
Die 3. Liga könnte in der kommenden Saison einen enorm hohen Anteil an Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen haben. Im Fall der Fälle wären bis zu neun NRW-Teams in der Liga möglich. Fernab von jeglichen Spekulationen und Gedankenspielen sind fünf Mannschaften sicher dabei. Wer das ist und wer noch dazukommen könnte.
Schon längst hat sich die 3. Liga im deutschen Profi-Fußball etabliert. Gemeinsam mit der 2. Bundesliga hat sie zum Teil einen ähnlichen Zuspruch wie gar die Bundesliga, was am extrem hohen Anteil an Traditionsvereinen liegt, die die Fans ins Stadion locken. In der kommenden Saison könnte es zudem eine NRW-lastige Liga werden, denn bis zu neun Mannschaften aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland könnten dann zum Inventar der Spielklasse gehören.
Bereits sicher ist, dass fünf Teams auf jeden Fall mit dabei sind. Viktoria Köln, Alemannia Aachen und der SC Verl werden in ein weiteres Jahr in der Drittklassigkeit gehen. Mit Fortuna Köln als Meister der Regionalliga West gibt es einen Rückkehrer. Zuletzt waren die Südstädter 2018/19 in der 3. Liga aktiv. Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga geht der Weg für Preußen Münster im Sommer wieder eine Etage nach unten - womit fünf Teilnehmer aus NRW schon sicher feststehen.
Nun geht es in den Bereich der Spekulation und der vielen "Wenn" und "Aber". Gewinnt der FC Hansa Rostock am Samstag sein Auswärtsspiel in Saarbrücken und verlieren zeitgleich der MSV Duisburg sowie Rot-Weiss Essen ihre letzten Saisonspiele, ist der Traum vom Aufstieg bei den beiden Ruhrpott-Vereinen ausgeträumt. Sie würden dann die Teilnehmer Nummer sechs und sieben stellen. Dass mindestens eine der beiden Mannschaften in der 3. Liga verbleibt, ist indes ziemlich wahrscheinlich. Mit der schlechteren Ausgangslage geht RWE in den 38. Spieltag, da sie auf einen Ausrutscher der Zebras hoffen müssen.
Neben Münster könnte es noch zwei weitere NRW-Mannschaften erwischen, die dann eine Klasse nach unten versetzt würden. Namentlich geht es hier um Arminia Bielefeld (36 Punkte) und Fortuna Düsseldorf (37). Die Fortuna ist im Abstiegs-Endspiel bei Greuther Fürth (34) gefordert. Gelingt den Hausherren ein Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied, würden sie sich an den Landeshauptstädtern vorbeischieben. Verliert auch Bielefeld sein Duell gegen Hertha BSC, würden drei NRW-Teams die letzten drei Plätze in der Liga belegen. Damit es auch in der 3. Liga zu neun Teilnehmern käme, müsste dann Düsseldorf oder Bielefeld in der Relegation gegen Rostock verlieren. Klar ist: Es wird ein verdammt spannender letzter Spieltag in der 3. Liga und der 2. Bundesliga. Ein Herzschlagfinale ist den Zuschauern schon jetzt sicher.
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