2026-01-15T09:41:53.693Z

Allgemeines
Schweinfurt schockt Viktoria Köln.
Schweinfurt schockt Viktoria Köln. – Foto: Julien Christ / sportfotografi

Aufmüpfige Aufsteiger: Schweinfurt und Havelse feiern Statement-Siege

3. Liga: Der 1. FC Scheinfurt und der TSV Havelse feiern Big Points im Tabellenkeller. Der MSV Duisburg springt auf einen direkten Aufstiegsplatz, neuer Tabellenführer ist der SC Verl.

Im Tabellenkeller brennt noch ein Lichtlein. Der 1. FC Schweinfurt gewann nach einer überzeugenden Leistung mit 2:0 gegen Viktoria Köln, hat aber weiter einen beachtlichen Rückstand ans rettende Ufer. Deutlich vielversprechender sieht es beim TSV Havelse aus, der nach dem 4:0-Siege gegen die TSG Hoffenheim II auch einen Platz im Tableau klettert.

Am Samstag übernahm der SC Verl die Tabellenführung von Energie Cottbus danke eines 5:2-Sieges gegen den SV Waldhof Mannheim. Cottbus selbst spielte nur 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Saarbrücken. Am Folgetag wurden die Lausitzer dann auch noch vom MSV Duisburg überflügelt, nachdem dieser dem VfB Stuttgart II mit einem 4:0-Sieg die Grenzen aufzeigte.

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MSV-Gala nach der Pause

Gute Leistung des MSV.
Gute Leistung des MSV. – Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibner

Zur Pause hielt der VfB Stuttgart II gegen die Duisburger die Null, deshalb hatte sich das, was im zweiten Durchgang ereignete, gar nicht mal in der Form angedeutet. Ähnlich wie der FC Bayern München am Samstagabend in Leipzig schlug der MSV nach der Pause eiskalt zu: Patrick Sussek schoss das goldene 1:0 (53.), das Zugang Lex-Tyger Lobinger in der Folge veredelte (72.). Damit aber nicht genug, denn in der Nachspielzeit wurde es durch Joshua Bitter (90.) und Jesse Tugbenyo (90.+6), der sein erstes Saisontor erzielte, aus Stuttgart-Sicht so richtig bitter. Für die Tabellenführung hinter dem SC Verl reicht es zwar knapp nicht, dafür aber für Rang zwei vor Energie Cottbus.

VfB Stuttgart II – MSV Duisburg 0:4
VfB Stuttgart II: Florian Hellstern, Dominik Nothnagel (63. Alexander Groiß), Maximilian Herwerth (63. Nicolas Sessa), Michael Glück, Yanik Spalt (78. Mohamed Sankoh), Samuele Di Benedetto, Mirza Catovic, Lauri Penna, Noah Darvich (46. Christopher Olivier), Justin Diehl (46. Leny Meyer), Mansour Ouro-Tagba
MSV Duisburg: Maximilian Braune, Tobias Fleckstein, Joshua Bitter, Alexander Hahn, Jesse Tugbenyo, Rasim Bulic (77. Leon Müller), Can Coskun, Maximilian Dittgen (69. Conor Noß), Aljaz Casar, Patrick Sussek (84. Dennis Borkowski), Lex-Tyger Lobinger (85. Florian Krüger)
Schiedsrichter: Kevin Behrens (Hasede)
Tore: 0:1 Patrick Sussek (53.), 0:2 Lex-Tyger Lobinger (72.), 0:3 Joshua Bitter (90.), 0:4 Jesse Tugbenyo (90.+6)

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FCI-Doppelschlag leitet kontrollierten Sieg ein

Die Partie begann vielversprechend für den Jahn, nachdem Felix Strauss infolge einer Ecke aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, doch Kai Eisele machte sich breit und verhinderte den Einschlag (12.). Die Antwort der Schanzer hatte es in sich: Dennis Kaygin schaufelte eine Freistoßflanke mustergültig auf den Schädel von Jonas Scholz, der nicht minder schulbuchmäßig ins lange Eck zur Führung köpfte (20.). Wenig später legte der FCI auch noch nach. Nach Ballverlust von Nick Seidel an Marcel Costly fand dieser in der Mitte Julian Kügel, der im Nachstochern das Leder über die Linie drückte (23.).

