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Spielvorbericht
Der TSV Bayer Dormagen spielt eine starke Saison.
Der TSV Bayer Dormagen spielt eine starke Saison. – Foto: Christian Haas

Bayer Dormagens wundersamer Wandel

Nach schweren Jahren im Tabellenkeller der Bezirksliga spielt der TSV Bayer Dormagen in der laufenden Spielzeit ganz oben mit. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Bezirksligist Bayer Dormagen ist kaum wiederzuerkennen. Nach 14 Spieltagen steht der TSV mit 32 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. In der vergangenen Saison lag das Team des Trainerduos Ayhan Karadeniz und Marko Niestroj zu diesem Zeitpunkt mit nur zwölf Zählern auf einem Abstiegsrang. „Wir haben in der Winterpause der letzten Saison sehr viel gearbeitet. In der Rückrunde konnten wir schon andeuten, was in uns steckt“, erklärt Karadeniz. Sein Team ist vor der Partie gegen den TuS Wickrath (Sonntag, 15 Uhr) in bestechender Form.

Aus den letzten zehn Ligaspielen holte Bayer acht Siege und zwei Unentschieden. Eine Serie, die es in den zwei Jahren unter dem Gespann noch nicht gab. Karadeniz und Niestroj übernahmen den TSV im Oktober 2022. Den Grund für das neue Gesicht der Mannschaft sieht der Trainer in der Defensive. „Die gesamte Mannschaft arbeitet hart daran, sich immer weiter zu verbessern, zudem haben wir uns mit den richtigen Spielern verstärkt“, betont Karadeniz.

Dormagen will sich nicht ausruhen

Trotz der aussichtreichen Tabellensituation legt das Trainerteam Wert auf Demut: „Wir dürfen uns zu keinem Zeitpunkt zurücklehnen. Es gibt immer Verbesserungspotenzial, das ist auch aktuell so. In dieser Liga können wir nur Erfolg haben, wenn alle mit vollem Einsatz dabei sind.“ Die Entwicklung der Mannschaft ist laut Karadeniz noch lange nicht beendet. In seiner Zeit als TSV-Trainer konnte er aber schon viele Verbesserungen feststellen. „Seit Marko und ich in Dormagen sind, hat sich die Einstellung gewandelt. Uns stand der eigene Kopf oft im Weg, dennoch hat sich das Engagement des Teams immer weiter gesteigert. Alle im Team harmonieren sehr gut miteinander, die Stimmung ist super“, meint Karadeniz.

Sascha Pelka als wichtiger Transfer

Der Coach hebt nur ungern einzelne Spieler heraus, da laut Karadeniz sich aktuell jeder Spieler mit vollem Einsatz im Training für Spielzeit empfiehlt. Ein Neuzugang sticht jedoch durch seine Vita heraus. Innenverteidiger Sascha Pelka kam nach acht Jahren beim VdS Nievenheim in diesem Sommer zum TSV. Der bereits 38-Jährige stellte sein Können bereits in der Ober- und Landesliga unter Beweis. Trotz seines Alters zählt er zu den Leistungsträgern in Dormagens Hintermannschaft. „Er ist nicht nur auf dem Platz enorm wichtig für uns. Sascha ist ein klasse Typ, er ist sofort zum Führungsspieler geworden. Wir sind sehr froh, so einen tollen Menschen in den eigenen Reihen zu haben“, sagte Karadeniz. Der Erfolg bestätigt die gute Arbeit des Trainerduos, die an ihrem Konzept weiter festhalten wollen, um die Entwicklung immer weiter voranzutreiben. „Marko und ich leben für diesen Sport. Diese Leidenschaft vollen wir dem Team vermitteln. Wir ergänzen uns gut. Wir sind sehr froh, dass wir eine solche Entwicklung erreicht haben“, so Karadeniz.

Aufrufe: 030.11.2024, 21:30 Uhr
RP / Noah KnotheAutor