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Mo. 12.06.17 | Autor: Egon Bieber | 454
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SVEW schreibt Sportgeschichte

Bezirksliga: B-Junioren des Vereins steigen ohne Spiel in die Landesliga auf – und in so einer Spielklasse kickte noch niemals ein B-Jugend-Team aus der Stadt. Gegner BSV Heidenoldendorf sagt Spiel ...
Kaltgetränke marsch im Seat Boullier-Sportpark in Werste. Den obligatorischen Bierduschen aus einem überdimensionalen Glas können Trainer Daniel Wehmeyer und Co-Trainer Maurizio Massanova nicht entfliehen. Der Coach wird gleich nach dem Meisterfoto überrascht und sein „Co“ Minuten später nach einer Hetzjagd über den Kunstrasenplatz von einer Spielermeute eingefangen – und dann gibt es auch für ihn die volle Dröhnung des Kaltgetränks. Die B-Junioren der SV Eidinghausen-Werste werden am gestrigen Sonntag Meister und steigen in die Landesliga auf – und schreiben gleichzeitig Sportgeschichte: Denn noch niemals kickte ein B-Jugend-Team aus dem Stadtgebiet Bad Oeynhausen in so einer hohen Spielklasse. Der Aufsteiger (vor einem Jahr rauf in die Bezirksliga) ist schon wieder aufgestiegen – und muss dafür am letzten Spieltag nicht mal schwitzen. Gegner BSV Heidenoldendorf reist nicht an mit der Begründung: „Die Frau des Trainers ist schwanger und im Krankenhaus.“ Diese Info bekommt Trainer Daniel Wehmeyer am Samstag nach 22 Uhr auf sein Handy, liest diese aber erst am Sonntagmorgen um etwa 7 Uhr beim Frühstück – und ärgert sich, denn „man steigt lieber sportlich auf nach einem Spiel.“ Recht hat er! Das ist schon eine Frechheit, am letzten Spieltag nicht anzutreten, denn schließlich geht es um eine wichtige Meisterschaftsentscheidung zwischen der SVEW und dem TBV Lemgo. Sei’s drum, die Meisterschaft und der damit einhergehende Aufstieg für die B-Junioren der SV Eidinghausen-Werste ist eingetütet, der Party-Marathon nimmt mittags so langsam Fahrt auf, dann folgt eine Treckerfahrt durch die Gemeinde und Stadt, und nach der Rückkehr wird gefeiert mit Eltern. Bis spät in die Nacht. Es ist ein würdiger Meister! „Das war eine überragende Saison. Die Jungs sind charakterlich super, herrscht ein klasse Teamgeist. Die Torwarte, die beide auf gleich hohem Niveau sind, haben untereinander ausgemacht, wer wann spielt. Ich habe ihnen nur gesagt, dass ich sie im Wechsel einsetzen will. Ich ziehe den Hut vor dieser Mannschaft“, sagt Coach Daniel Wehmeyer, der Aufstiege auch schon mit Jugendteams beim SC Herford gefeiert hat, „aber diese Truppe ist spielerisch und charakterlich wohl die beste, die ich trainiert habe.“ Ein Großteil der Fußballer ist schon beim Aufstieg vor einem Jahr dabei gewesen, der eine und andere C-Jugendliche (ebenfalls Aufstieg erfahren) rückte altersbedingt hoch, und einige gute Kicker fanden auch den Weg nach Werste von anderen Vereinen – und fertig ist dieser meisterliche Mix. Es geht auf eine „Rundreise“: Mit dem Trecker fuhr der Meister durch Werste, Eidinghausen und Bad Oeynhausen. Von Saisonbeginn an spielt der Aufsteiger munter mit in der neuen Liga, hat dann im März/April einen leichten Hänger, „weil sich die Gegner, die uns kennen, besser auf uns eingestellt haben“, sagt Wehmeyer. In der Osterpause auf der Terrasse zu Hause macht sich der Coach deshalb Gedanken, wie die nächsten Gegner wieder vor Aufgaben gestellt werden. „Ich habe mir überlegt, nicht mehr konsequent über Außen spielen zu lassen, sondern überfallartig durch die Mitte und dann auszuschwärmen. Das habe ich mit den Jungs besprochen, denn wenn die das neue System nicht annehmen, bringt es uns nichts“, erklärt Wehmeyer. Nach einer Durststrecke von zwei Punkten aus vier Spielen ist für den SVEW-Trainer der souveräne 5:0-Sieg am 5. Mai bei Fichte Bielefeld das Schlüsselerlebnis oder auch der Dosenöffner zum späteren Aufstieg. „Dieser Sieg hat den Jungs mächtig Selbstvertrauen gegeben“, sagt Daniel Wehmeyer, der mit „Mauri“ Massanova in der neuen Saison die A-Jugend der SVEW übernimmt. Mission Aufstieg lautet dann das Ziel! Der größte Teil der Spieler folgt ihnen altersbedingt, nur Islamaj, Lampe und Azimi bleiben in der B-Jugend, Podmelle wechselt zum SV Rödinghausen. Die B-Jugend übernimmt Ioan Perdei.
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