
Bereits ist ein Drittel der Meisterschaft in der 3. Liga absolviert. Höchste Zeit, zurückzublicken und Bilanz zu ziehen, wie es den Mannschaften in den sechs Gruppen bisher ergangen ist. Welche Teams sind den Erwartungen gerecht geworden, welche konnten nicht Schritt halten?
"Und jährlich grüsst das Murmeltier". Zumindest was den Aufstiegsfavoriten in der Gruppe 1 betrifft. Kommt endlich der SC Siebnen zum Zug, nach mehreren vergeblichen Anläufen? Es schaut gut aus bisher. Mit drei Verlustpunkten Vorsprung auf die Reserven Freienbachs führt Siebnen die Gruppe an. Die Märchler können sich auch diese Saison auf eine starke Abwehr verlassen: Gerade einmal fünf Gegentore kassierte man in acht Spielen – gemeinsam mit Herrliberg 2 der Bestwert aller Drittligisten der Region Zürich.
Hinter Siebnen und Freienbach 2 reihen sich die meistgenannten Kandidaten auf den Aufstieg ein. Dies sind Wettswil-Bonstetten 2, Kilchberg-Rüschlikon und Affoltern am Albis.
Affoltern, mit grossen Ambitionen gestartet, hat allerdings bereits 11 Punkte Rückstand auf die Spitze. Das Team mit dem neuen Trainer Kevin Bär hatte einen etwas holprigen Start. Zuletzt gab es aber drei Siege in Serie. Wettswil-Bonstettens einzige Niederlage war ein knappes 0:1 in Siebnen.
Ebenfalls gegen Siebnen kassierten die Reserven von Freienbach ihre einzige Saisonniederlage. Am Mittwoch, 22. Oktober, kommt es auf der Hochweid zum Verfolgerduell zwischen Kilchberg-Rüschlikon und Freienbach. Und gleich am darauffolgenden Samstag empfängt Kilchberg-Rüschlikon den SC Siebnen. Eine wohl richtungsweisende Partie.
Mit exakt zehn Punkten stehen die zweiten Teams von Thalwil, Lachen/Altendorf und Wädenswil im Tabellenmittelfeld. Die Mannschaften dürften mit einem allfälligen Abstieg kaum mehr etwas zu tun haben. Schon eher die vier letztklassierten Mannschaften: Buttikon, Oberrieden, Horgen 2 und besonders Wollerau. Die Höfner zieren das Tabellenende. Einzig gegen Horgen 2 konnten die Höfner beim 2:1-Erfolg punkten. (kj)
Unsere Saisonvorschau: Schafft es Siebnen diesmal? - Witikon, Kloten & Pfäffikon favorisiert
Die Stadtzürcher Gruppe 2 hält sich an die Vor-Saisonprognose von FuPa Zürich. Mit Schlieren, dem BC Albisrieden sowie dem FC Blue Stars haben wir die Aufstiegsanwärter augenscheinlich und zum jetzigen Zeitpunkt richtig getippt. Schlieren überzeugt durch die mit Abstand stärkste Offensive, während die anderen beiden im Jahr 1 nach dem Abstieg den Tritt in der 3. Liga definitiv wieder gefunden haben. Mit Spannung erwartet werden darf dabei noch das Direktduell Schlieren - BCA in der Vorrunde.
Am anderen Ende der Tabelle stehen aktuell der eine Aufsteiger aus Höngg sowie die neu in die Gruppe gekommene dritte Mannschaft von Red Star. Beide konnten zuletzt, nach nur einem Punkt aus den ersten sechs Runden, zumindest das erste Mal einen Dreier einfahren.
Sehr stark dagegen startete der zweite Aufsteiger Albania, der zuletzt aber mehrfach verlor – darunter ein empfindliches 0:10 gegen Schlieren.
Die grösste Enttäuschung bildet aktuell wohl die 2. Mannschaft des FC Kosova, welche mit
ihrer jungen Truppe nicht vom Fleck kommt und den ersten Nichtabstiegsplatz belegt. (as)
So blickten wir im Oktober 2024 auf das erste Saisondrittel zurück
Die Zahlen sprechen bislang eine klare Sprache. Der FC Srbija erzielte nicht nur die meisten Tore in der Gruppe 3, und kassierte die wenigsten Gegentreffer, der Juchhof-Verein ist nach acht Runden auch als einziges Team noch ohne Niederlage. Das einzige Remis setzte es gegen Unterstrass 2 ab. Bereits sechs Punkte Vorsprung hat Srbija auf Witikon, den nächsten Gegner im breiten Verfolgerfeld. Der umformierte FC Witikon hat sich nach einem schwierigen Saisonstart stabilisiert und feierte zuletzt vier Siege in Serie.
Dahinter spielen erneut die zweiten Teams von Unterstrass und Seefeld eine solide Rolle. Ebenso schon eine flotte Punkteausbeute hat der von der Gruppe 4 umgeteilte FC Regensdorf 2.
Etwas überraschend ist der Fehlstart der FC Neumünster. Der Stadtklub aus dem Kreis 7 musste bis am letzten Sonntag warten, ehe es (gegen Oerlikon/Polizei) zum ersten Dreier reichte. Schon zuvor war es beim Noch-immer-Schlusslicht zu einem Trainerwechsel gekommen. Ebenso in der Relegationszone befindet sich Oerlikon/Polizei. Der Fusionsverein muss sich wohl nach dem Abstieg und den damit verbundenen vielen Mutationen erst noch finden. (dsc)

Nach acht Spieltagen zeichnet sich in der Gruppe 4 ein spannender Kampf um den Aufstiegsplatz ab – auch, weil die Favoriten bereits einige Punkte liegen gelassen haben. So verlor der FC Kloten überraschend gegen Aufsteiger Seuzach 2, während der FC Töss beim Auswärtsspiel in Dübendorf patzte.
