2026-01-09T09:36:09.492Z

Interview
Ali Cakici ist seit 2016 Cheftrainer beim heutigen Verbandsligisten TuS Marienborn.
Ali Cakici ist seit 2016 Cheftrainer beim heutigen Verbandsligisten TuS Marienborn. – Foto: HBZ/Kristina Schäfer

Ali Cakici und sein „Blick auf die Liebe“ zur TuS Marienborn

Bald hat Ali Cakici ein Jahrzehnt bei der TuS Marienborn geprägt +++ Im Interview spricht er über die „Familie“, Politikervergleiche und womit er seinen Seelenfrieden geschlossen hat

Mainz. Früher als sonst hat Ali Kayhan Cakici seinen Vertrag verlängert. Als Statement, an seine TuS Marienborn und das Umfeld der Verbandsliga-Fußballer. Und auch an sich selbst, wie er im Interview erzählt.

Dieser Text wird euch zur Verfügung gestellt von der Allgemeinen Zeitung.

Herr Cakici, Sie machen die Dekade bei der TuS voll. Welche Gefühle begleiten Sie dabei?

Wenn ich über Politik nachdenke, fallen mir Typen wie Helmut Schmidt oder Hans-Dietrich Genscher ein, Staatsmänner, die immer ein Jahrzehnt geprägt haben. Jetzt sind die Menschen so schnelllebig. Deswegen wollte ich so gern ein Jahrzehnt mit prägen. So eine Gelegenheit bekommt man im Leben nicht oft. Und das mit meinem Marienborn. Zudem sind enorm viele Spieler dabei, die das Jahrzehnt mit mir geprägt haben, Klüber, Schwiderski, Freisler, Ritz, Trapp, der Vorstand hat sich nie verändert – das multipliziert die Wertigkeit.

Ist mit der Rückkehr von Patrick Huth ein neuer Aufbruch verbunden?

Ich bin nicht oft sprachlos, aber als er mir am Telefon gesagt hat, dass er zurückkommt, habe ich nur gelacht und wusste gar nicht, was ich sagen soll. Es war wie ein Weihnachtsgeschenk. Auch ein Edis Sinanovic, den ich als ganz jungen Fußballer bei der Schott hatte und der im Sommer zu uns kam. Dass die beiden sofort alle herum reißen, darum geht es mir gar nicht. Aber wir hatten anscheinend so eine Kommunikation, dass die Herzen sich noch gefunden haben und die Jungs in veränderten Lebensstrukturen gesagt haben, ich gehe wieder zum Kayhan. Dass die Jungs auf jemanden zurückzugreifen, von dem sie wissen, die Tür ist offen, ist ein menschlich erhebendes Gefühl.

Das komplette Interview, in dem Cakici in der Folge über Aufstiegsambitionen, möglicherweise selbstlösende Sturm-Probleme und seine persönlichen Veränderungen spricht, lest ihr im plus-Text der Allgemeinen Zeitung.

Aufrufe: 010.1.2025, 17:00 Uhr
Torben SchröderAutor