
"Die ersten Tage waren schon erstmal eine sehr große Enttäuschung“, sagt Apfeld mit Blick auf die neue Ausgangslage. Über Monate hinweg führte Ratingen die Tabelle an, nun muss die Mannschaft darauf hoffen, dass Spitzenreiter VfB Hilden noch Punkte liegen lässt. Gleichzeitig sei klar, dass der Fokus zunächst auf den eigenen Aufgaben liegen müsse. "Wir müssen unsere beiden Spiele gewinnen“, betont der Trainer.
Apfeld spricht im Podcast außerdem darüber, warum er trotz der verlorenen Tabellenführung keinen sportlichen Einbruch bei seiner Mannschaft erkennt. Während Ratingen in der Rückrunde ähnlich konstant punktete wie in der Hinserie, spielte sich Hilden mit einer außergewöhnlichen Serie an die Spitze. "Bei jeder Mannschaft hätte es mich überrascht, wenn man aus 15 Spielen 13 Siege holt“, sagt der Coach.
Vor den letzten beiden Spieltagen erwartet Apfeld nun vor allem eine mentale Herausforderung. "Der Kopf spielt jetzt eine große Rolle“, erklärt der Trainer. Gerade in Spielen gegen abstiegsbedrohte Gegner gehe es nicht nur um Qualität, sondern auch um Widerstandsfähigkeit und den Umgang mit Drucksituationen.
Trotz der angespannten Lage blickt der Übungsleiter insgesamt positiv auf seine erste Saison in Ratingen zurück. Besonders die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft hebt der Trainer hervor. "Das zeichnet uns als gesamte Organisation aus“, sagt der Coach. Auch nach Rückschlägen habe die Mannschaft intern immer einen guten Umgang gefunden.
Für die Schlussphase fordert Apfeld nun maximale Konzentration. "Wir müssen bei uns bleiben“, sagt der 40-Jährige. Gleichzeitig sei die Situation auch für Spitzenreiter Hilden neu: "Jetzt ist Hilden die Mannschaft, die gejagt wird.“
Hört für alles Weitere gern in Folge 30 unseres Oberliga-Podcasts rein!
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