2024-05-28T12:27:18.299Z

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Die Spieler des FC Starkenburgia Heppenheim wollen sich von der Statistik nicht irritieren lassen und gegen Mörlenbach drei Punkte holen.
Die Spieler des FC Starkenburgia Heppenheim wollen sich von der Statistik nicht irritieren lassen und gegen Mörlenbach drei Punkte holen. – Foto: Jasmin Rechel

A-Liga: Statistiken sprechen gegen Starkenburgia

Gegner Mörlenbach ist auswärts ungeschlagen +++ Trainer Schmitt ist selbstkritisch

Bergstraße. Es gibt zwei besondere Gründe, weswegen der FC Starkenburgia Heppenheim vor dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) in der A-Liga gegen den SV/BSC Mörlenbach besonders motiviert ist, den Platz als Sieger zu verlassen. Zum einen ist Mörlenbach auswärts ungeschlagen, zum anderen hat die Starkenburgia in dieser Saison noch nie gegen eine der besten sechs Mannschaften der Liga gewonnen. „Ich will mich dieser Statistik nicht entziehen, denn sie zeigt, dass uns im Vergleich zu den Spitzenteams noch einiges fehlt“, gibt sich Heppenheims Trainer Christian Schmitt durchaus selbstkritisch. Während Marc Bezouska weiterhin urlaubsbedingt fehlt, muss Christian Schmitt nun auch auf seinen bislang 17 mal erfolgreichen Torjäger Luca Widera verzichten, der sich beim 4:1-Erfolg in Rodau einen Bänderriss zuzog. „Er wird vermutlich bis zum Rest der Saison ausfallen“, befürchtet Schmitt.

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Es ist schon ein Weilchen her, dass der Tabellenvierte SV/BSC Mörlenbach letztmals verlor. Am 10. März war es, gegen den TSV Aschbach, 0:1 zu Hause. Seitdem gab es zehn Punkte im vier Spielen. Seine Mannschaft habe, so Traier Riza Aydogan, in den vergangenen Wochen eine unglaubliche Mentalität entwickelt. Und das könnte auch in Heppenheim zum Schlüssel werden. „Es ist nicht einfach, auf dem Galgen zu bestehen. Wir müssen die Spielstärke der Starkenburgia unterbinden. Die Mannschaft, die die Hoheit in den Zweikämpfen hat, gewinnt auch“, sagt Aydogan, der bis auf die beiden Langzeitverletzten Robin Renzland und Florian Seltenreich alle Spieler an Bord hat. Trainer Riza Aydogan er weiß auch, nun ein schweres Spiel vor der Brust zu haben: „Es ist nicht einfach, auf dem Galgen zu bestehen.“

Je länger die Runde dauert, desto mehr deutet auf die Meisterschaft der SG Lindenfels/Winterkasten im ersten Jahr ihres Bestehens hin. „Wir fangen jetzt aber nicht an zu rechen. Wir wollen unser Ding durchziehen“, rät SG-Spielausschussmitglied Lukas Fiege dazu, weiter die Hausaufgaben zu machen. Deswegen wolle die Mannschaft nun drei Punkte beim VfR Bürstadt mitnehmen. „Personell schaut es gut aus, das spielfreie Wochenende hat den angeschlagenen Spielern gut getan“, hofft Fiege, nun den nächsten Schritt zu gehen.

Lörzenbach will Kunstrasen mit einem Dreier gebührend verabschieden

Auf der anderen Seite hofft Bürstadts Pressesprecher Norbert Krezdorn auf ein besseres Ergebnis wie zuletzt beim 0:4 gegen die TG Jahn Trösel. Denn die Stürmer Volkan Celikkan, Ahmet Tubay und Jannik Feldi könnten zurückkehren: „Nur dann wäre es für uns möglich, auch einmal die Abwehr zu entlasten.“

Kurz nachdem der SV Lörzenbach im Spiel der beiden besten Rückrundenmannschaften die FSG Riedrode II empfängt, verlegt er seinen Kunstrasen neu. „Wir wollen unseren alten Kunstrasen mit einem Dreier gebührend verabschieden“, strebt Trainer Ron Hachenberger einen Heimsieg an, der auch im Kampf um Relegationsplatz zwei beflügeln soll.



Aufrufe: 018.4.2024, 20:00 Uhr
Matthias B�hrAutor