2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

Auch Wacker nun dabei: Diese 65 Klubs stehen hinter der Reformbewegung

Durchbruch in Sicht? Nächste Woche trifft sich die AG Aufstiegsreform des DFB erneut

von PM/mwi · Heute, 14:45 Uhr · 0 Leser
65 Klubs haben sich bis jetzt der Reformbewegung angeschlossen.
65 Klubs haben sich bis jetzt der Reformbewegung angeschlossen. – Foto: Aufstiegsreform 2025

Die Regionalliga-Reformbewegung 'Aufstiegsreform 2025' wächst immer weiter an. Mit dem SV Wacker Burghausen (Regionalliga Bayern), dem SV Rödinghausen (Regionalliga West), der SG Wattenscheid 09 (Oberliga Westfalen), dem Berliner AK 07 (NOFV-Oberliga Nord) und dem BSV Eintracht Mahlsdorf (NOFV-Oberliga Nord) haben sich weitere fünf Klubs angeschlossen. Damit stehen aktuell 65 Klubs aus ganz Deutschland hinter der Bewegung.

Andreas Huber, Geschäftsführer SV Wacker Burghausen, erklärt dazu: "Als SV Wacker Burghausen stehen wir klar hinter der Initiative 'Aufstiegsreform 2025'. Für uns ist entscheidend, dass sportlicher Erfolg wieder verlässlich zum Aufstieg führt – alles andere widerspricht dem Leistungsprinzip im Fußball. Die aktuellen Strukturen stoßen an ihre Grenzen, viele ambitionierte Klubs haben keine verlässliche Perspektive. Deshalb brauchen wir mehr Planungssicherheit und faire Rahmenbedingungen. Wir werden den Prozess weiterhin aktiv begleiten und uns konstruktiv für tragfähige Lösungen einbringen."

Tommy Haeder vom Chemnitzer FC und Sprecher der Initiative 'Aufstiegsreform 2025' sieht darin eine Bestätigung des Ansinnens: "Wir sind dankbar für jeden Verein, der sich einer der wohl größten Initiativen in der Geschichte des deutschen Fußballs anschließt – und damit dem großen ligaübergreifenden Reformwillen weiter Ausdruck verleiht. Wir rufen Vereine und Fans bundesweit dazu auf, diesen Wunsch nach Veränderung konsequent zu unterstützen. Wir werden als Reforminitiative weiterhin eng zusammenstehen und über alle Regionalgrenzen hinweg gemeinsam an Lösungen arbeiten, die endlich eine Antwort auf die bislang ungelöste Regionalliga-Frage geben."

Ein Durchbruch in Sachen Regionalliga-Reform ist allerdings noch nicht in Sicht. Anders als zunächst kolportiert, präferiert der DFB nicht das sogenannte "Kompass-Modell". In der Hinsicht wird es in der kommenden Woche wieder spannend, wenn die Arbeitsgruppe (AG) Regionalliga-Reform des DFB erneut zusammenkommt und über weiterer Schritte diskutiert.

Das sind die 65 Klubs, die sich bisher hinter der Reformbewegung versammelt haben:

Bundesliga
1. FC Union Berlin

2. Liga
1. FC Magdeburg, Eintracht Braunschweig, FC Schalke 04, Holstein Kiel,
SC Preußen Münster, SG Dynamo Dresden

3. Liga
1. FC Schweinfurt 05, Alemannia Aachen, FC Energie Cottbus, FC Erzgebirge Aue, FC Hansa Rostock, MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen, SSV Ulm 1846, TSV 1860 München, VfL Osnabrück

Regionalliga Südwest
KSV Hessen Kassel

Regionalliga Bayern
FV Illertissen 1921, SV Wacker Burghausen, TSV Schwaben Augsburg,
Würzburger Kickers

Regionalliga Nord
Altona 93, Bremer SV, FSV Schöningen 2011, Kickers Emden, SC Weiche Flensburg 08, SSV Jeddeloh II, SV Drochtersen/Assel, SV Meppen, VfB Lübeck, VfB Oldenburg

Regionalliga Nordost
1. FC Lokomotive Leipzig, BFC Dynamo, BFC Preussen, BSG Chemie Leipzig,
Chemnitzer FC, FC Carl Zeiss Jena, FC Eilenburg, FC Rot-Weiß Erfurt,
FC Hertha 03 Zehlendorf, FSV 63 Luckenwalde, FSV Zwickau, Greifswalder FC, Hallescher FC, Hertha BSC II, SV Babelsberg 03, VSG Altglienicke

Regionalliga West
1. FC Bocholt, Bonner SC, SC Fortuna Köln, SC Rot-Weiß Oberhausen,
SC Wiedenbrück, Sportfreunde Siegen, SV Rödinghausen, Wuppertaler SV

NOFV-Oberliga Süd
Bischofswerdaer FV 08, VFC Plauen

NOFV-Oberliga Nord
Berliner AK 07, BSV Eintracht Mahlsdorf, Tennis Borussia Berlin

Oberliga Westfalen
Rot-Weiss Ahlen, SG Wattenscheid 09, SV Lippstadt 08

Oberliga Niederrhein
VfB Homberg