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Ligavorschau

Es warten zwei dicke Brocken

Wackernheim empfängt den Dritten Nackenheim, Frei-Weinheim den Primus Oppenheim

von Dennis Buchwald · 09.03.2018, 08:00 Uhr · 0 Leser
Der TSV Wackernheim wird alles in die Waagschale werfen, um gegen den 1.FC Nackenheim wertvolle Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. F: Wolff
Der TSV Wackernheim wird alles in die Waagschale werfen, um gegen den 1.FC Nackenheim wertvolle Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. F: Wolff

MAINZ-BINGEN. Es war zum Haareraufen für Fred Bak und den TSV Wackernheim. Für den Auftritt seines Teams bei der TSG Bretzenheim II hatte der Trainer nur Lob übrig. Nur ein Tor wollte nicht gelingen. Bis zur 87. Minute hoffte Bak auf den Lucky Punch. Per Kunstschuss gelang schließlich den Gastgebern der Siegtreffer. Frei nach dem Motto: Erst kein Glück, dann auch noch Pech. Im Abstiegskampf der Fußball-A-Klasse wollen die Wackernheimer nun das Glück gegen den 1. FC Nackenheim zwingen. Gleichzeitig könnten die Aufgaben für den VfL Frei-Weinheim und Hassia Bingen II unterschiedlicher nicht sein. Alle Begegnungen werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Trotz der bitteren Niederlage zieht TSV-Trainer Bak positive Schlüsse fürs kommende Heimspiel: „Wir waren konzentriert und haben stark aufs Tor gespielt. Allein der Ertrag lag wieder bei null.“ Mit dem drittplatzierten FCN wartet allerdings ein harter Brocken. Die Stärke der zweitbesten Offensive der Liga (69 Treffer) bekamen die Wackernheimer beim 1:5 in der Hinrunde zu spüren. Aus diesem Grund fordert Bak eine stabile Leistung in der Defensive. „Und im Angriffsdrittel müssen wir ein paar Prozent mehr Risiko gehen“, erklärt er. „Ich hoffe, dass wir zu Hause auf Augenhöhe mithalten können.“

Eine hohe Hürde vor heimischem Publikum steht auch dem VfL Frei-Weinheim bevor. Mit dem FSV Oppenheim ist der derzeitige Spitzenreiter zu Gast. VfL-Trainer David Klose blickt der Begegnung zwiegespalten entgegen. „Nach den beiden 1:2-Niederlagen wird es langsam Zeit zu punkten“, sieht er seine Elf unter Zugzwang. Trotz der jahresübergreifenden Serie von fünf sieglosen Spielen und dem 2:4 in der Hinrunde ist Klose optimistisch: „Wir haben Oppenheim als chronisch effektive Mannschaft in Erinnerung. Sollten wir nicht mehr als ein Gegentor zulassen, werden wir punkten.“

Für Mitaufsteiger Hassia Bingen II wäre derweil alles andere als ein Sieg bei Barbaros Mainz eine Überraschung. Die Gastgeber rangieren mit nur fünf Zählern abgeschlagen am Tabellenende und scheinen sich bereits mit dem Abstieg abgefunden zu haben. Rund fünf Gegentreffer kassiert Barbaros im Schnitt pro Partie. „Vielleicht ist es der richtige Gegner, um wieder in die Spur zu finden“, sagt Hassia-Coach Denis Lutterbach. Aufgrund der jüngsten beiden Niederlagen mit jeweils vier Gegentoren nimmt er seine Defensive in die Pflicht: „Ich habe deutliche Worte gefunden. Ich erwarte, dass wir die Unkonzentriertheiten abstellen.“