Davon profitierten insbesondere die Geheimfavoriten aus Niederweningen und Glattfelden. Beide Teams präsentierten sich bislang abgeklärt und souverän – und nutzten die Ausrutscher der Konkurrenz gnadenlos aus.
Ein besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem FC Niederweningen, der nicht nur mit konstant guten Leistungen überzeugt, sondern auch auf dem Papier das einfachste Restprogramm bis zur Winterpause hat.
Brisant dürfte der 10. Spieltag werden: Dann trifft der FC Glattfelden im direkten Duell auf den FC Töss – ein Spiel, das in der Aufstiegsfrage nochmal für Spannung sorgen könnte. Alle anderen direkten Duelle der Top 4 sind bereits absolviert. Beim FC Glattfelden ragt ein Spieler besonders heraus: Torjäger Justin Krüger. Trotz laufender Rekrutenschule trifft er Sonntag für Sonntag beinahe nach Belieben. Nach sieben Partien hat er bereits zwölf Mal eingenetzt!
Erfreulich entwickelte sich auch der FC Räterschen. Nach einer schwierigen letzten Saison, in der man lange gegen den Abstieg kämpfte, steht man nun mit 14 Punkten aus acht Spielen solide da – eine der Überraschungen der Hinrunde.
Weniger erfolgreich verlief die erste Saisonhälfte für den FC Rafzerfeld. Nach einer starken Rückrunde in der Vorsaison hatte man sich Hoffnungen auf einen Platz unter den Top 4 gemacht – aktuell hinkt das Team jedoch stark den Erwartungen hinterher.
Enttäuschend auch die bisherigen Auftritte der 2. Mannschaft des FC Bassersdorf sowie des Aufsteigers Winterthur United. Gerade den Winterthurern hatte man vor der Saison eine Aussenseiterchance zugetraut – stattdessen führen sie derzeit nur die Strafpunkttabelle an.
Im gesicherten Mittelfeld finden sich die zweiten Mannschaften aus Dübendorf, Bülach, Seuzach und Veltheim. Sie profitieren regelmässig von der Unterstützung aus den jeweiligen Fanionteams und sorgen für Stabilität in der Tabelle. (ga)
Wie erwartet liefert sich das Quartett Diessenhofen, SV Schaffhausen 2 (mit vielen Spielern mit Erstligaerfahrung), Oberwinterthur und Absteiger Thayngen ein enges Rennen um die Tabellenspitze der Gruppe 5. Überraschend hat sich mit Phönix Seen 2 ein weiteres Team mit starken Leistungen dank technisch versierter Spieler und Top-Torschütze Levi Wermelinger in diesen Kampf eingemischt.
Am Tabellenende finden sich die üblichen Verdächtigen, Ellikon Marthalen, Elgg, Ramsen (mit aktuell vielen Absenzen kämpfend), Sporting Club und überraschenderweise Wiesendangen 2 trotz starker Offensivqualitäten.
Cholfirst United durfte man durchaus im gesicherten Mittelfeld erwarten und Dinamo Schaffhausen hat bereits dem zweiten Topteam in Folge die drei Punkte abgeluchst.
Fazit: Sowohl die Aufstiegs-, wie die Abstiegsfrage werden in dieser ausgeglichenen, leistungsmässig engen Drittliga-Gruppe ohne klaren Dominator wohl erst mit der letzten Runde entschieden. (ji)
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Nach der desaströsen Rückrunde und der Kanterniederlage gegen Pfäffikon (0:6) scheint der SC Zollikon den Tritt in der Gruppe 6 gefunden zu haben. Er führt die Tabelle nicht unverdient an. Was jedoch alles passieren kann, zeigte die Rückrunde der letzten Saison. Damals wurden die Zolliker regelrecht "durchgereicht".
Die meistgenannten Aufstiegsfavoriten Pfäffikon und Volketswil tun sich weiter schwer. Vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Zollikon ist jetzt zwar nicht die Welt, aber trotzdem schon eine kleine Bürde.
Kommen wir zum breiten Mittelfeld, welches vom FC Herrliberg 2 angeführt wird. Hätte er nicht die letzten zwei Spiele verloren, wäre mehr möglich gewesen. Für eine positive Überraschung sorgte auch Uster 2.
Es dauerte jedoch bis zur 6. Runde, ehe die "Remiskönige" ihren ersten Sieg erzielen konnten. Mit nur einer Niederlage aus sieben Spielen sind sie bisher sehr positiv in Erscheinung getreten.
Die Enttäuschungen der Gruppe sind Männedorf, Rüti und Hinwil. Dieses Trio ist bis anhin deutlich unter den Erwartungen geblieben. Da besteht noch sehr viel Luft nach oben - nicht nur resultatmässig, sondern auch spielerisch.
Mönchaltorf, Maur und das neu formierte Stäfa 2 wurden am Ende der Tabelle erwartet. Sie konnten und werden auch weiterhin "Nadelstiche" setzen und für die eine oder andere Überraschung sorgen. Trotzdem dürften diese Teams und Hinwil (in der aktuellen Verfassung) die letzten vier Plätze in der Tabelle unter sich ausmachen. (Tom Nötzli, ZORegionalsport)
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