2024-05-24T11:28:31.627Z

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Zu Beginn der Partie hatten die Gastgeber aus Moorenweis noch die Nase vorn. Am Ende durften aber die Gäste aus Geiselbullach feiern.
Zu Beginn der Partie hatten die Gastgeber aus Moorenweis noch die Nase vorn. Am Ende durften aber die Gäste aus Geiselbullach feiern. – Foto: weber

Belohnung für die Mühe

Geiselbullach fertigt Moorenweis ab und will bis zum letzten Spieltag kämpfen

Das Spiel der beiden bisher in der Meisterrunde enttäuschenden Vereine aus Moorenweis und Geiselbullach ging klar an die Gäste aus Bullach.

Moorenweis – „Wir sind eigentlich gut ins Spiel gestartet und auch durch Michael Müller verdient in Führung gegangen“, berichtete zunächst der Moorenweiser Co-Trainer Markus Kreitner.

Benedikt Dumhard hatte dann auch vor der Pause die Chance zum 2:0 auf dem Fuß. „Vielleicht wäre das Spiel dann anders verlaufen“, so Kreitner. So aber gelang den Gästen aus Bullach noch vor der Halbzeitpause mit einem Doppelschlag in der 41. Und 45. Minute die Wende. Zunächst erzielte Dominik Dierich den 1:1-Ausgleich und Maximilian Lutter brachte quasi mit dem Pausenpfiff die Elf von Bullachs mitspielendem Trainer Stefan Held erstmals in Führung. „Endlich haben wir uns für unseren Aufwand mal belohnt“, sagte Torwart Held dann nach den 90 Minuten. Moorenweis habe er ganze 25 Minuten als Mannschaft auf Augenhöhe gesehen, so dass am Ende auch der Sieg in der Höhe seiner Meinung nach völlig in Ordnung ging.

„Wir geben nie auf.“

Lutter war es dann auch, der mit dem Tor zum 3:1 für die Vorentscheidung sorgte. Jens Bürger und Lukas Bründl schraubten schließlich in den letzten 20 Minuten den Vorsprung auf 5:1. „Wir haben zwar endlich den Bock umgestoßen“, meinte Held nach dem Spiel, „aber es müsste schon noch ein kleines Wunder geschehen, damit wir noch oben rankommen“, schätzt der Bullacher Spielertrainer die Lage realistisch ein. Aber man werde bis zum letzten Spieltag jede Chance nutzen. „Wir geben nie auf.“

Am Rande der Begegnung gab der TSV Moorenweis bekannt, dass Alexander Greif, der über zehn Jahre das Trikot des SC Oberweikertshofen trug, zu seinem Heimatverein zurückkehren wird und zur neuen Saison wieder das Trikot des TSV überstreifen wird.

Aufrufe: 021.4.2024, 15:56 Uhr
Dieter MetzlerAutor