
Kaum eine Ligastufe ist jeden Spieltag so prädestiniert für ausgefallene Ergebnisse wie die Landesklasse. Das zeigte sich auch an diesem Wochenende wieder. Aus gleich mehreren Sportplätzen wurde es sehr deutlich.
Angeführt von Viererpacker Robin Koch hat sich der Osterweddinger SV am Sonnabend in bester Torlaune präsentiert. 9:0 hieß es am Ende gegen die Roten Sterne aus Sudenburg, die nahezu den gesamten zweiten Durchgang in Unterzahl spielen mussten. Für den OSV war es bereits der sechste Landesklasse-Dreier in Folge, die Sudenburger bleiben tief im Tabellenkeller.
In der Landesklasse 2 hat es am Wochenende nicht nur ein Schützenfest gegeben: Der MSC Preussen fegte im Stadtduell mit 9:1 gegen den TuS 1860 Magdeburg-Neustadt hinweg. Unter anderem verbuchte Ihab El Zayat dabei einen Dreierpack und eine Vorlage für die Elf von Dennis Kagelmann. Außerdem steuerte Winter-Rückkehrer Lorenzo Sori Acosta zwei Assists bei.
Die Offensive des SV Plötzkau war am Samstag kaum zu stoppen. Beim SV Einheit Bernburg landete der Tabellenzweite der Landesklasse 3 einen fulminanten 8:0-Auswärtserfolg. Dabei ragte Amon van Linthout bei den Plötzkauern mit einem Dreierpack und zusätzlich vier Vorlagen - also insgesamt sieben Scorerpunkten - heraus.
Die ZLG Atzendorf/Förderstedt bleibt die Schießbude der Landesklasse 3. Daheim musste sich der Aufsteiger am Sonnabend mit 1:6 dem SV Langenstein geschlagen geben. Für die Gäste von Tabellenplatz drei traf dabei mit Philipp Hinze unter anderem ein prominenter Winter-Neuzugang in seinem ersten Pflichtspiel für die Schwarz-Weißen.
Nach einem 0:2-Rückstand in den ersten neun Minuten der Partie hat der 1. FSV Nienburg am Samstag noch aufgedreht und das Gastspiel bei Germania Wernigerode mit 6:2 gewonnen. Eddie Kümmel sorgte mit einem Doppelpack zur Pause für ein Remis, nach dem Seitenwechsel traf dann auch Andreas Knop doppelt für die Nienburger.
Es war ein direktes Duell im Abstiegskampf der Landesklasse 4: Der FC Stahl Aken hatte am Sonnabend den SV Blau-Rot Coswig zu Gast. Doch ein enges Duell wurde es nicht. Mit einem 7:0-Erfolg beim Schlusslicht haben die Coswiger ihre Ambition, auch künftig in der Landesklasse spielen zu wollen, deutlich unterstrichen. Dagegen hält die Stahl-Elf nun nicht nur die Rote Laterne, sondern stellt auch die schlechteste Defensive.
Im Derby hat der MSV Eisleben am Freitagabend vor knapp 300 Zuschauern für klare Verhältnisse gesorgt. Mit einem 6:2-Heimerfolg über den SV Eintracht Lüttchendorf marschiert der Tabellenführer der Landesklasse 5 an der Spitze weiter. Nach zwischenzeitlich verspielter 2:0-Führung wurde es in der letzten halben Stunde deutlich.
Der SV Großgrimma hat am Freitagabend ein Zeichen gesetzt. Angeführt von den Doppelpackern Justin Bauer und Felix Zech fuhr das Kellerkind einen 6:1-Heimerfolg gegen den SV Rot-Weiß Weißenfels ein. Den einzigen Abstiegsplatz der Landesklasse 6 - den hat der weiterhin punktlose TSV Kickers Gonnatal inne - ist nun 15 Zähler auf Distanz.