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Symbolbild – Foto: Timo Babic

A-Liga: Weiterentwicklung in Gammelsbach ist sichtbar

SV Gammelsbach empfängt TSV Sensbachtal +++ Beide Teams haben Schritt nach vorne gemacht

Odenwaldkreis. Mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Sensbachtal könnte der SV Gammelsbach in der Kreisliga A einen Riesensatz ins einstellige Tabellenmittelfeld hinlegen. Und das alles, nachdem der Aufsteiger einen holprigen Start hinlegte. Die Bilanz aus den letzten sechs Spielen ist durchweg positiv. Gammelsbach kassierte in den vergangenen drei Spielen lediglich ein Gegentor. „Wir haben anfangs auch ein wenig Lehrgeld gezahlt“, gibt Spielertrainer Kevin Ihrig offen zu.

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Seine Elf verteidigte zuletzt aber konsequenter und nutzte vor allem ihre Chancen deutlich entschlossener. Mit dem jetzigen Punktepolster zur Abstiegszone können die Freiensteiner das Restprogramm bis zur Winterpause etwas sorgenfreier angehen. Die letzten beiden Auftritte haben das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit gestärkt. Schon vor dem 1:1 beim Dritten FV Mümling-Grumbach gelang der Mannschaft ein 5:0-Erfolg beim TSV Höchst II. In Mümling-Grumbach war das Remis für die Gammelsbacher sogar eher unglücklich: „Kurz vor Spielende hatten wir eine hundertprozentige Chance, aber es ist uns leider nicht gelungen, den Ball im Tor unterzubringen.“

Trotzdem ist man beim SVG mit der sportlichen Entwicklung sehr zufrieden: Hinten gut organisiert, als Einheit nur schwer zu überwinden. So war es auch beim 3:1-Erfolg bei der 1b des TSV Seckmauern. Rund 60 Minuten war es ein unangenehmes Spiel, doch dann traf Kevin Büxler innerhalb von nur drei Minuten doppelt. „Die Jungs haben begriffen, dass wir in dieser Liga eine echte Chance haben. Es geht viel über die Zweikämpfe und den Willen. Und der Druck ist deutlich höher, als noch in der Liga darunter“, sagt Ihrig.

Altes B-Liga-Derby steigt nun eine Klasse höher

Nun wartet also der alte Rivale aus B-Liga-Zeiten auf die Freiensteiner. Es ist nicht irgendein Spiel für beide Mannschaften. Sensbachtal hat sich unter Spielertrainer Till Hoffmann enorm entwickelt. Darüber hinaus ist die TSV-Elf ein eingeschworener Haufen, der auf dem Spielfeld zusammenhält und dort in den Umschaltsituationen sehr geradlinig agiert. Es kündigt sich ein heißes Oberzent-Derby an.

Es war ein kleiner Dämpfer für den TSV Seckmauern II, der trotz der Niederlage in Höchst Tabellensiebter bleibt. Gegner Türk Beerfelden durchlebt derzeit eine Durststrecke, die die Mannschaft von Spielertrainer Stefan Stefanovski gerne beenden würde. Die Beerfelder fielen zuletzt erstmals auf einen Abstiegsplatz. Dagegen hat der TSV Höchst II gegen Seckmauerns Reserve den ersten Schritt aus dem „Schlamassel“ gemacht. Nachlegen wäre jetzt für die Höchster angesagt. Ob das allerdings ausgerechnet gegen Aufstiegskandidat VfL Michelstadt gelingt, muss sich zeigen. Auch die KSG Vielbrunn kommt immer besser in Form. Nach dem 1:1 bei Titelaspirant Michelstadt ist gegen den TV Hetzbach die Effektivität im Abschluss gefordert.

Rothenberg muss nach vorne schauen

War die heftige Niederlage des KSV Reichelsheim bei Türk Breuberg ein Ausreißer? Gegen das Schlusslicht sollten die Gersprenztaler wieder in die Erfolgsspur zurückfinden – oder setzt der TSV Neustadt seinen Aufwärtstrend fort? Titelkandidat SSV Brensbach überzeugte vor einer Woche mit einem richtig starken Auftritt und der Rückeroberung der Tabellenführung. In Finkenbach wartet die nächste harte Prüfung auf die SSV. Die Finkenbacher schlugen unlängst Michelstadt mit 1:0 und konnten sich damit den Namen des Favoritenschrecks erwerben.

Die bittere 2:7-Niederlage in Brensbach muss die SG Rothenberg abhaken, jetzt gilt nur noch das Heimspiel gegen den FV Mümling-Grumbach. Die Grumbacher haben sich wieder an Rothenberg vorbeigeschoben und stehen jetzt direkt hinter dem Führungsduo aus Brensbach und Michelstadt. Zeigen die Rothenberger gegen den Kreisoberliga-Absteiger eine Reaktion auf die Niederlage in Brensbach? Ebenfalls am Sonntag trifft die SG Nieder-Kainsbach Tabellennachbar Türk Breuberg, der gerade erst Reichelsheim mit 6:1 vom Platz fegte. Ist für Breuberg auch was in Nieder-Kainsbach drin?



Aufrufe: 025.10.2024, 09:00 Uhr
Thomas NikellaAutor