2025-12-17T10:26:01.779Z

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Auf eigenen Wunsch: Ludwig Preis hat seinen Abschied vom Kleeblatt zum Saisonende verkündet. F: Zink
Auf eigenen Wunsch: Ludwig Preis hat seinen Abschied vom Kleeblatt zum Saisonende verkündet. F: Zink

»Wiggerl« Preis geht - Reichel kehrt zurück

Gebürtiger Passauer Chefanweiser verlässt das Kleeblatt im Sommer auf eigenen Wunsch

Bei der SpVgg Greuther Fürth gibt es mit Beginn der kommenden Saison 2014/15 personelle Veränderungen rund um das U23-Team. Trainer Ludwig Preis (42) wird seine Vertragsoption für die kommende Saison nicht ziehen und beendet seine Tätigkeit beim Kleeblatt. Der erfolgreiche und im Verein hochangesehene gebürtige Passauer kann den immensen Zeitaufwand an der Schnittstelle zum Profibereich künftig nicht mehr wahrnehmen.

"Es war eine tolle Aufgabe und hat riesig Spaß gemacht täglich mit so vielen Talenten zu arbeiten. Doch das ist ein Fulltime-Job. Die Spieler müssen ganztägig betreut werden. Das kann ich nicht ableisten. Deshalb musste ich diese Entscheidung treffen. Ich möchte mich bei allen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Insbesondere bei Präsident Helmut Hack für sein besonderes Vertrauen." Preis übernahm im Januar 2013 die U23 des Kleeblatts und war zwischenzeitlich auch als Interimstrainer und Co-Trainer der Profis im Einsatz. Präsident Helmut Hack: "Wir bedauern die Entscheidung von Ludwig Preis, aber wir respektieren auch seine Beweggründe. Ludwig Preis ist ein hochbegabter Trainer, der aber auch als Mensch immer überzeugt hat. Die Zusammenarbeit mit ihm war für uns alle immer freundschaftlich und vertrauensvoll. Er hat an der sehr positiven Entwicklung unserer Nachwuchsarbeit große Verdienste und hat uns auch in einer schwierigen Phase in der 1. Bundesliga sehr geholfen."

Rückkehrer Reichel: »Das Kleeblatt ist meine Heimat.«

Als Nachfolger kehrt Mirko Reichel (43) im Sommer an den Ronhof zurück. Reichel kennt die SpVgg als verdienstvoller Spieler, als Nachwuchstrainer und als Co-Trainer der Lizenzmannschaft in allen Facetten. Über 14 Jahre war Reichel für das Kleeblatt tätig, ehe er im Februar 2013 um die Auflösung seines Arbeitsvertrages bat. Der 43-Jährige sagt heute: "Damals war ich mit meinen Kräften restlos am Ende. Ich musste erst meinen Akku wieder aufladen und mit mir ins Reine kommen. Heute weiß ich endgültig, dass das Kleeblatt meine Heimat ist. Hier möchte ich an der Fortentwicklung dieses tollen Vereins mitwirken und zwar langfristig. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass mir die Spielvereinigung diese Möglichkeit gibt. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe, die ich mit aller Energie angehen werde." Reichel wird in Fürth einen Zwei-Jahresvertrag unterzeichnen.


Aufrufe: 016.4.2014, 12:58 Uhr
redAutor