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Ligavorschau

Gegner "brutal stark"

Bergisch Gladbach zu Gast in Walheim

von rau I AZ/AN · 16.05.2015, 09:28 Uhr · 0 Leser
Hier ist die freie Seite: Walheims Imad Laadim (links) und Keisuke Minami weisen den nicht sichtbaren Schützen ein. Foto: Wolfgang Birkenstock
Hier ist die freie Seite: Walheims Imad Laadim (links) und Keisuke Minami weisen den nicht sichtbaren Schützen ein. Foto: Wolfgang Birkenstock
Der Platz über der imaginären Linie auf der Tabelle ist für Hertha Walheim kein Grund für Übermut. „Wir bleiben auf dem Boden, wir haben noch nichts erreicht“, stellt Dirk Benoit klar. Aber: „Die Erfolge der letzten Wochen sind kein Zufall oder Glück, sie sind das Ergebnis harter Arbeit.“

Unter dem Interimstrainer, der im Sommer Helge Hohl Platz macht und selbst Managementaufgaben bei der Hertha übernehmen wird, hat sich der trudelnde Klub zuletzt stabilisiert. Das gilt auch für Tabellennachbar Bergisch Gladbach, der am Sonntag um 17.30 Uhr kommt. Unter dem Ex-Alemannen Thomas Zdebel, der die Mannschaft deutlich ordnete, gab es einen Aufwärtstrend. „Das ist eine brutal starke Kontermannschaft“, weiß Benoit. Mark Thomsen (muskuläre Pro-bleme) wird wohl fehlen.

Mit-Aufsteiger SV Eilendorf muss sich keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen, auch wenn rechnerisch noch ein Punkt fehlt. Hat Achim Rodtheut errechnet, und „den Punkt wollen wir beim VfL Leverkusen einfahren, damit wir auf der Rückfahrt richtig feiern können“, gibt der SVE-Coach gut gelaunt vor, wohl wissend, dass es in Leverkusen nicht einfach wird. „Der VfL hat sich im Winter gut verstärkt und zuletzt sechs Siege in Serie eingefahren.“ Lukas Heck fällt neben Christoph Ploch und Lukas Pabich aus, Fragezeichen stehen hinter Mark Kosalla und Jörg Bergmann. Dafür ist der Kader 2015/16 weit gediehen, nur zwei Akteure verabschieden sich aus beruflichen Gründen. Ausschau wird noch nach einem Offensiven und einem Sechser gehalten.

Üppig ist anders: In Sachen Personal wird es bei Alemannia Aachen II im Schlussspurt eng. Wer morgen beim Tabellenzweiten Bonner SC aufläuft, wird sich erst heute Abend entscheiden. Hinter Chris-tophe de Sousa (Oberschenkelprobleme) steht noch ein Fragezeichen. „Vielleicht steckt Bonn ja das Pokalfinale gegen Viktoria Köln (1:4) noch in den Knochen“, mutmaßt Aachens Coach Sven Schaffrath. „Im Hinspiel haben wir uns ganz gut aus der Affäre gezogen, wenn es zum Schluss auch das falsche Ergebnis (0:2) gab. Aber mitspielende Teams liegen uns mehr als tief stehende.“