
Am 17. Januar ist bei FuPa Berlin der Artikel "Pokalgeld: Hertha 03 erhebt Vorwürfe gegen Delay Sports" erschienen. In diesem Artikel wird geschildert, dass Regionalligist Hertha 03 Zehlendorf im Namen von Präsident Kamy Niroumand FuPa gegenüber berichtet, dass - zum Zeitpunkt des Erscheinen des Artikels, und damit etwas mehr als zwei Monate nach Austragung des Pokalspiels beider Vereine - der gm. Finanzordnung des Berliner Fußball-Verbandes dem Gastverein zustehenden Anteils an den Zuschauereinnahmen nicht eingegangen sei. Diese Kernaussage des Artikels wird vom Sportlichen Leiter von Delay Sports, Andreas Schild, bestätigt. Es erfolgte die Veröffentlichung des FuPa-Artikels, der nach Aussage von Delay Sports "unwahre Angaben" enthält.
Am Abend des 19. Januar erreichte die Redaktion eine Stellungnahme des Vereins, in der mehrere Schilderungen des Artikels bestritten werden. FuPa merkt in diesem Zusammenhang an, dass sich sämtliche Schilderungen im oben verlinkten Artikel auf klar gekennzeichnete, der Redaktion gegenüber getätigte Aussagen berufen. FuPa macht sich diese nicht zu eigen. Vom Verein Delay Sports Berlin e.V. wird von FuPa Berlin eine Richtigstellung des Sachverhalts gefordert. Diesem Wunsch - die aus Sicht von Delay Sports "tatsächlichen Umstände" zu schildern - kommen wir selbstverständlich nach.
Zur Erklärung: Die im ursprünglichen Artikel genannte Summe basiert auf einer Aussage des Hertha 03 Zehlendorf-Präsidenten und nennt einen womöglich zu hohen Anteil an den Zuschauereinnahmen. Gemeint ist die Höhe der Forderung von Hertha 03 Zehlendorf gegenüber Delay Sports. Denn offenbar lag der Eintrittspreis nicht bei 10€ pro Karte, sondern wie uns Delay Sports in einer Stellungnahme schildert bei 7€. Im Artikel war von einer Zuschauerkulisse von "rund 800 Zuschauern" die Rede - bei der offiziellen Quelle "fussball.de" war keine offizielle Zuschauerzahl eingetragen, und die "rund 800" waren eine Einschätzung des Hertha-03-Präsidenten. Wie FuPa erfahren hat, gibt es mittlerweile eine womöglich vorläufige Spielabrechnung, die die Anzahl an verkauften Karten mit "746" ausweist. Entsprechend würde das aktualisierte Rechenbeispiel nicht 4.000 € ergeben - abzüglich von entstandenen Kosten für u.a. Security. Sondern einen Betrag der deutlich geringer ist.
Klarstellung: Es war niemals die Absicht von FuPa Berlin Einzelpersonen oder Vereinen zu schaden. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, bitten wir dies in aller Form zu entschuldigen. Für FuPa steht das Ansehen der Vereine und der zumeist ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen immer an oberster Stelle. FuPa begegnet allen im Amateurfußball Tätigen stets mit großer Wertschätzung.