
In den letzten beiden Meisterjahren kassierte der SuS nur 23 und 25 Gegentore. In Theesen klingelte es allerdings gleich acht Mal im eigenen Netz. „Es war wirklich desolat und viel zu wenig. Wir konnten uns zur Halbzeit noch bei Philipp Spiekermann bedanken. Wir hätten zu dem Zeitpunkt auch schon acht Gegentreffer kriegen können.“ Dabei hatte Neuschäfer vorher ausdrücklich vor der starken Theesener Mannschaft und seinen schnellen Spitzen gewarnt. Westenholz fand kein Mittel, um die Pässe in die Spitze zu unterbinden. „Wir hatten überhaupt keinen Zugriff. Die Theesener Mittelfeldspieler hatten viel zu viel Raum und Zeit“, bemängelte Neuschäfer, „die schnellen Spitzen sind uns immer weggelaufen. So etwas habe ich selbst noch nie gesehen. Die zweite Halbzeit war dann auch nicht viel besser.“ Für Theesen scorten Alessio Giorgio (27./38.), Yatma Wade (31.) und Muhammet Sözer (34.) vor sowie Papis Mbengue (64./88.), erneut Wade (79.) und Marvin Höner (90.) nach der Pause. Patrick Kosfeld junior erzielte die Westenholzer Ehrentreffer zum 5:1 (65.) und 5:2 (73.). Neuschäfer wurde abschließend nochmal deutlich: „Bis auf zwei oder drei Leute haben alle ihren Stammplatz verloren. Sicher kann sich keiner mehr sein.“ Vor dem heißen Derby am kommenden Freitagabend gegen Rot-Weiß Mastholte wird im Training also wieder richtig Dampf drin sein.
SUS: Spiekermann, Berkemeier, Relard, Schledde (68. Tölle), S. Höber, Franz, Vogt, Gulba (60. Rolf), Kosfeld junior, Riemer, Schormann.