2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Abstiegsroulette in der Landesliga Nord

In allen vier Landesligen sind die Voraussetzungen andere. Deshalb werden wir man uns jede Klasse separat anschauen und mit dem Norden beginnen.

von Georg Müller · Heute, 14:30 Uhr · 0 Leser
Das Trauinerduo der SG Oberes Bliestal, Julian Scheid (links) und Nils Kuckel (rechts) ist auf dem besten Weg, den Klassenverbleib zu sichern.
Das Trauinerduo der SG Oberes Bliestal, Julian Scheid (links) und Nils Kuckel (rechts) ist auf dem besten Weg, den Klassenverbleib zu sichern. – Foto: Annalena Engbarth

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Im Norden ist seit Rundenbeginn der Spezialfall aufgetreten, dass der FC Wiesbach nach dem 1. Juli 2025 seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat und deshalb als erster Absteiger gewertet wird. Das heißt für den Rest: Platz 16 ist belegt und es gibt einen Absteiger weniger. Da auch der FC Niederkirchen mit nur einem Pluspunkt auf Platz 15 rangiert, sind die letzten beiden Positionen geklärt.

Um alle weiteren Abstiegs-Fragen zu klären, jetzt wieder das alte Spiel: Wir zählen die Neuen Mannschaften zusammen. Von oben kommen mit der SG Bostalsee und der SG Nohfelden-Wolfersweiler derzeit relativ sicher die ersten zwei Mannschaften. Die SG Saubach wäre der dritte Nordverein von oben. Wie deren Chancen stehen, können sie in dem Bericht über die Verbandsligen nachlesen (hier klicken). Das heißt, wir müssen doch mit drei Verbandsliga-Absteigern rechnen.

Dazu kommen natürlich auch noch drei Aufsteiger, die derzeit SG Hoof-Osterbrücken, SV Habach sowie der Gewinner aus SV Überroth – SG Dirmingen-Berschweiler heißen würden. Und sechs Nezugänge insgesamt bedeutet auf jeden Fall vier Absteiger, egal ob der Vizemeister die Relegation gewinnt oder nicht.

Damit ist der Weg für den VfB Heusweiler (16 Punkten auf Platz 14) bis zum sicheren Platz 12 ein sehr weiter. Zuerst muss man den FV Eppelborn II hinter sich lassen und dann noch sechs Punkte auf die SG Hirzweiler-Welschbach-Stennweiler aufholen. Sechs sind es deshalb, weil auch der direkte Vergleich für Hirzweiler spricht.

Für den Tabellendreizehnten Eppelborn II (19 Punkte) war der Sieg in Primstal II am vergangenen Wochenende sehr wichtig. Denn so haben sie es möglicherweise am vorletzten Spieltag selbst in der Hand, zu Hause die SG Hirzweiler-Welschbach-Stennweiler (21 Punkte) hinter sich zu lassen.

Der Tabellenelfte vom Oberen Bliestal ist noch nicht aus dem Schneider. Betrachtet man aber die letzten drei Heimspiele der SG, in der sie unglaubliche 24:4 Tore erzielten (unter anderem ein 10:1 gegen den FV Eppelborn II und ein 6:0 gegen Hirzweiler), ist ein Abstieg schwer vorstellbar. Man kann sich zumindest den Blick auf den direkten Vergleich mit den beiden schenken.

Und noch ein Hinweis: Die Berechnungen dieses Textes beruhen auf den Tabellenständen vom 27. März 2026.