Der FCI gewinnt deutlich zum Wiederauftakt.
Der FCI gewinnt deutlich zum Wiederauftakt. – Foto: Imago Images

Regensburg kam nach dem Doppelschlag allmählich wieder ins Spiel, doch Winter-Zugang John Xaver Posselt scheiterte mit seinem wuchtige, aber zu zentralen Abschluss an Felix Gebhardt (30.). In der Folge tat sich lange nicht mehr allzu viel Nennenswerten in den Gefahrenzonen, in der Schlussphase verpasste Kügel noch die Vorentscheidung für Ingolstadt (74.). Rächen sollte sich das nicht, weil Regensburg herzlich wenig gegen kompakte Ingolstädter einfiel. Noel Eichinger versuchte sich noch mal mit einer Schussflanke, die Eisele mit einer Flugparade entschärfte (83.). Als der SSV kurz vor Schluss noch einmal im Aufbauspiel die Kugel hergab, machte Costly mit dem dritten Treffer alles klar (90.).

SSV Jahn Regensburg – FC Ingolstadt 04 0:3
SSV Jahn Regensburg: Felix Gebhardt, Oscar Schönfelder, Leopold Wurm (70. Florian Dietz), Benedikt Bauer (84. Phil Beckhoff), Felix Strauss, Nick Seidel (46. Leo Mätzler), Noel Eichinger (84. Nicolas Oliveira), Adrian Fein, Eric Hottmann, Christian Kühlwetter, John Xaver Posselt (58. Lucas Hermes) - Trainer: Michael Wimmer
FC Ingolstadt 04: Kai Eisele, Marcel Costly (91. Yann Sturm), Simon Lorenz, Mattis Hoppe, Linus Rosenlöcher, Jonas Scholz, Georgios Antzoulas, Max Besuschkow (85. Lukas Fröde), Frederik Carlsen, Dennis Kaygin (72. Gustav Christensen), Julian Kügel - Trainer: Sabrina Wittmann
Schiedsrichter: Patrick Schwengers (Travemünde) - Zuschauer: 10210
Tore: 0:1 Jonas Scholz (20.), 0:2 Julian Kügel (23.), 0:3 Marcel Costly (90.)

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Saarbrückens Chancenwucher reicht immerhin für einen Punkt

Der FCS begann forsch und drang direkt in der Anfangsphase gefährlich in Richtung des Lausitzer Tors. Zunächst traf Tim Civeja nach Vorarbeit von Florian Pick die Kugel aus hervorragender Position nicht richtig (4.), daraufhin bugsierte Zeitz nach einem Eckstoß den Ball ans Aluminium. Und auch in der Folge bekam Energie die Partie nicht ordentlich unter Kontrolle. Marius Funk parierte einen etwas zu unplatzierten Versuch von Pick (12.), woraufhin Civeja seinen Versuch aus der Distanz knapp neben das Tor setzte (15.). Nachdem in der Folge auch Cottbus durch Henry Rorig zur ersten nennenswerten Chance kam (18.) - der Außenverteidiger platzierte seinen Kopfball neben das Tor - und auch Patrick Sontheimer auf der anderen Seite kein Abschlussglück hatte (19.), beruhigte sich die Partie etwas. Kurz vor Ablauf der ersten 45 Minuten stach der Tabellenführer dann doch noch einmal eiskalt zu. Tolcay Cigerci fand mit seiner Hereingabe ins Zentrum Moritz Hannemann, der sich die Chance nicht nehmen ließ und die Kugel zur Führung ins Netz verlängerte (43.).

