
BINGEN. Die Erleichterung war spürbar. Mit dem 4:3 gegen den FSV Nieder-Olm hat der TSV Wackernheim seine sieben Partien währende Sieglos-Serie beendet. Kaum war der Jubel verstummt, richtete die Elf von Trainer Fred Bak den Blick wieder nach vorne. An diesem Donnerstag (19.30 Uhr) gastiert der Tabellen-13. der Fußball-A-Klasse bei Hassia Bingen II. Auf Kunstrasen streben die Gäste den nächsten Dreier im Kampf um den Klassenerhalt an.
Dabei erwartet die Wackernheimer eine junge Binger Mannschaft, die trotz des jüngsten 2:4 bei Spitzenreiter VfR Nierstein selbstbewusst auftreten dürfte. „Unsere Leistungskurve zeigt nach oben“, ist Hassia-Coach Denis Lutterbach optimistisch. Weil sich der TSV „zu 100 Prozent gegen den Abstieg“ stemme, erwartet er von seiner Mannschaft, auch körperlich dagegenzuhalten. Seine Hoffnung liegt aber auf dem Angriff: „Wenn wir unsere Offensive in Schwung bekommen, bleiben die drei Punkte am Hessenhaus.“