
Der FC Harburg steht in der Tabelle vor Aholming, weist die doppelte Punkteausbeute auf und kann auf heimischen Rasen den TSV für längere Zeit in den Tabellenkeller stoßen. Das war in der Vorsaison noch genau umgekehrt – Fußball kann sehr schnelllebig sein.
Denn in der Saison 2011/2012 hatte Harburg in beiden Aufeinandertreffen keine Chance und musste zweimal neidlos die Überlegenheit der Schönhofer-Elf anerkennen. Harburgs Träume auf einen vorderen Mittelfeldrang waren damals schnell erledigt.
Doch nach dem Relegations-Debakel für den TSV und den darauf folgenden Abgängen sind in dieser Saison die Karten komplett neu gemischt.
Harburg steht als Neunter mit zwölf Punkten auf Rang Neun, während Aholming aktuell den elften Rang mit sechs Punkten belegt.
Die Birdir-Schützlinge können mit einem Heim-Dreier den Anschluss an den avisierten Platz im vorderen Mittelfeld wahren.
Dagegen muss Aholming gewinnen, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht vorzeitig zu verlieren.
Harburg muss allerdings gewarnt sein, denn vor Wochenfrist ging man mit fast identischen Vorzeichen in Niederhausen aufs Spielfeld, bestimmte die Partie über weite Strecken und ging doch als 0:1-Verlierer in die Kabinen.
Der TSV Aholming kam dagegen zuhause erstmals so richtig in Fahrt und fertigte Türk Spor Landau mit 12:2 ab. Doch wie aussagekräftig ist dieses Ergebnis?
Ein Unentschieden könnte für beide Kontrahenten einer Niederlage gleichkommen, denn der direkte Tabellennachbar beider Mannschaften (Großköllnbach daheim gegen Eichendorf) könnte Harburg überholen und Aholming noch deutlicher hinter sich lassen.
Umgekehrt ist dagegen die Ausgangslage bei den Reserve-Teams: da gehört die Zweite des TSV als Dritter (16 Punkte) wie 2011 zu den Top-Teams, während Harburg als Drittletzter (7 Punkte) derzeit einen unbefriedigenden zehnten Rang belegt.