– Foto: Michael Schneiders
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Der VfL Vichttal geht als klarer Außenseiter in die Partie

Der personell arg gebeutelte Mittelrheinligist VfL Vichttal gastiert am Sonntag beim Tabellenzweiten FC Hennef. Die Gastgeber machen sich noch Hoffnung auf den Aufstieg.

Der VfL Vichttal hat den Klassenerhalt vor Augen. Mit 38 Zählern rangiert das Team von Andi Avramovic momentan auf dem elften Tabellenplatz.

Der Vorsprung auf Rang 14, den derzeit der SVE einnimmt, beträgt satte neun Punkte. Zudem spricht das Torverhältnis momentan klar für die Vichttaler. Dennoch mahnt der Coach: „Solange wir nicht im Ziel sind, gibt es keinen Zentimeter Raum für irgendeine Entspannung.“

Nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen den Siegburger SV wartet nun eine Art Bonusspiel auf die Stolberger. Denn der VfL gastiert am Sonntag beim Tabellenzweiten FC Hennef, der sich noch Hoffnung auf den Aufstieg in die Regionalliga macht. Die Mannschaft von Trainer Sascha Glatzel setzte sich zuletzt knapp mit 4:3 gegen Abstiegskandidat Fortuna Köln II durch. Der Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Düren beträgt sieben Zähler, wobei die Hennefer ein Spiel weniger ausgetragen haben. Im direkten Vergleich auf der Dürener Westkampfbahn hatte das Glatzel-Team eine Woche zuvor eine herbe 1:5-Klatsche kassiert.

Gegen Vichttal zählt für Hennef daher nur ein Dreier, um so den Funken Hoffnung weiter glimmen zu lassen. „Aufgrund der Gesamtkonstellation gehen wir sicherlich nicht hochgradig als Favorit ins Spiel“, sagt Avramovic, dem wieder nur ein Rumpfkader zur Verfügung steht, mit einem Augenzwinkern. So werden neben den Langzeitverletzten auch Korsettstangen wie beispielsweise Jan-Henrik Rother (Gelbsperre), Haydar Kilic (Bauchmuskelzerrung), Henrik Artz (noch angeschlagen) oder aber Kapitän Stephan Kaulartz (privat verhindert) fehlen.

Nach der Hennef-Begegnung wartet auf die Vichttaler ein Heimspiel (22. Mai) gegen das Tabellenschlusslicht Spielvereinigung Wesseling-Urfeld. Es ist dann bereits das vorletzte Heimspiel für das Team von Andi Avramovic.

Aufrufe: 014.5.2022, 17:30 Uhr
Lars BrepolsAutor

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