
Alle 18 Klubs sind mit an Bord: Im Zulassungsverfahren zur Teilnahme an der Regionalliga Bayern für die Saison 2026/27 haben alle aktuellen Teams aus der bayerischen Spitzenspielklasse ihre Unterlagen fristgerecht beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) eingereicht. Während diese 18 Klubs bereits bis Ende März 2026 ihre Bescheide erhalten werden, bleibt für die Teams aus der 3. Liga sowie den beiden Bayernligen noch Zeit bis Freitag, 27. März 2026, 12 Uhr, um ihre Zulassung zu beantragen.
Insgesamt hatte der BFV sein digitales Zulassungsverfahren für 56 Vereine (34 Bayern-, 18 Regional- und vier Drittligisten) freigeschaltet. Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Regionalliga Bayern ist auch in der Spielzeit 2026/27 die sportliche Qualifikation. Darüber hinaus müssen die Vereine im jetzt laufenden Verfahren auch die Voraussetzungen des BFV erfüllen, um zugelassen zu werden. Dabei sind insbesondere infrastrukturelle, medientechnische und organisatorische sowie personelle Kriterien zu erfüllen.
Spannend vor dem Hintergrund, wie sich die neue Regionalliga Bayern im kommenden Jahr zusammensetzen wird, ist freilich auch die Diskussion, wie es generell in Deutschland an der Schnittstelle zwischen Profi- und Amateurfußball weitergeht. Bekanntlich ist vor allem im Osten der Reformeifer groß. Hinter der Initiative "Meister müssen aufsteigen", die von Klubs der Regionalliga Nordost ins Leben gerufen wurde und eine Reformierung der Ligenstruktur fordert, haben sich mittlerweile 59 Klubs aus dem ganzen Bundesgebiet versammelt. Derzeit befasst sich eine Arbeitsgruppe (AG) "Regionalliga-Reform" des DFB unter dem Vorsitz von Dr. Michael Vesper mit dieser Thematik. Einen Durchbruch, wie die Regionalligen in Zukunft aussehen sollen, gibt es noch nicht. Weitgehend ein Konsens herrscht allerdings darüber, dass von fünf auf vier Staffeln reduziert werden soll. Aktuell wird das sogenannte "Kompass-Modell" favorisiert. Demzufolge wird ein Kompass über die Deutschlandkarte gelegt und nach den Himmelsrichtungen Nord, Süd, Ost und West eingeteilt. Ende März tagt die AG erneut.