschbaum abschließend zum Stand der Dinge bei den beiden Rekonvaleszenten.