
Mainz. Nach anderthalb Jahren als Cheftrainer bei den A-Klassen-Fußballern des FC Aksu Mainz verlässt Jose Ferreira den Verein. „Der Nachfolger ist niemand geringeres als Aksu-Erfolgscoach Ugur Yildirim“, so Umut Can Sugecmez, Sportlicher Leiter des Tabellendritten, der das letzte Saisonspiel in Oppenheim „aus internen Gründen“ absagen musste.
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Yildirim hatte im November Gençlerbirligi Bischofsheim in der Kreisoberliga übernommen, als der Club auf dem letzten Platz lag – und schaffte noch den Klassenverbleib. „Ugur hat gezeigt, was für ein starker Coach er ist und wie viel Potenzial er aus Spielern rausholen kann“, so Sugecmez. Mit Aksu wurde Yildirim 2019/20 B-Klassen-Meister, führte den Club drei Jahre später zum Championat in der A-Klasse. „Zudem haben wir mit ihm eine erfolgreiche erste Saison in der Bezirksliga gespielt“, erinnert sich Sugecmez. „Seine Motivation ist ansteckend – darauf freue ich mich am meisten. Aksu hat ein klares Ziel mit ihm. Unsere Kaderplanungen laufen auf Hochtouren.“
Neben Abdelhakim Hadri wird künftig auch Dimi Tzakos den neuen Coach als Co-Trainer unterstützen. „Der Wechsel zu Aksu fühlt sich für mich wie ein Stück Heimat an, weil ich dort als Trainer sechs unglaublich schöne Jahre erlebt habe, die ich nie vergessen konnte“, sagt Yildirim. „Immer, wenn ich bei Spielen zugeschaut habe, war wieder dieses besondere Gefühl da – deshalb musste ich bei der Anfrage nicht lange überlegen. Natürlich wollen wir sportlich erfolgreich sein, aber noch wichtiger ist, dass wir als Mannschaft Spaß, Zusammenhalt und besondere Momente erleben. Mein Ziel ist es, diese besondere Zeit nochmal zu übertreffen.“
Jose Ferreira gönnt sich laut Sugecmez jetzt erst einmal „eine lange Pause und macht eine Weltreise mit der Familie.“ Mit dem Portugiesen hatte man „ganz oft die Möglichkeit, um mindestens den zweiten Platz zu spielen – wir haben die Chancen aber nicht genutzt. Ich kann dem Coach hier aber keinen Vorwurf machen. Wir hatten von Anfang an mit Ausfällen und unerwarteten Abgängen zu kämpfen. Alles in allem hat er einen klasse Job gemacht. Er kam zu einer schweren Zeit, hat hier etwas Tolles aufgebaut. Letzten Sommer war es für viele Spieler wichtig, dass Jose bleibt. Nun ist es aber leider an der Zeit, auf Wiedersehen zu sagen.“