2026-03-05T07:49:35.839Z

Allgemeines

Atmacas Treffer war für den Wuppertaler SV zu wenig

Der Regionalligist Wuppertaler SV hat die erhoffte Trendwende nach der Niederlage in Wiedenbrück verpasst. Die Rot-Blauen verloren am Samstagnachmittag gegen die U21 des SC Paderborn mit 1:3 (0:2).

von Jörn Koldehoff · Heute, 16:15 Uhr · 0 Leser
Die Abstiegssorgen beim Wuppertaler SV nehmen zu.
Die Abstiegssorgen beim Wuppertaler SV nehmen zu. – Foto: Jochen Classen

Im Vergleich zur Wiedenbrück-Startelf gab es vier Wechsel auf Seiten des Wuppertaler SV: Tohisaki Miyamoto (gesperrt), Marko Stojanovic (verletzt), Salmin Rebronja und Amin Bouzraa (beide auf der Bank) waren zunächst nicht dabei, stattdessen starteten Nicolas Hirschberger, Cenk Durgun, Josue Santo und Kilian Bielitza. Hans-Juraj Hartmann (Finger gebrochen), Noah Heim (Muskelfaserriss) und Levin Müller (gesperrt) fielen ebenfalls aus.

Der WSV, bei dem Vincent Schaub die Position links hinten einnahm, startete vor 1.304 Fans (darunter 250 Freikarten für Kinder und Jugendliche) druckvoll und erarbeitete sich einige Schussgelegenheiten und mehrere Ecken. Topgelegenheiten waren aber nicht dabei. Glück hatte der WSV, als Durgun bei einer Abwehraktion dem Ball nur knapp neben den eigenen Kasten setzte (19.). Paderborn wurde stärker.

Torwart Michael Luyambula verhinderte den Rückstand, als er mit einer Glanzparade gegen Lucas Copado Schrobenhauser klärte (22.). Mit dem Nachschuss traf Jan Peters den Außenpfosten. Trotzdem gingen die Gäste in Führung. Lucas Kiewitt scheiterte zunächst an Luyambula, traf dann aber aus spitzem Winkel und mit Hilfe des Innenpfostens – 0:1 (32.).

Der WSV mühte sich, war aber vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. Besser machten es die Ostwestfalen: Kevin Krumme beförderte den Ball nach einer Ecke ins Tor – 0:2 (41.). Der WSV hatte gut begonnen, war aber zu ineffektiv und ließ dann nach. Paderborn nutzte seine Chancen und lag zur Halbzeit vorn.

Wuppertal wacht zu spät auf

Trainer Wunderlich wechselte zunächst nicht. Paderborn blieb spielbestimmend, Schaub hatte eine Halbchance (54.). Der WSV wechselte dreifach: Für Celal Aydogan, Fritz Kleiner und Bielitza kamen Salmin Rebronja, Kadi Atmaca und Jeff Fehr (58.). Die Gäste hatten das Geschen weiter im Griff und waren dem dritten Treffer nahe: Pedro Restrepo Naranjo bereitete Luyambula mit einem Schuss Schwierigkeiten (62.).

Dann aber wachte der WSV auf: Aus der Drehung versenkte Atmaca den Ball ins Tor – 1:2 (67.). Bouzraa ersetzte den angeschlagenen Santo (74.). Anschließend kam Samir Saric zu seinem ersten Saisoneinsatz, Durgun ging (80.). Die Entscheidung fiel in der 84. Minute. Krumme köpfte eine Freistoß-Hereingabe ins lange Eck – 1:3. Weitere Punkte waren weg.

Die nächste Partie bestreitet der WSV bereits am Freitag (13. März). Das Spiel bei den Sportfreunden Siegen beginnt um 19.30 Uhr – ebenso wie das Nachholspiel am 17. März beim SV Rödinghausen. Am 21. März kommen die Sportfreunde Lotte ins Stadion am Zoo (14 Uhr).

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