2024-04-20T08:00:28.265Z

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Spieler von Starkenburgia Heppenheim am Ball.
Spieler von Starkenburgia Heppenheim am Ball. – Foto: Jasmin Rechel

A-Liga: Starkenburgia will aus wenig etwas mehr machen

Das probt der FC gegen Auerbach/Bensheim II +++ Marcel Reibold lobt seinen FSV Rimbach

Bergstraße (atth/kar/maz/ü). Wie werde ich glücklich? Zumindest wer Fußballer des A-Ligisten FSV Rimbach ist, sollte die Antwort parat haben, und die heißt: 5:2-Sieg in Trösel. „Auch wenn unser Erfolg vielleicht um das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel, haben wir eine super Leistung gezeigt. Wir waren spielerisch absolut da und haben kämpferisch dagegengehalten. Wir haben eben das gemacht, was man in Trösel machen muss“, grinst Rimbachs Trainer Marcel Reibold über beide Backen. Nach dem perfekten Start mit zwei Siegen will der FSV noch einen draufsetzen, am Sonntag die SG Brandau/Gadernheim bezwingen. „Die haben spielerisch sehr gute Ansätze. Deswegen werden wir eine Top-Leistung benötigen“, weiß Reibold. Die personelle Situation betrachtet er trotz der Tatsache, dass Sebastian Alter und Marcus Schwarz verhindert sind, als gut.

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Nicht viel los war mit der SG Auerbach/Bensheim II beim 1:8 in Bürstadt. Auch der Rücktritt von Trainer Giovanni Antonucci dürfte kaum zur Stabilität beigetragen haben. Am Sonntag (15.30 Uhr) gastiert die SG beim FC Starkenburgia Heppenheim. Der ging in diesem Jahr zweimal leer aus. Das Punktekonto stimmt nicht, dafür aber die Leistung, wie Trainer Christian Schmitt sagt: „Wir sind nicht unzufrieden. Gegen Aschbach hatten wir katastrophale zehn Minuten, der Rest war in Ordnung, die Moral sehr gut. In Lörzenbach haben wir gegen ein Spitzenteam der Liga über 90 Minuten voll dagegengehalten. Das Spiel hätte auch anders ausgehen können.“

Schmitt bedauert, dass seine Mannschaft in engen Spielen wie diesen meist den Kürzeren zieht. „Wir müssen auch mal aus wenig etwas mehr machen, auch mal aus einer Halbchance ein Tor erzielen und letztlich gewinnen“, hofft der Trainer, nun endlich den ersten Dreier nach der Winterpause einfahren zu können.

Schweres Spiel für Nordheim-Wattenheim

Die drei Punkte aus dem Lörzenbach-Spiel nach dem Sportgerichtsurteil (aus dem 0:6 wurde ein 3:0) helfen der SG Nordheim-Wattenheim im Abstiegskampf sehr, kletterte sie dadurch über den Strich. Der Spielplan hält aber schon den nächsten Hammer für die Mannschaft des neuen Trainers Mario Iovita bereit: Es geht zum unangefochtenen Tabellenführer SG Lindenfels/Winterkasten.

„Uns sind die Lindenfelser Stärken bekannt. Aber wir fahren dorthin, um etwas mitzunehmen“, sagt Austen Bedford, der neue Sportliche Leiter. Klar werde es schwer, im Odenwald etwas zu holen. Doch die Hoffnung stirbt auch bei der abstiegsbedrohten Ried-Elf zuletzt, zumal es personell gut ausschaut. So ist Nicolas Kilian wohl der einzige Akteur, der ausfällt.

Fabian Kreiling, das für die FSG Riedrode II verantwortliche Spielausschussmitglied, kann weder bei seiner Elf noch beim nächsten Gegner TG Jahn Trösel größere Mängel feststellen: „Trösel hat trotz der jüngsten Niederlage einen guten Lauf. Bei uns läuft es ebenfalls gut zusammen, und außerdem haben wir wenige Ausfälle. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine ansehnliche Partie gibt.“ Am besten eine, in der sich Riedrode besser aus der Affäre zieht als beim 1:3 im Hinspiel. „Dieses Mal wollen wir etwas Zählbares behalten“, so Kreiling.

"Starker Auftritt" von Lörzenbach

SV Lörzenbach – VfR Bürstadt 5:1 (4:1). Mit dem Sieg im Nachholspiel hat Lörzenbach am Donnerstagabend Platz zwei zurückerobert. Am Sonntag aber können die dann spielfreien Grün-Weißen wieder vom FSV Rimbach überholt werden. Bürstadt bleibt Zwölfter und trifft im Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) mit dem Fünften VfR Fehlheim II auf die nächste Spitzenmannschaft.

„Das war ein starker Auftritt“, lobte SV-Vorsitzender Stefan Jünger. Bürstadt habe der Angriffswucht der Platzherren nichts entgegensetzen können. Niko Kilian durfte erstmals seit Ewigkeiten wieder ganz vorne ran, weil Dean Hebling geschont wurde, und erzielte prompt drei Tore. Der VfR sei aber mit seinen technisch starken Offensivleuten immer gefährlich gewesen, so Jünger. Die Lörzenbacher Abwehr war an diesem Abend aber auch gut drauf.

Tore: 1:0 Krauß (3.), 2:0, 3:0, Niko Kilian (12., 16.), 3:1 Tubay (27.), 4:1 Niko Kilian (36.), 5:1 Krauß (70.). – Schiedsrichter. Volk (SG Modau). – Zuschauer: 90. – Beste Spieler: Niko Kilian, Elias Kilian/Tubay.

Lindenfels/Winterkasten baut Tabellenführung aus

SG Lindenfels/Winterkasten – ISC Fürth 4:1 (2:1). Pflichtaufgabe erfüllt: Der Spitzenreiter besiegte am späten Donnerstagabend in Lindenfels erwartungsgemäß das Tabellenschlusslicht führt damit die Tabelle weiter mit einem komfortablen Punktepolster an. Nach einem Sonntagsschuss des Gegners mussten die Hausherren allerdings zunächst einem Rückstand hinterherlaufen.

Auch die personellen Wechsel brachten nicht den erhofften Schwung, sodass Trainer Janis Bauer trotz des ungefährdeten Dreiers bei seiner Mannschaft noch Luft nach oben sieht: „Das war kein gutes Spiel von uns. Insgesamt ist der Sieg zwar verdient, aber in den nächsten Wochen müssen wir uns steigern.“

Bereits am Sonntag (15 Uhr) empfängt der Liga-Primus in Lindenfels mit der SG Nordheim-Wattenheim einen weiteren Abstiegskandidaten.

Tore: 0:1 Sonko (18.), 1:1 Prikel (23.), 2:1 Untereiner (45.), 3:1 Wörle (63.), 4:1 Daum (85.). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: keine/Sonko.



Ruhe in Rodau

Beim SC Rodau scheint Ruhe eingekehrt zu sein nach der vorzeitigen Trennung von Trainer Paul McNally- Bis Ludwig Brenner im Sommer übernimmt, gibt Salman Ahmadi den Spielertrainer.

Aufrufe: 08.3.2024, 09:00 Uhr
RedaktionAutor