2024-03-04T12:27:13.471Z

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Sogar das Fernsehen ist da: Zwischen dem SV Neuhof und dem SSV Hattenheim  fällt am Samstagabend die Entscheidung um den letzten Kreisoberliga-Platz. Foto: Jan Henz
Sogar das Fernsehen ist da: Zwischen dem SV Neuhof und dem SSV Hattenheim fällt am Samstagabend die Entscheidung um den letzten Kreisoberliga-Platz. Foto: Jan Henz

Poharetzki Hattenheims Aufstiegsjoker?

Mittelfeldtechniker für SSV spielberechtigt / Aus Neuhofer Sicht heikle Konstellation / FV Delkenheim will kleines Wunder schaffen

Rheingau-Taunus. Hochspannung in den Relegationsrückspielen der Fußballer: Besonders die Partie zwischen dem Kreisoberliga-Vorletzten SV Neuhof und A-Liga-Vizemeister SSV Hattenheim (Sa., 19.30 Uhr) birgt Zündstoff. Nicht auszuschließen, dass Offensivtechniker Christian Poharetzki als Blitzzugang im Trikot des SSV zum Zug kommt, der sich im ersten Spiel 1:0 durchsetzte.

Habicht sieht seinen Schwiegersohn als Option

Poharetzki ist durch seinen Schwiegervater Michael Habicht, der die Hattenheimer trainiert, quasi familiär mit den Rheingauern verbandelt. Pikant aber: Früher spielte er für die Neuhofer, die ihm einen dauerhaften Arbeitsplatz verschafft hatten. Angesichts dieser Vorgeschichte sehen es SVN-Teammanager Lars Bernotat und Trainer Jerome Triquart als äußerst heikel an, falls Poharetzki im entscheidenden Spiel gegen seinen Ex-Klub auflaufen würde. Habicht sagt: „Er ist für uns eine Option, wenn es darum geht, der Mannschaft zu helfen.“

Neuhof gebeutelt: Zwölf Mann verhindert oder angeschlagen

Davon abgesehen sind die Neuhofer in personeller Hinsicht extrem gebeutelt. Nach David Brech hat sich mit Ramon Müller ein zweiter Offensivspieler auf eine schon länger gebuchte Urlaubsreise verabschiedet. Insgesamt, so Bernotat, seien aus dem Kader der Ersten zwölf Mann nicht greifbar oder angeschlagen, während der SSV – unabhängig von Christian Poharetzki – aus dem Vollen schöpfen kann.

FV Delkenheim will wahres Gesicht zeigen

Im Kampf um den letzten Platz in der Wiesbadener Kreisoberliga geht der FV Delkenheim mit der 2:4-Hinspiel-Hypothek beim Unterbau des Türkischen SV ins Rückspiel vor eigener Kulisse (So., 15.30 Uhr). „Wir wissen um die ganz schwache erste Hälfte, die wir im Hinspiel abgeliefert haben. Doch in der zweiten Halbzeit haben wir phasenweise unser wahres Gesicht gezeigt. Wir sind positiv gestimmt. Gerade auf eigenen Platz können wir immer etwas bewegen“, glaubt FVD-Trainer Ronny Rohde noch fest an den Kreisoberliga-Verbleib in letzter Sekunde. Möglich, dass Rachid Kachoudi und Thomas Ströhmann spielen können. Zu ersetzen ist der gesperrte Pascal Bender.

Weiter spielen, Kreisliga A Wiesbaden: Gräselberg – Sonnenberg II (So., 18.00, Hinspiel: 4:1). – A-RTK: Niederseelbach – Hahn II (0:3). – B-RTK: Huppert – Wallrabenstein II (beide Sa., 15.30, 4:0).

Aufrufe: 013.6.2014, 15:30 Uhr
Stephan NeumannAutor