Cottbus verliert Platz eins.
Cottbus verliert Platz eins. – Foto: Imago Images

Ähnlich wie im ersten Durchgang begannen die Saarländer nach Wiederbeginn forsch. Rodney Elongo-Yombo zwang Funk mit einem wuchtigen Abschluss zu einem Reflex (50.), woraufhin Nyamekye Awortie-Grant nach Flanke von Calugero Rizzuto die Kugel an den eigenen Pfosten setzte (53.). Der Ausgleich lag in der Luft und fiel auch nur wenig später. Civeja schickte Pick auf die Reise, der im Strafraum die Nerven behielt und überlegt ins Eck traf (54,). In der Folge hätte Saarbrücken sogar noch nachlegen können, doch Pick (56.) und Kai Brünker (57.) ließen Chancen dahingehend liegen. Nachdem auf der anderen Seite Erik Engelhardt (63.) und Cigerci (68.) jeweils an Philipp Menzel scheiterten, verlor die Partie eine Menge Fahrt. So muss sich Saarbrücken besonders ärgern, dass aus der Vielzahl an Chancen kein Ertrag erzielt wurde.

1. FC Saarbrücken – FC Energie Cottbus 1:1
1. FC Saarbrücken: Phillip Menzel, Calogero Rizzuto, Lasse Wilhelm, Niko Bretschneider, Robin Bormuth, Manuel Zeitz, Patrick Sontheimer (78. Elijah Krahn), Tim Civeja (66. Sebastian Vasiliadis), Florian Pick, Kai Brünker (65. Patrick Schmidt), Rodney Elongo-Yombo (78. Kasim Rabihic)
FC Energie Cottbus: Marius Funk, Tim Campulka, Henry Rorig, Nyamekye Awortwie-Grant, Axel Borgmann (81. Can-Yahya Moustfa), Tolcay Cigerci, Jannis Boziaris (59. Dominik Pelivan), Lukas Michelbrink (90. King Manu), Moritz Hannemann (59. Leon Guwara), Timmy Thiele, Erik Engelhardt (90. Justin Butler)
Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Castrop-Rauxel) - Zuschauer: 12468
Tore: 0:1 Moritz Hannemann (43.), 1:1 Florian Pick (54.)

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Bogicevic verpasst dem SSV den Knockout

Die Partie hatte kaum begonnen, da hatte Donny Bogicevic bereits die Führung vor Augen, scheiterte jedoch an Max Schmitt (1.). Doch auch die Ulmer beteiligten sich aktiv am Spielgeschehen, vergaben jedoch erste Chancen - jeweils durch Max Brandt (5.,8.). In der Folge entwickelte sich weiterhin ein unterhaltsames Spiel, nur die Tore ließen noch auf sich warten. So verabschiedeten sich beide Teams ohne die ganz großen Highlights zum Pausentee.

Ulm präsentierte sich eigentlich ordentlich.
Ulm präsentierte sich eigentlich ordentlich. – Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibner

Nach dem Seitenwechsel hatten die Spatzen mehr Spielanteile, taten sich aber weiter schwer daraus konkrete Chancen herauszuspielen. Leon Dajaku hatte noch eine vielversprechende Gelegenheit, prallte jedoch an Noah Brdar ab (75.). Der SVWW gab sich bis bis dahin lange Zeit recht passiv, hatte schlussendlich dann aber über eine Standardsituation Erfolg. Tarik Gözüsirin fand mit seinem Freistoß Bogicevic, der die Kugel aus kurzer Distanz im Tor unterbrachte (82.). Auf den Rückstand fand der SSV nicht mehr die passende Antwort, musste sich schlussendlich unglücklich geschlagen geben.

SSV Ulm 1846 Fußball – SV Wehen Wiesbaden 0:1
SSV Ulm 1846 Fußball: Max Schmitt, Niko Vukancic (46. Lukas Mazagg), Max Julian Brandt (77. Abu-Bekir Ömer El-Zein), Jonathan Meier (94. Ensar Aksakal), Dennis Dressel (90. Streli Mamba), Niklas Kölle, Leon Dajaku, Mirnes Pepic, Luca Bazzoli, Dennis Chessa (94. Streli Mamba), Lucas Röser (77. Elias Löder)
SV Wehen Wiesbaden: Noah Brdar, Sascha Mockenhaupt, Justin Janitzek, Florian Hübner, Niklas May (88. Fabian Greilinger), Jordy Gillekens, Gino Fechner (46. Tarik Gözüsirin), Donny Bogicevic, Moritz Flotho (46. Ryan Johansson), Fatih Kaya (74. Nikolas Agrafiotis), Lukas Schleimer (62. Robin Kalem)
Schiedsrichter: Yannick Paul Rupert - Zuschauer: 7727
Tore: 0:1 Donny Bogicevic (81.)

