2024-04-16T09:15:35.043Z

Allgemeines
Ein feines Füßchen bewies (blau, li.) Maximilian Biertümpfel (SC Baldham-Vaterstetten) bei seinem Torbeitrag zum 2:1-Abschlusssieg der SRG München Ost/Ebersberg (re. Thomas Heinze) gegen Schongau.
Ein feines Füßchen bewies (blau, li.) Maximilian Biertümpfel (SC Baldham-Vaterstetten) bei seinem Torbeitrag zum 2:1-Abschlusssieg der SRG München Ost/Ebersberg (re. Thomas Heinze) gegen Schongau. – Foto: CHRISTIAN RIEDEL

„Alles war top organisiert“: Schiris schwärmen vom Max-Klauser-Cup

Platz elf für SRG München Ost/Ebersberg

In der mittlerweile 38. Auflage des Max-Klauser-Cups haben die oberbayerischen Fußballschiedsrichter wieder mal mit viel Spaß, Ehrgeiz und Einsatz ihren beliebten Rollentausch vollzogen.

Landkreis/Oberding – Weg mit der Pfeife, ran an die Pille! So ließe sich das Motto beschreiben, unter dem die Teams aller 14 Schiedsrichtergruppen (SRG) des Bezirks ihren neuen Hallenmeister nach Futsal-Regeln in der Dreifachturnhalle Oberding (Kreis Erding) ausspielten.

„Alles war natürlich top organisiert, es hat an nichts gefehlt, inklusive Hallen-DJ“

Niklas Teschauer, Bezirksliga Schiedsrichter, über den Max-Klauser-Cup.

„Alles war natürlich top organisiert, es hat an nichts gefehlt, inklusive Hallen-DJ“, empfand auch Niklas Teschauer aus Oberpframmern die diesjährige Ausrichtung des Traditionsturniers an die SRG Erding und in den Nachbarkreis zu vergeben, als „die perfekte Wahl“. Wiederholt trat der 26-Jährige Bezirksliga-Schiri für seine SRG München Ost/Ebersberg gegen den sprungreduzierten Ball und haderte ein wenig mit dem Spielplan.

Das Klauser-Cup-Team der SRG MünchenOst/Ebersberg mit (stehend, von links): Peter Bayer, Korbinian Badmann, Jonathan Wagner, Maxi Biertümpfel, Daniel Gutmann, Franz Ehmann sowie (unten, v.l.) Mario Hüneburg, Niklas Teschauer, Ludwig Hitzinger, Martin Firyn und Robert Burhenne.
Das Klauser-Cup-Team der SRG MünchenOst/Ebersberg mit (stehend, von links): Peter Bayer, Korbinian Badmann, Jonathan Wagner, Maxi Biertümpfel, Daniel Gutmann, Franz Ehmann sowie (unten, v.l.) Mario Hüneburg, Niklas Teschauer, Ludwig Hitzinger, Martin Firyn und Robert Burhenne. – Foto: Christian Riedel

„Zum Auftakt war es relativ undankbar, dass wir gegen zwei der stärksten Mannschaften anfangen mussten“, ärgerte sich Teschauer über die beiden knappen 0:1-Niederlagen gegen SRG Ruperti und SRG Chiem. „Zwei individuelle Fehler, da wäre definitiv jeweils ein Punkt drin gewesen.“

Auch in der dritten Begegnung sollte der Mannschaft um die Spielertrainer Martin Firyn und Korbinian Badmann kein eigener Treffer gelingen, immerhin aber der erste Punktgewinn. Im Derby gegen die Kollegen aus dem Kreis Dachau/München Nord war umso mehr „Pfeffer drin“, erklärte Teschauer nach dem 0:0-Remis. „Da sind bekanntermaßen immer mehr Emotionen dabei als bei anderen Spielen.“

Das nächste Prestigeduell nicht unbedingt eingeschlossen, das Teschauer & Co. gegen die SRG München Süd nach zwei frühen Gegentoren (3., 5.) mit 1:2 verloren. „Auch sehr knapp, was auch daran lag, dass hier eher die Unsportlichkeiten dominanter waren und es entsprechend viele gelbe Karten gab. Hat dann leider nicht mehr gereicht.“ Der erste Turniertreffer der SRG München Ost/Ebersberg kam in der Schlussphase zu spät.

Im vorletzten Spiel der Gruppenphase verkaufte man sich gegen den späteren Turniersieger, die SRG Inn, zwar teuer und hielt mit viel Kampfgeist dagegen. „Unser Problem war aber, dass wir zu viele Fouls gemacht haben.“ Nach dem fünften kumulierten Teamfoul erhält im Futsal bekanntlich die gegnerische Mannschaft nach jedem weiteren Foul einen Zehn-Meter-Freistoß ohne Mauer. Und dreimal konnten die SRG Inn einen solchen „unhaltbar ins Kreuzeck“ zum 3:0-Sieg verwandeln.

Wenngleich die Teammoral nach diesem unbelohnten Kampf „ein bisschen gelitten“ habe, freute sich Niklas Teschauer nach dem 2:1-Erfolg über die SRG Schongau und „unserer besten Turnierleistung“ über einen versöhnlichen Turnierabschluss. „Theoretisch war mehr drin“ als Abschlussrang elf für Niklas Teschauer und die SRG München Ost/Ebersberg, die sich stimmungsmäßig mit einer kleinen Kabinenparty auf den anschließenden Festabend im Gasthof Stuhlberger in Fraunberg einstimmte.

Vor über 200 Fans: Schiedsrichter-Gruppe Inn gewinnt Finale gegen Ammersee

Weit über 200 Gäste waren gekommen. Wolfgang Krzizok führte durchs Programm, der Erdinger SRG-Obmann Knut Friedrich begrüßte alle Obmänner und in Vertretung des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) den Bezirksvorsitzenden und Stellvertretenden BFV-Präsidenten Robert Schraudner. Ebenso war BSO-Walther Michl anwesend, der nochmals auf die Verdienste des Baldhamers Max Klauser – den Initiator des Turniers (wir berichteten) und im vergangenen Jahr verstorben – in einer Laudatio unter großem Beifall der Anwesenden Schiris einging.

Bei der anschließenden Siegerehrung wanderte der Cup erstmals in seiner Historie zur SRG Inn, die Ammersee im Finale mit 3:0 besiegt hatte. Die Ausrichtung des 39. Max Klauser Cups wurde für 2025 der SRG Ammersee übertragen.

Platzierungen

1. SRG Inn

2. SRG Ammersee

3. SRG Pfaffenhofen

4. SRG Chiem

5. SRG Ingolstadt

6. SRG Ruperti

7. SRG Weilheim

8. SRG Erding

9. SRG Schongau

10. SRG München Süd

11. SRG München Ost/Ebersberg

12. SRG Dachau/München Nord

13. SRG Bad Tölz

14. SRG Freising

Aufrufe: 026.1.2024, 08:39 Uhr
Julian BetzlAutor