
Letzter Spieltag der 2. Liga, Gruppe 2 mit einer Vollrunde und folgenden Resultaten: Greifensee unterliegt Stäfa 1:3, Gossau ZH verliert gegen Herrliberg 1:3, Embrach muss sich von Wiesendangen mit 0:3 geschlagen geben, Seen gewinnt gegen Töss 3:1, Brüttisellen wird von Seuzach mit 0:7 abgefertigt, Bassersdorf besiegt Thayngen 4:1 und Glattbrugg kassiert gegen Veltheim eine 2:5-Niederlage.
Auer legt Grundstein zum Aufstieg
Im Spiel FC Brüttisellen-Dietlikon gegen den FC Seuzach ging es für die Gäste um Alles. Saisonhighlight im letzten Saisonspiel mit der Chance auf den Aufstieg. Die Gastgeber hatten aber noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Am 13. Spieltag hagelte es für den FCB eine heftige 7:0-Packung in Seuzach.
Mit grossen Support war der Leader zum Finale angereist. Die Mannschaft wollte keine Spannung aufkommen lassen und liess ihre Anhänger früh jubeln. Bereits in der 4. Minute waltete Gabriel Auer als Dosenöffner und erzielte den ersten Treffer. Eine Viertelstunde später liess Auer den Doppelpack und das 2:0 folgen. Als Patrice Eigenheer in der 32. Minute auf 3:0 erhöhte, war die Messe gelesen.
Die zweite Hälfte war dann ein Schaulaufen des designierten Aufsteigers. Ilirjan Dano, Eigenheer mit seinem zweiten Treffer, Romeo Calabresi und Auer mit dem Hattrick sorgten am Ende für einen 7:0-Auswärts-Erfolg. Damit steigt Seuzach, wie von FuPa prognostiziert, in die 2. Liga interregional auf. Ein würdiger Aufsteiger mit den meisten Siegen (20), den meisten Toren (92), der besten Heimbilanz und natürlich mit 62 Punkten dem ersten Platz. Gratulationen gehen an dieser Stelle raus.
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Trotz Traumstart kein Happy End
Die Mission des SC Veltheim im Auswärtsspiel gegen den FC Glattbrugg war klar: Ein Sieg musste her, um die letztmögliche Aufstiegschance zu wahren. Sollte Seuzach in Brüttisellen stolpern und Punkte liegen lassen, wollten die Veltemer profitieren und den Aufstieg realisieren.
Der SCV glaubte dran und drückte von Beginn weg mit Vollgas aufs Tor der Gastgeber. Daraus resultierte eine 3:0-Führung nach sage und schreibe gerade mal acht Spielminuten. Dennis Bagnato, Nicola Zuffi und Ramon Cecchini hatten getroffen. Da aber Seuzach zu diesem Zeitpunkt auch bereits in Front lag, war der Rückstand auf den Leader trotz Traumstart natürlich weiterhin ein Zähler.
Dies sollte sich auch bis Spielende nicht ändern. Veltheim siegt am Ende zwar mit 5:2, kommt aber nicht an Seuzach vorbei und beendet die Saison als Vize-Meister. Aufgrund der schwierigen Vorsaison (6.) natürlich ein tolles Ergebnis, aber die Enttäuschung, mit nur einem Punkt Rückstand den Aufstieg zu verpassen, überwiegt.
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Christen Torschützenkönig
Die grosse Frage vor dem Anspiff der Partie FC Gossau ZH gegen FC Herrliberg war, ob Riley Christen die 30 Saisontore knacken würde. Der Toptorjäger der gesamten 2. Liga stand vor der Partie bei 28 Treffern.
Die grösste Chance, seinen Tore-Kontostand zu erhöhen, bot sich Christen in der 63. Minute. Der Stürmer trat zum Penalty an und verschoss. Soviel sei vorweg genommen: Christen holte sich die Torjägerkrone, aber erzielte keinen weiteren Treffer mehr. Zum Zeitpunkt des Strafstosses stand es bereits 2:0 für Herrliberg. Cédric Wyss durfte sich als Doppeltorschütze feiern lassen.
