
Mainz-Bingen. Elf Spieltage vor Saisonschluss in der A-Klasse Mainz-Bingen hat die SG Basara/Moguntia 1896 II nur noch einen Zähler Vorsprung auf Verfolger FV Budenheim. Während der FVB bei Schlusslicht Oppenheim einen Kantersieg einfuhr, reichte es für Basara in Wackernheim nur zu einem Remis.
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TSV-Coach Patrick Willems sprach von einem „wirklich sehr ansehnlichen Fußballspiel mit extrem hoher Intensität auf beiden Seiten“. Das Remis sei für seine Jungs „nicht unverdient“ gewesen, denn: „Basara hatte zwar mehr Spielanteile und auch von der Quantität mehr Chancen, aber mit Leidenschaft, Mut und dem Willen, auch übers Limit zu gehen, konnten wir 97 Minuten mithalten.“ Tore: 0:1 Toma Shimamura (52.), 1:1 Philipp Schrimb (56.), 2:1 Konrad Strobach (63., Direktabnahme aus 25 Metern in den Winkel), 2:2 Natsuto Ueki (80.). Zuschauer: 100.
„In der ersten Halbzeit hat der Gegner stark dagegengehalten, aber nach dem 2:0 sind wir richtig in unseren Flow gekommen und haben unsere Qualität als Tabellenzweiter klar gezeigt“, machte FVB-Erfolgscoach Daniel Kittl deutlich. „Dass der Tabellenführer und die Verfolger Punkte liegen lassen, macht uns heute sicherlich zum Gewinner des Spieltags – das tut nach der durchwachsenen Vorbereitung natürlich besonders gut.“ Das Stenogramm: 0:1 Philipp Wittenstein (19.), 0:2 Leo Berndroth (59.), 0:3 Finn Boyens (66.), 0:4 Nick Pio Murana (68.), 0:5 Leo Berndroth (72.), 0:6 Dominik Knob (79.), 0:7 Leo Berndroth (84.). Zuschauer: 60.
„Anfangs sind wir leider wieder nur schwer ins Spiel gekommen“, sagte FCS-Co-Trainer Tobias Weber. „Die Phase, als wir die Tore geschossen haben, war unsere stärkste. Da haben wir viel investiert und haben uns belohnt. Danach haben wir es nicht gut gespielt, hatten wenig Zugriff im Zentrum. Trotzdem hatten wir zum Schluss noch zahlreiche Chancen, die wir leider vergeben haben. Hier hätte man das Spiel entscheiden können. Letztendlich haben wir allerdings noch Glück, dass wir einen Punkt mitnehmen.“ 1817-Coach Sven Giese: „In Anbetracht des kleinen Platzes haben beide Mannschaften ein gutes Spiel gezeigt, bei dem das Unentschieden am Ende gerecht war. Kurz vor Schluss hätte es in beide Richtungen gehen können, als Schwabsburg zunächst eine Großchance vergeben hat und wir im Gegenzug einen Handelfmeter an den Pfosten setzen.“ Positiv hervorheben wollte Giese die Leistung von Referee Markus Ehmann, der „konsequent bei seiner Linie geblieben ist und zudem Fingerspitzengefühl gezeigt hat“. Tore: 0:1 Florian Heller (16.), 1:1 Niklas Becker (29., Foulelfmeter nach Foul an ihm selbst), 2:1 Nikolas Frings (32.), 2:2 Emil Neumaier (45.). Giuseppe D’Apote (1817) schießt Handelfmeter an den Pfosten (90.+2). Zuschauer: 100.
„Heute muss ich sagen, waren wir deutlich unterlegen“, kommentierte Stephan Protz, Sportlicher Leiter der Weisenauer. „Rhein-Selz hat uns von Beginn an den Schneid abgekauft. Gerade aufgrund der zweiten Halbzeit ist diese Niederlage leider auch verdient.“ Tore: 0:1 Leon Bernhöft (42.), 0:2 Justus Krebs (52.), 0:3 Georg Bienroth (58.), 0:4 Krebs (77.), 0:5 Corvin Storbeck (88.). Zuschauer: 60.
„Ein extrem wichtiger und am Ende auch verdienter Sieg“, resümierte Pascal Berg, Sportlicher Leiter der „Weinumer“, mit zufriedener Miene. „Die Laubenheimer haben uns kämpferisch und läuferisch alles abverlangt. Es ging ständig hin und her – mit sehr guten Chancen auf beiden Seiten.“ Der Spielfilm: 1:0 Maximilian Smuda (29.), 1:1 Björn Helmrath (52.), 2:1, 3:1 Jannik Rosebrock (60., 89.). Zuschauer: 100.
„Wir nehmen einen Punkt mit aus diesem kampfbetonten Spiel und sind zufrieden mit der Mannschaftsleistung“, betonte die Ober-Olmer Co-Trainerin Carmen Greiner. Beide Teams hätten noch das eine oder andere dicke Ding liegengelassen. Greiner sprach von einem „guten Auftakt in die Restrückrunde“. Tore: 1:0 Tarkan Zintl (19.), 1:1 Okan Akyuez (58.). Zuschauer: 58.
Die beiden aktuell mittelmäßigsten Teams der Liga teilten sich die Punkte. Torfolge: 0:1 Arturo Patria (16.), 1:1 Elias Knop (45.), 1:2 Cihan Coban (45.+2), 2:2 Rafael Gomes Rodrigues (45.+4). Zuschauer: 50.