
Unmittelbar vor dem Auftakt in die neue Saison der A-Klasse Landau musste sich der FC Harburg auf Trainersuche begeben. Denn Öner Birdir warf trotz fixer Zusage im März nun vollkommen überraschend das Handtuch und steht offenbar vor einem Wechsel zum Gemeindenachbarn Großköllnbach. Ausschlaggebend hierfür waren laut Birdir private Gründe.
Während der bereits laufenden Vorbereitung war es für den FC Harburg eine große Herausforderung, einen passenden Nachfolger zu finden. Am Ende der vergangenen Woche sagte Christian Zissler zu und löste Interimstrainer Tom Heißenhuber auf der sportlichen Kommandobrücke ab. Der Plattlinger ist in Harburg bestens bekannt, da er von 2008 bis 2010 bereits als Trainer fungierte. Damals war Zissler als Spielertrainer geholt worden, verletzte sich allerdings im ersten Einsatz so schwer, dass seine Laufbahn als Aktiver beendet war. Eine berufliche Weiterbildung war 2010 dann der Grund für das Ende des Engagements des 39-Jährigen.
Da der Kontakt allerdings nie ganz ganz abgerissen war, lag nahe, dass die Harburger bei Zissler nachfragten, ob er den Trainerposten wieder übernehmen will. Die Zusage des Wunschkandidaten kam bei der Mannschaft bestens an, was auch aus der deutlich gestiegenen Anzahl von Trainingsteilnehmern abzuleiten ist.
Der FC Harburg kann sich auch über einige Neuzugänge freuen. Mustafa Turan (FC Wallersdorf), Murat Katik (Türk Spor Landau), Christian Altmann (SV Großköllnbach) und Rückkehrer Florian Krämer (TSV Pilsting) werden den Kader vervollständigen. Mit Erdem Tamer, welcher zum TSV Pilsting wechselt, ist bislang der einzige Abgang.