Mit dem Schlusspfiff stand es 3:1 für den FC Herrliberg, der seine Saison mit Vereinsrekord von 57 Punkten auf dem dritten Rang abschliesst. Gossau ZH wird Neunter.

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Aufsteiger als Überraschung der Saison
Der fünftplatzierte FC Greifensee empfing den viertplatzierten FC Stäfa zum Abschluss auf dem Grossriet. Für beide Teams war die Saison ein Erfolg. Auf der einen Seite die Hausherren als beste Oberländer Mannschaft und auf der Gegenseite der Gast als bester Aufsteiger der Liga.
Stäfa holte am Ende einen 3:1-Auswärtssieg, dank Matchwinner Michael Rasonyi, der mit einem Doppelpack glänzen konnte. Die Seebuben sind die Überraschung der Saison und holen sich als Aufsteiger den 4. Schlussrang. Greifensee darf sich über den 6. Schlussrang freuen.
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Embrach zum Abschluss ohne Tore
Aufsteiger FC Embrach wollte sich zum Ligaerhalt noch mit einem Sieg gegen den FC Wiesendangen belohnen. 16 seiner insgesamt 23 Zähler konnte der FCE auf heimischem Rasen einfahren. Dazu kam noch die zuletzt stark gesunkene Formkurve der Gäste.
Das aus diesem Unterfangen nichts werden sollte, dafür war Nik Grabo besorgt, der Wiesendangen bereits in der 5. Minute in Führung schoss. In der Folge lebte das Spiel aber von der Spannung des knappen Resultats. Die Entscheidung fiel in der 79. Minute, als Fabian Meli den zweiten Treffer der Gäste folgen liess. Samuel Misteli sorgte kurz vor Schluss mit dem dritten Tor für die Zugabe.
Wiesendangens Saison endet somit auf dem 5. Rang. Aufsteiger Embrach schliesst auf dem 12. Platz ab.

Töss ohne Auswärts-Glück
Dem bereits als Absteiger feststehenden FC Töss fehlte vor der Partie beim FC Phönix Seen noch der erste Auswärts-Sieg der Saison. Zuletzt blieben die Tössemer in drei Partien ungeschlagen und konnte die Rote Laterne an Thayngen abgeben.
Der erste Auswärtserfolg wollte Töss aber auch in Seen nicht gelingen. Am Ende resultierte eine 1:3-Niederlage. Matchwinner auf Seiten des Heimteams war Umut Yildiz mit einem Hattrick. Die Seemer beenden ihre Saison auf dem 10. Schlussrang. Töss steigt mit nur einem einzigen Saisonsieg in die 3. Liga ab.
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Bachmann schiesst Bassi auf den 7. Rang
Mit einer starken Rückrunde meldete sich der FC Bassersdorf zurück und wird die Saison zwischen Rang 6 und 9 beenden. Für Schlusslicht und Absteiger FC Thayngen ging es nur noch darum, die Rote Laterne allenfalls nochmals an Töss zurückzugeben. Aufgrund des Hinspiels, das mit 0:6 auf eigenem Grund verloren ging, erwies sich dieses Unterfangen als mehr als schwierig.
Auch im Auswärtsspiel gab es für die Schaffhauser nichts zu holen. Das Heimteam lag nach Treffern von Eren Ekli und Doppelpacker Liam Bachmann bereits zur Pause mit 3:0 in Front. In zweiten Abschnitt legte Nevio Leutert in der 69. Minute mit dem 4:0 nach. Der Ehrentreffer und das letzte Tor der Partie gelang Michel Egli.
Bassersdorf rückt dank des Sieges noch auf den 7. Schlussrang vor. Thayngen steigt nach dem Aufstieg sofort wieder ab mit 23 Niederlagen aus 26 Spielen.
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