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Rostock gelingt später Lucky Punch

Die Kogge hatte anfangs mehr Spielanteile, doch Aue kam gelegentlich über Umschaltsituationen vor das gegnerische Tor. Rostock-Keeper Benjamin Uphoff vereitelte die ersten beiden Gelegenheiten durch Mika Clausens (13.) und Julian Günther-Schmidt (15.). Danach tat sich erst mal eine Weile nicht mehr viel, bis Ehlers beinahe aus dem Nichts und ohne Not ins eigene Tor köpfte (38.). Kurz darauf schlug Rostock dann zu. Über Viktor Bergh ging die Kugel weiter auf Jonas Dirkner, der diese zum Führungstreffer verwandelte (44.). Doch der Pausenpfiff ließ noch auf sich warten und die Veilchen wollten nicht mit einem Rückstand in die Kabinentrakte wandern. So vollendete Marcel Bär auf Vorarbeit von Clausens zum 1:1 (45. +4).

Im zweiten Durchgang war Rostock zunächst spielbestimmend, doch es fehlte die entscheidende Durchschlagskraft. Mit Fortschreiten der zweiten Hälfte fand sich Aue allmählich wieder ins Spiel und zwang Uphoff nach einem Abschluss von Bär zu einer sehenswerten Parade (60.). Die Partie ging eigentlich ohne wesentliche Torraumszenen in Richtung Schlussphase, dann drehte die Kogge aber noch einmal auf. Nico Neidhart zielte zunächst knapp über das Tor (90.), daraufhin blieb die Hausherren aber am Drücker und sorgten in Person von Ryan Naderi für den späten Ausgleich (90.+4).

F.C. Hansa Rostock – FC Erzgebirge Aue 2:1
F.C. Hansa Rostock: Benjamin Uphoff, Ahmet Gürleyen, Jan Mejdr (65. Nico Neidhart), Florian Carstens, Viktor Bergh, Marco Schuster, Jonas Dirkner (88. Maximilian Krauß), Benno Dietze (81. Cedric Harenbrock), Kenan Fatkic, Ryan Don Naderi, Andreas Voglsammer (65. Emil Holten) - Trainer: Daniel Brinkmann
FC Erzgebirge Aue: Louis Lord, Anthony Barylla, Ryan Malone, Eric Uhlmann (86. Luan Simnica), Tristan Zobel (86. Moritz Seiffert), Jamilu Collins, Erik Majetschak (12. Jonah Fabisch), Julian Günther-Schmidt (69. Boris Tashchy), Marcel Bär (69. Maximilian Schmid), Mika Clausen, Jannic Ehlers - Trainer: Jens Härtel
Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Schornbach)
Tore: 1:0 Jonas Dirkner (44.), 1:1 Marcel Bär (45.+4), 2:1 Ryan Don Naderi (90.+4)

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1860 kontert späten Führungstreffer von RWE

Zunächst begannen die beiden Seiten abwartend. Mehr als der gelegentliche Abschluss, wie Patrick Hobsch für die Löwen (8.) oder Kaito Mizuta bei RWE (27.) sprang dabei nicht heraus. In Durchgang zwei nahm dann zunächst 1860 das Heft des Handelns in die Hand, doch mehr als Halbchancen ergaben sich weiterhin nicht. RWE-Keeper Jakob Golz musste noch bei einer gegnerischen Flanke eingreifen (49.), darüber hinaus tat sich recht wenig. So ging es ohne Treffer in die Spätphase der Partie, wo beide Seiten allmählich erwachten. RWE konnte zuerst jubeln, nachdem Marek Janssen einen Nachsetzer von Marvin Obuz unhaltbar ins Tor abfälschte (82.). Die Münchener Löwen waren nun gefordert. Kevin Volland zog einen Freistoß über das Tor (85.), daraufhin wurde eine Ecke von ihm von Siemen Voet auf Max Reinthaler weitergeleitet, der kompromisslos einköpfte (90.).

TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen 1:1
TSV 1860 München: René Vollath, Max Reinthaler, Raphael Schifferl, Clemens Lippmann, Kilian Jakob, Siemen Voet, David Philipp (74. Tim Danhof), Philipp Maier, Kevin Volland, Damjan Dordan (84. Justin Steinkötter), Patrick Hobsch - Trainer: Markus Kauczinski
Rot-Weiss Essen: Jakob Golz, José-Enrique Rios Alonso, Lucas Brumme (80. Franci Bouebari), Tobias Kraulich, Michael Schultz, Michael Kostka, Torben Müsel (89. Nils Kaiser), Gianluca Swajkowski (89. Ben Hüning), Kaito Mizuta, Ramien Safi (81. Marek Janssen), Danny Schmidt (61. Marvin Obuz) - Trainer: Uwe Koschinat
Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen) - Zuschauer: 15000
Tore: 0:1 Marek Janssen (83.), 1:1 Max Reinthaler (90.)

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Hattrick Besio: Verl ist neuer Tabellenführer

Verl begann druckvoll und ließ den SV Waldhof kaum zur Entfaltung kommen. So kam es, wie es kommen musste. Die in dieser Spielzeit besonders konsequenten Verler drehten auf. Und besonders ein Mann hatte einen Sahnetag erwischt. Alessio Besio traf zunächst mit einem abgefälschten Abschluss auf Vorlage von Timur Gayret (12.), wenig später schloss er eine Umschaltsituation der Hausherren ab (27.) und bestrafte einen gravierenden Fehlpass der Gäste mit seinem dritten Treffer (29.). Die Partie wirkte in dieser Phase entschieden, zumal Verl sogar die Führung hätte erhöhen können. Oualid Mhamdi (33.) und erneut Besio (34.) verpassten zunächst noch das 4:0. Das sollte im zweiten Durchgang dann Berkan Taz besorgen, der einen Freistoß schlitzohrig ausführte, bevor Thijmen Nijhuis im Tor damit rechnete (52.).

Beinahe aus dem Nichts kam Mannheim daraufhin aber wieder ins Spiel. Felix Lohkemper verwandelte zunächst einen Foulelfmeter (58.), schnappte sich wenig später einen missglückten Rückpass von Fynn Otto zum 2:4 (60.). Echte Chancen auf ein Comeback wurden jedoch schnell im Keim erstickt. Julian Stark sorgte beinahe postwendend für den 5:2-Führungsrtreffer, einen Vorsprung, den die Verler bis zum Schluss behaupten sollten.

SC Verl – SV Waldhof Mannheim 5:2
SC Verl: Philipp Schulze, Fynn Otto, Niko Kijewski (80. Michel Stöcker), Oualid Mhamdi, Martin Ens, Berkan Taz, Timur Gayret (80. Almin Mesanovic), Joshua Eze (85. Antonio Fóti), Dennis Waidner, Yari Otto (46. Julian Stark), Alessio Besio (65. Jonas Arweiler) - Trainer: Tobias Strobl
SV Waldhof Mannheim: Thijmen Nijhuis, Tim Sechelmann (80. Emmanuel Iwe), Lukas Klünter (62. Kushtrim Asallari) (62. Denis Kryeziu), Niklas Hoffmann, Oluwaseun Ogbemudia, Janne Sietan, Arianit Ferati, Adama Diakhaby (46. Vincent Thill), Terrence Boyd, Felix Lohkemper, Masca (46. Diego Michel) - Trainer: Luc Holtz
Schiedsrichter: Simon Schreiner (Pfarrkirchen) - Zuschauer: 2950
Tore: 1:0 Alessio Besio (12.), 2:0 Alessio Besio (27.), 3:0 Alessio Besio (29.), 4:0 Berkan Taz (52.), 4:1 Felix Lohkemper (58. Foulelfmeter), 4:2 Felix Lohkemper (60.), 5:2 Julian Stark (61.)

