
Beruflich hat Philipp Hinze als Reporter und Moderator für "Sky Sport" mit den Größen des europäischen Fußballs zu tun. Als Fieldreporter berichtete der 29-Jährige bereits aus legendären Stadien wie dem Ibrox in Glasgow, dem San Siro in Mailand oder dem Santiago Bernabeu in Madrid. Selbst wird Hinze künftig in Sachsen-Anhalt in der Landesklasse 3 seine Fußballschuhe schnüren - sofern es die Zeit zulässt.
Im Winter wurde Hinze beim SV Langenstein als prominenter Neuzugang präsentiert. Mit ihm komme "ein Spieler mit hoher Spielintelligenz und viel Erfahrung in den Maiwinkel", schrieb der Landesklasse-Vertreter zur Vorstellung. Nach seiner Zeit im Nachwuchs des 1. FC Magdeburg lief Hinze unter anderem für den FSV Barleben in der Oberliga und den FC Einheit Wernigerode in der Landesliga auf. Nach einigen Jahren in Hamburg folgte die Rückkehr in den Harz - mit Stationen beim Blankenburger FV und beim SV Westerhausen. Zum Spielerprofil:
In Langenstein trifft der Neuzugang nun auf alte Bekannte. "Nach fast einem Jahr ohne Fußball ist Philipp Hinze jetzt wieder mit seinen Freunden Christoph Pinta und Maximilian Krumnow vereint", schrieb der SVL und weiter: "Ähnlich wie die beiden vor ihm wird Philipp insbesondere mit seiner Ballsicherheit und guten Spieleröffnung unser Niveau weiter anheben."
Der Defensivspieler, der schon unter dem Hallendach im schwarz-weißen Dress auflief, freut sich auf die neue Aufgabe. "Ich habe richtig Bock, in der Rückrunde für den SV Langenstein zu kicken", sagte Hinze zu seinem Wechsel. "Mit meinem Job ist der Amateurfußball nicht immer leicht zu vereinen - aber wenn es passt, will ich mit meinen Freunden zusammenspielen und auf wie neben dem Platz eine Menge Spaß haben."
Neben den "dicken Kumpels" Pinta und Krumnow habe Hinze "auch schon ein paar andere Jungs von diversen Abendveranstaltungen" gekannt, erklärte er und ergänzte augenzwinkernd: "Dass ich als Kind in Langenstein-Bettwäsche geschlafen habe, ist ohnehin klar." Wenngleich der prominente Neuzugang nur selten für den Landesklasse-Vertreter auflaufen wird, ist der Wechsel nach Langenstein dennoch mit einem sportlichen Ziel verbunden. "In der Rückrunde wollen wir untermauern, dass wir in der Landesklasse mindestens das drittbeste Team sind. Wenn ich der Mannschaft sportlich und bei der grundsätzlichen Entwicklung helfen kann, bin ich glücklich", so Hinze.