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Transfers

Luftveränderung

Andy Druselmann und die SG Birkungen waren mehr als ein Jahrzehnt ein unzertrennliches Konstrukt. Nun aber vollzieht der Offensivspieler eine Luftveränderung und wechselt innerhalb der Kreisoberliga Eichsfeld/UH.

von André Hofmann · 25.03.2022, 08:45 Uhr · 0 Leser

Der 32-Jährige wird vermutlich erst ab Mitte Mai dann für den SV Dingelstädt auf Torejagd gehen. Wie es zum Abschied aus Birkungen und zum Wechsel zum Ligarivalen kam, erklärt er auf FuPa Thüringen.

Andy Druselmann kickte bereits in der Saison 2011/12 mit der SG Birkungen in der Landesklasse. In den letzten Jahren war er Leistungsträger und Torgarant und sicherte so seiner Elf regelmäßig den Ligaverbleib. "Birkungen danke ich für alles, was sie für mich getan habe. Es gab schwierige aber auch überwiegend schöne Jahre. Ein ganz großes Dankeschön gilt dem Vorstand mit Arno Rabe und Uwe Bartusch", findet der Offensivkicker warme Worte.

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Berufliche Veränderung befeuert Wechselgedanken

Dennoch kamen in den letzten Monaten in ihm Wechselgedanken auf, die nun auch Realität wurden. "Insbesondere berufliche Gründen haben mich zu diesem Schritt bewogen. Ich kann aufgrund meiner Schichtarbeit nicht jedes Training absichern. Das stellte in Birkungen zuletzt ein Problem da. Ich habe eine Umschulung vom Lackierer in die Altenpflege als Betreuungs- und Pflegekraft gemacht", nennt er den Hauptgrund für seinen Abschied aus Birkungen.

Wiedersehen mit ehemaligen Weggefährten

Im höheren Fußball-Alter hat Andy sich nun für eine Luftveränderung entschieden und scheint diesen Schritt nicht zu bereuen. "Um ehrlich zu sein, bin ich überglücklich, dass ich diesen Schritt gewagt habe. In meinen letzten aktiven Jahren wollte ich nochmal eine neue Herausforderung. Ich fühle mich noch fit und in einer guten Verfassung und wollte auch deshalb nochmal was Neues probieren", sagt Andy Druselmann weiter. Dass hier die Entscheidung für den Ligagegner aus Dingelstädt gefallen ist, liegt insbesondere an den dortigen Spielern. "Dort spielen Tauber, von Nessen und Schlegel. Mit denen habe ich in jungen Jahren in der Leinefelder Jugend gespielt und seit dem haben wir uns nie so wirklich aus den Augen verloren - ob auf dem Platz oder neben dem Platz", nennt der torgefährliche Spieler die Gründe für den Wechsel zur Elf von Rico Baumann.

Und am Ende macht Andy Druselmann deutlich, dass der Weg nach Dingelstädt keine Einbahnstraße werden kann. "Vielleicht zieht es mich zum Ende meiner fußballerischen Tage nochmal nach Birkungen. Auch dadurch, dass mein Sohn dort spielt, verliert man sich nicht ganz aus dem Auge", sagt er abschließend.