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Abgezockte Osnabrücker ringen Aachen am Tivoli nieder

Nachdem Top-Torjäger Lars Gindorf die frühe Chance zur Führung liegen ließ (3.), antworteten die Gäste postwendend. Robin Meißner fand mit seiner Hereingabe Bryan Henning, der trocken zur Führung verwandelte (7.). Aachen versteckte sich daraufhin zwar nicht in der eigenen Hälfte, doch ließ in Person Mika Schroers den nächsten Hochkaräter liegen, die Leihgabe von Arminia Bielefeld prallte am stark parierenden Lukas Jonsson ab (23.). Auf der anderen Seite präsentierte sich Osnabrück wie ein echtes Top-Team. Meißner brach am Flügel erneut durch und setzte mit seiner Hereingabe wie beim ersten Treffer Henning in Szene, der den Doppelpack schnürte (41.).

Die Aachener bleiben auf einem Abstiegsplatz.
Die Aachener bleiben auf einem Abstiegsplatz. – Foto: Markus Verwimp

Im zweiten Durchgang kontrolliere der VfL das Geschehen, ohne selbst besonders viel in die Offensiv zu investieren. Erst wenige Minuten vor Schluss wurde es noch einmal brenzlig, nachdem Gindorf erneut aus guter Position scheiterte, diesmal die Kugel weit über das Gehäuse feuerte. Mit dem Treffer von Meißner (89.) war der Deckel drauf.

Alemannia Aachen – VfL Osnabrück 0:3
Alemannia Aachen: Jan Olschowsky, Joel Da Silva Kiala, Marius Wegmann (81. Kwasi Wriedt), Petros Bagalianis, Faton Ademi, Danilo Wiebe (71. Matti Wagner), Lars Gindorf, Mehdi Loune (71. Niklas Castelle), Lukas Scepanik, Emmanuel-Chinedu Elekwa (71. Gianluca Gaudino), Mika Schroers (87. Nils Winter) - Trainer: Mersad Selimbegovic
VfL Osnabrück: Lukas Jonsson, Niklas Wiemann, Yigit Karademir, Jannik Müller, Bryan Henning (82. Robert Tesche), Patrick Kammerbauer, Bjarke Jacobsen, Frederik Christensen (90. Kai Pröger), Lars Kehl (82. Ismail Badjie), Robin Meißner (90. Bernd Riesselmann), Julian Kania (63. Tony Rudy Lesueur) - Trainer: Timo Schultz
Schiedsrichter: Timo Gansloweit - Zuschauer: 24113
Tore: 0:1 Bryan Henning (7.), 0:2 Bryan Henning (41.), 0:3 Robin Meißner (89.)

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Harmlose Kölner scheitern beim Schlusslicht

Im ersten Durchgang passierte herzlichst wenig. Nur der erfolgreiche Distanzschuss von Devin Angleberger entzückte das süddeutsche Publikum. Darüber hinaus präsentierten sich die Schnüdel hellwach, kauften den Rheinländern den Schneid ab.

Schweinfurt fehlen weiter 13 Punkte zum rettenden Ufer.
Schweinfurt fehlen weiter 13 Punkte zum rettenden Ufer. – Foto: Julien Christ / sportfotografie.de

Auch im zweiten Durchgang setzte sich ein ähnliches Bild fort. Mit einer entscheidenden Situation schlugen die Hausherren zu. Angleberger schnappte sich die Kugel von Lucas Wolf, es ging weite auf Luca Trslic, der mit einem gekonnten Abschluss die Führung verdoppelte (54.). Auch im Angesicht der drohenden Niederlage konnte sich die Viktoria nicht noch einmal aufrappeln. Schlussendlich feierte Schweinfurt einen eminent wichtigen Sieg, um zumindest zarte Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten.

