
2025 wird - zumindest aus sportlicher Sicht - nicht in die Vereinsannalen des SV Achslach eingehen. Nach einem einjährigen Kreisklassen-Gastspiel kommt der kleine Dorfverein aus dem Landkreis Regen auch in der A-Klasse überhaupt nicht auf die Beine. Bereits vor dem ersten Spieltag warf Spielercoach Patrick Heinzl, der mittlerweile für den SV 22 Zwiesel dem runden Leder hinterherläuft, das Handtuch. Der 36-jährige Routinier monierte den relativ kleinen Kader und eine nicht zufriedenstellende Trainingsbeteiligung. Übergangsweise setzte der SVA auf eine interne Interimslösung, der sportliche Leiter Tobias Vogl war in den vergangenen Wochen für das Coaching verantwortlich.
Nach dem Auftaktsieg im Derby gegen die SpVgg Allersdorf-Kirchaitnach setzte es fünf Pleiten in Folge. Bisheriger Tiefpunkt war die klare 1:5-Schlappe beim neugegründeten FC Al-Salam am vergangenen Spieltag. "Oxla" hat nun aber einen neuen Übungsleiter gefunden, der im Landkreis Regen kein Unbekannter ist. Florian Ebner soll dem Klub neues Leben einhauchen.
Der 36-Jährige stand schon in Diensten des SV Habischried und des SV Kollnburg. Mit beiden Klubs schaffte Ebner jeweils den Sprung in die Kreisklasse. Vor nahezu exakt einem Jahr hörte der Neu-Achslacher bei den Burgdorfkickern nach einem klassischen Fehlstart in der A-Klasse - Kollnburg musste die Kreisklasse nach nur einer Spielzeit wieder verlassen -auf.
"Als die Anfrage vom SV Achslach kam, hab ich mich riesig gefreut, denn das ist ein Verein, der sehr gut geführt wird und sportlich auf Kreisebene schon einige Erfolge aufweisen kann. Die Gespräche liefen sehr harmonisch und dem Verein und mir ist klar, dass es keine leichte Aufgabe wird. Nach einem schwierigen Jahr mit zahlreichen Abgängen ist uns klar, dass ey eine Übergangssaison werden wird, in der ich dem Team das nötige Selbstvertrauen und einen Plan an die Hand geben will. Natürlich wollen wir uns auch mit Neuzugängen verstärken. Inwieweit das möglich ist, wird die Zeit zeigen", meint Ebner, der aber durchaus positiv gestimmt ist: "Ich bin davon überzeugt, dass der vorhandene Kader definitiv besser als der jetzige Tabellenstand ist. Ich hoffe auch, dass die zahlreichen Verletzten bald wieder zurück auf den Platz können. Mit Fleiß, Spaß und einem Plan werden wir das Ruder gemeinsam wieder rumreißen. Ich freue mich auf die Aufgabe und werde alles dafür tun, den sportlichen Umschwung erfolgreich mitzugestalten."