1. FC Schweinfurt 05 – Viktoria Köln 2:0
1. FC Schweinfurt 05: Maximilian Weisbäcker, Luca Trslic, Leonard Langhans, Pius Krätschmer, Ekin Çelebi (93. Thomas Meißner), Kristian Böhnlein, Lauris Bausenwein (64. Dustin Forkel), Devin Angleberger, Johannes Geis, Joshua Endres (94. Mustafa Özden), Manuel Wintzheimer (87. Nico Grimbs)
Viktoria Köln: Arne Schulz, Lars Dietz, Meiko Sponsel, Florian Engelhardt (84. Soichiro Kozuki), Robin Velasco (62. Joel Vega Zambrano), Lucas Wolf, Tim Kloss, Leonhard Münst, Leander Popp (62. Benjamin Zank), Frank Ronstadt (76. Simon Handle), David Otto
Schiedsrichter: Niclas Rose (Neukloster) - Zuschauer: 2408
Tore: 1:0 Devin Angleberger (24.), 2:0 Luca Trslic (53.)

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Entfesseltes Havelse überrollt Hoffenheim

Auftakt nach Maß für den Neuling aus Niedersachsen. Ein Abschluss von Nassim Boujellab traf den Arm von Diren Dagdeviren im Strafraum - Schiedsrichter Stefan Kleineheismann zeigte folgerichtig auf den Punkt. Die Chance ließ sich Johann Berger nicht entgehen und stellte früh auf 1:0 für den TSV (5.). Havelse machte den Hoffenheimern auf dem holprigem Geläuf weiter das Leben schwer und legten im zweiten Durchgang sogar nach. Nach einem Eckball faustete Lúkas Petersson die Kugel eigentlich heraus, doch Julius Düker kam über Umwege noch an die Kugel und spitzelte diese aus kurzer Distanz über die Linie (51.). Als daraufhin dann auch ein schön gezogener Distanzschuss von Boujellab sein Weg ins Netz fand (68.), war der Deckel eigentlich schon drauf. In der Schlussphase legten die befreit aufspielenden Hausherren sogar noch einen drauf. Winter-Zugang Christopher Schepp durfte diesmal für einen Strafstoß antreten und verlud Petersson zum 4:0-Endstand (88.).

TSV Havelse – TSG 1899 Hoffenheim II 4:0
TSV Havelse: Tom Opitz, Besfort Kolgeci, Noah Plume, Leon Sommer (90. Dennis Duah), Semi Belkahia, Julius Düker, Johann Berger (84. Julian Rufidis), Nassim Boujellab, Arlind Rexhepi (85. Christopher Schepp), Marko Ilic (90. Florian Riedel), Lorenzo Paldino (74. Emre Aytun)
TSG 1899 Hoffenheim II: Lúkas Petersson, Valentin Lässig, Yannis Hör, Luca Erlein (55. Ben Opoku), Yannik Lührs, Luka Djuric, Diren Dagdeviren (55. Florian Bähr), Arian Llugiqi (65. Nader El-Jindaoui), Paul Hennrich, Deniz Zeitler (79. Alex Honajzer) - Trainer: Stefan Kleineheismann
Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing)
Tore: 1:0 Johann Berger (5. Foulelfmeter), 2:0 Julius Düker (51.), 3:0 Nassim Boujellab (67.), 4:0 Christopher Schepp (88. Foulelfmeter)

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So geht es weiter

21. Spieltag
23.01.26 Viktoria Köln - 1. FC Saarbrücken
24.01.26 FC Ingolstadt 04 - VfB Stuttgart II
24.01.26 FC Erzgebirge Aue - SSV Ulm 1846 Fußball
24.01.26 FC Energie Cottbus - 1. FC Schweinfurt 05
24.01.26 Rot-Weiss Essen - TSV Havelse
24.01.26 TSG 1899 Hoffenheim II - Alemannia Aachen
24.01.26 MSV Duisburg - SSV Jahn Regensburg
25.01.26 SV Waldhof Mannheim - F.C. Hansa Rostock
25.01.26 VfL Osnabrück - TSV 1860 München
25.01.26 SV Wehen Wiesbaden - SC Verl

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Aufrufe: 018.1.2026, 21:46 Uhr
Markus BeckerAutor